powerbook_blog

klein, praktisch, unverdaulich seit 2004

8. Januar 2013
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Ich bin dann mal weg …

So, während ihr diese Zeilen lest, sitze ich gerade im Flieger. Von Hannover geht es nach Frankfurt und von dort dann weiter nach Los Angeles, wo wir gegen 22 Uhr deutscher Ortszeit landen werden. In L.A. ist es da aber gerade mal 1 Uhr Mittags und vor uns liegt noch ein langer Tag. Im Flieger über den Teich wird es wohl Internet geben, was wirklich sehr charmant ist. In L.A. nehmen wir dann unsere Autos in Empfang und am nächsten Morgen beginnt dann der eigentliche Road Trip. Von Los Angeles über Las Vegas (Treffen am Rande der CES), Flagstaff, Amarillo (Ja, das aus dem Lied), Springfield (das in Missouri) und Chicago geht es nach Detroit.

Die Strecke, die wir von L.A. nach Chicago fahren entspricht der alten Route 66, bloss werden wir uns eher auf den Interstates bewegen. Ich freue mich wie Bolle. Also so richtig. Mein Jugendtraum ist ja eigentlich immer ein Trip von Küste zu Küste, aber das wird trotzdem ein echter Kracher. Wen es interessiert, wo wir gerade stecken, der sollte hin und wieder mal die kleine Seite mbrt13.com öffnen. Dort werde ich meine iPhone-Bilder posten und via Foursquare zeigen, wo wir gerade stecken. Ich habe mir vorgenommen, ein Mal täglich in meinem Auto-Blog einen Zusammenfassung des jeweiligen Tages zu schreiben. Eine erstes Posting habe ich eben online gestellt. Mal sehen, wie viel Zeit ich unterwegs habe, um hier auch hin und wieder ein paar Zeilen zu schreiben.

Ich freue mich, dass mein Auto-Blogger-Spezi Jens Stratmann auch mit von der Partie ist. Wer einen zweite Sicht auf die Geschehnisse lesen will, tut das in seinem Blog rad-ab.com.

Der Hashtag des Road Trips lautet übrigens #mbrt13.

4. Januar 2013
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#boff3 – Digga!

Nachdem mein letzter Versuch mal wieder etwas abzuspecken 2012 mit dem Namen Projekt 42195-12 gänzlich gescheitert ist, muss jetzt etwas passieren. Ich habe über die Feiertage gar nicht so viel zugenommen, dafür aber über das ganze letzte Jahr verteilt, so dass ich mittlerweile ansatzweise an der 100 kg-Grenze kratze. So kann das nicht weitergehen.

Und wenn das öffentliche Versagen schon keine Konsequenzen hat, dass treibe ich das für 2013 mal auf die Spitze und werde mich mit dem Kieler MC im Rahmen von #boff3 battle’n. Und weil es doch viel Spass macht, sich gemeinsam zum Deppen zu machen, rufe ich Euch zu und auf: Macht mit!

Der MC schreibt, was zu tun ist – im Prinzip solltet ihr nur willens sein, ab dem 15.1. 12 Wochen lang die Pfunde purzeln zu lassen und einmal pro Woche mittels Linkbait vor allen anderen Mitstreitern in einem Blogpost die Waage sprechen zu lassen.

3. Januar 2013
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MacBook Pro Akku zeigt ein X

Ich bin ja ein Mac-User. Und mittlerweile auch schon seit fast 9 Jahren. Ich kenne mich also aus! Ist klar, oder? Dann wiederum. Ich werde jeden Tag älter und ich frage mich ersthaft, wann meine Alterssenilität mich so in Beschlag genommen hat, dass ich sie selbst nicht mehr bemerke. Egal. Ich habe kürzlich (vor 2-3 Monaten, sagte ich dem Mitarbeiter an der Service-Theke, vor einem halben Jahr sagte sein System) den Akku meines MacBook Pros austauschen lassen, weil der nicht mehr so wirklich die Strom speichern konnte. Mit dem Ergebnis war ich wahrlich zufrieden, bis zu jenem Tag als ich das MacBook aufschlug, etwas tippte und dann ein „X“ auf dem Akku-Icon entdeckte. Keine Batterie heisst das beim Mac.

Ich war doch etwas angefressen. Schon allein, die Zeit zu finden zu den üblichen Geschäftszeiten in die Stadt zu fahren. Und sich dann auch noch mit Garantie- und
Gewährleistungsansprüchen auseinander setzen. Pah! Nervig. Der freundlichen Mitarbeiter hat dann mein MacBook an sein Diagnose-Dings angeschlossen und meinte, dass mit dem Akku alles in Ordnung wäre. Dann hat das MacBook runtergefahren.

Und beim Start auf der linken Seite der Tastatur SHIFT + CTRL + ALT gehalten und dann nur ganz kurz auf den Power-Schalter getippt. Die Farbe der Netzteil-Stecker-LED wechselt dann kurz die Farbe (grün auf orange bzw orange auf grün). Und zack, erkennt das MacBook den Akku wieder.

