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klein, praktisch, unverdaulich seit 2004

1. Juli 2013
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Man stelle sich vor, …

die Piraten wären nicht so heftig über ihre eigenen Füsse gestolpert. #Neuland und Achselzucken zum Lauschangriff der Amis. Da hätte man doch ein paar dicke Prozent drauflegen können.

16. Juni 2013
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Bereit für die Herrenhandtasche

Ich gebe es ganz offen zu, ich bin jetzt bereit für eine Herrenhandtasche. Also nicht sofort und jetzt, wohl aber wenn Apple sich dazu durchringen sollte, ein iPhone Maxi auf den Markt zu werfen. Ihr wisst schon, von der Android-Konkurrenz gibt es doch so ein Teil. So groß wie ein iPad mini und man kann damit telefonieren. Ich will sowas jetzt. JETZT! Sicherlich sieht man selten dämlich aus, wenn man mit so einem Ding telefoniert. Aber genauso dämlich ist es doch, mit dem iPhone seine Email-Korrespondenz zu pflegen.

Ich war diese Woche von Dienstag morgen 5 Uhr bis Samstag nachmittag 15 Uhr unterwegs. Ein Termin in Köln, dann eine Fahrveranstaltung dort, am nächsten Tag von Köln nach Hannover, um dort eine Roadshow zu besuchen. Den Tag darauf in Ingolstadt ein Oldtimer-Event (jaja, auch Youngtimer) und schliesslich wieder zurück nach Köln am Freitag zu einem Kennenlern-Event inkl. Werksbesichtigung. Samstag mittag wieder zurück nach Hause und gleich weiter zu einer schönen Hochzeit des Ex-Schergen (wo ich im Übrigen, dem alten Weggefährten, meinem Lieblings-Hochzeitsfotografen aus Hamburg bei der Arbeit zusehen durften).

Jeder im Online-Bereich arbeitet, der weiss, wie viele E-Mails man am Tag bekommt. Mein Ordnungsprinzip lautet – ungelesen = unbearbeitet. Das funktioniert aber nicht, wenn man sich 5 Tage lang fast ausschliesslich auf dem iPhone bewegt. Und das nervt. Da flutschen einige Mails einfach durch. Und ja, ich hatte mein MacBook dabei. Aber mal im Ernst, die Zeit, in der ich wirklich das Notebook auspacken konnte waren gezählt und meist habe ich dann Videos geschnitten bzw Fotos bearbeitet.

Ich will jetzt so ein iPhone Maxi. Damit ich auch bequem unterwegs meine Mail gebührend bearbeiten kann. Und dafür laufe ich dann auch mit einer Herrenhandtasche durch die Gegend.

9. Juni 2013
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Bedeutungschwangere Punkte der Schönwetterblogger

Robert Basic hat einen Beitrag über die deutsche Schönwetterblogger-Mentalität verpasst. Ist leider inhaltlich nach hinten losgegangen. Denn statt sich mit dem eigentlichen Inhalt auseinander zu setzen, gab es einen Mini-Shitstorm, der sich auf einen Ansatz seines Beitrags bezieht, in dem er sich bekennt früher gemobbt zu haben.

Kiki Thaerien greift eben jene Zeilen aus Pobert Beitrag auf (interessanter Weise fasst sie sein eigentliches Thema sehr objektiv und richtig in den ersten paar Sätzen zusammen, um dann aber eher polemisch auf eben jenen Absatz den Rest ihres Beitrags auszurichten) und verfasst ihrerseits einen durchaus bewegenden Beitrag über ihre Vergangenheit in der sie von ihren Mitschülern gemobbt wurde. Zu dem Beitrag selbst könnte ich auch eine Menge schreiben, denn im Grunde ist er mir zu sehr eindimensional aus Opfersicht verfasst. Interessanter wird es dann allenfalls mal tiefer in den Kommentaren, wo Kiki auf eine Frage „Warst Du nie selbst ein Arschloch?“ hin, antwortetDoch, natürlich. Wohl jede_r von uns. Ich habe Dinge getan und gesagt, für die ich mich entsetzlich schäme und wo ich alles dafür gäbe, sie ungesagt, ungeschehen zu machen, ganz besonders in meiner Teenagerzeit. Ich habe mindestens einem Menschen sehr wehgetan. Dieser Mensch hat mir inzwischen verziehen, schätze ich (hoffe ich), aber ich mir selbst nicht. Doch ich kann zumindest mit Fug und Recht behaupten, dass ich an mir arbeite. Ich denke, mehr können wir alle nicht tun.

Was mich aber richtig angekotzt hat – und ich mag das auch nicht abgeschwächter formulieren – sind die gefühlt 200 Kommentare unter ihrem Beitrag, die lediglich aus einem „.“ bestehen. Generation Facebook? War kein Like Button vorhanden. Und genau hier denke ich, ist der Punkt, den Robert auch ursprünglich ansprechen wollte. Schönwetterblogger. Professionell bedeutungsschwanger. Digitale Lemminge ohne eigene Gedanken. Ist das alles, was ihr zu sagen habt, nämlich nichts. Himmel! Soweit ist es dann schon? Und es drängt sich mir die Frage auf, ob es nicht genau ihr seid, die früher schon immer brav mitgelaufen sind. Ob es ihr nicht ward, die über die Mobber-Witze am lautesten gelacht habt. Aber gut. Ich will ja niemand etwas böses unterstellen.

Aber vielleicht ist es besser nicht zu sagen, als einfach nur rumzuhetzen. Aber hey, wir sind ja im Internet, da ist man ja so schön anonym, wie der Kommentator „hans“, der da meint, er hätte das Recht Dritte mal eben zu beleidigen: „Robert Basic ist kein Arschloch. Er ist ein Idiot, der gerne ein Arschloch wäre. Das ist die noch wesentlich schlimmere Sorte von Mensch. Er will irgendwo dazu gehören. Für die Guten ist er zu dumm. Bei den Bösen kann er sich profilieren und noch einen draufsetzen. Aber auch dort wird er niemals dazu gehören. Dazu ist er nämlich auch zu dumm. …

Man mag über Robert denken, was man will. „Hans“ kennt ihn unter Garantie nicht persönlich. Aber was man schreibt, sollte man genau überdenken. Redefreiheit ist nämlich nicht so frei, dass man den Tatbestand der Beleidigung mal eben aushebelt. Und ich frage mich auch, dass Kiki selbst, die ja die Opferrolle selbst kennt, sich dazu hinreissen lässt, so einen Kommentar entweder überhaupt freizuschalten, bzw. nicht zu löschen. Dies passt meines Erachtens nicht wirklich zu ihrem Beitrag.

Hier und da habe ich gelesen, Robert würde kokettieren. Also „die Aufmerksamkeit anderer zu erregen und zu gefallen“. Echt? Robert versucht jemand zu gefallen? Habe ich noch nicht erlebt. Das Wort heisst wohl eher polarisieren. Und ja, das tut er mit seinem Beitrag. Schade, dass durch seine Wortwahl die eigentlich Message des Beitrages vollkommen verloren gegangen ist.

Wenn ich es richtig drauf hätte, tolle Texte zu schreiben, dann hätte ich oben stehendes wohl wie folgt subsummiert: „Wenn ein Blogger sein