Ich kam mir ziemlich blöd vor. So als einer der sich auskennt.

3. Januar 2013
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BÄM!

Guten Tag werte verbliebene Leser. Ja, ich weiss, ich war nicht besonders gut zu Euch in den letzten Monaten. Aber es gibt ja immer so Phasen, da läuft vielen, aber eben nichts zusammen. Ich wünsche Euch allen einen wundervollen Start in das neue Jahr, möge es Euch reich beschenken mit steter Gesundheit, aufregenden Erlebnissen und viel Freude.

Ich bin jetzt mal arbeitslos. Mein letztes Engagement hat sich leider nicht so entwickelt, wie das vorgesehen war. Das ist nicht schlimm und lieber eine Trennung mit Schmerz als andauernde Unzufriedenheit. Ich werde mich in den nächsten 3 Monaten umsehen, habe aber auch schon einige Projekte in Vorbereitung von denen ich mir sehr wünsche, dass sie sich in meinem Sinne entwickeln. Ich habe durchaus vor, Euch meine lieben Leser, dazu auf dem Laufenden zu halten.

Sieht man mal von dem furiosen Ende des Jahres ab, hatte ich mit das beste Jahr meines Lebens. Und auch darf ich mich über den Start des neuen Jahres wahrlich nicht beklagen, beginne ich doch meine Arbeitslosigkeit mit einem (genehmigten) 10tägigen Amerika-Aufenthalt. Nachdem ich mich auch in den letzten Jahren nicht besonders durch Motivation bei unserem Dachbodenausbau auszeichnen konnte, habe ich mich selbst mit meinem Schreibtisch unter die Kellertreppe verbannt und schreibe diese Zeilen in meinem Harry Potter Büro. Es kann also eigentlich gar nichts mehr schief gehen.

Ich danke denen, die mich in den letzten Monaten unterstützt und aufgemuntert haben und entschuldige mich bei denen, die ich enttäuscht und vernachlässigt habe. Für mich startet jetzt erstmal ein gänzliches neues Leben und ich sehe der Zukunft mit Freude entgegen!

6. November 2012
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iPhone 0°

Oft gesucht und nie gefunden, jetzt aber dank phone-germany.de gelernt und gleich eine Eselsbrücke gebaut: Will man das °-Zeichen auf dem iPhone verwenden, muss man die Null (0) gedrückt halten.

3. November 2012
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Bittersüsse Vaterfreuden

Ich sitze mit der Finanzministerin auf dem Sofa, wir schauen einen Film. Einen dieser Französischen, die man eigentlich nur ertragen kann, wenn man genug Rotwein trinkt. Nachwuchs 2.0 hat uns nun schon drei Mal mit Anwesenheit beglückt, obwohl das Kind schon seit über einer Stunde schlafen soll. Zahnschmerzen. Das ist nicht schön, aber wir haben dem Spross mit ein wenig kühl- und schmerzlindernden Gel versorgt.

15 Minuten später klingt lautes Schluchzen und Wimmern durch die Zimmerdecke. Heute ist es mein Kind. Ich bin verantwortlich. Also quäle ich meinen Körper aus dem Sofa und gehe nach oben. Ich lege mich zu dem wimmernden Pöks ins Bett, umarme das Kind und halte es – hin und wieder „Alles wird gut, und wenn Du einschläfst spürst Du auch den Schmerz nicht mehr“ flüsternd – fest im Arm.

Was für ein bittersüsser Moment. Auf der einen Seite Dein leidendes Kind, dessen Schmerz Du nicht lindern kannst. Auf der anderen Seite die Gewissheit, dass Du dem Spross so viel Geborgenheit vermitteln kannst, dass die Atemzüge – immer mal wieder unterbrochen von einem leisen Schluchzen – stetig gleichmäßiger werden, bis das Kind eingeschlafen ist.

Ihr erinnert Euch doch auch noch – zumindest vage – an dieses wundervolle Gefühl der Geborgenheit, dass wir als Kinder erfahren durften. Das Dir jemand sagt „Alles wird gut!“ und Du weisst, dass dies auch stimmt. Es ist schade, dass wir dieses Gefühl heute selbst kaum noch erleben dürfen. Umso großartiger ist es für mich, dieses Gefühl zumindest weiter geben zu können.

1. November 2012
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Neulich im Urlaub: praktische Armbänder

In den Herbstferien haben wir eine Woche in einer Familienurlaubsanlage auf Menorca verbracht. Am dritten Abend, wir sassen nach dem Abendessen vor der Bühne auf der die Animateure gerade zum dritten Mal den gleichen Schwachsinn für die Kinder zum Besten gaben, lief Nachwuchs 2.0 mit einem Eis in der Hand an uns vorbei.

Hey! Ja? Wo hast Du das Eis her? Von meinen neuen Freunden! Die haben so ein Armband, mit dem bekommt man das Eis umsonst. Ganz schön praktisch so ein Armband.

Ich weiss nicht ob ich stolz oder peinlich berührt sein soll.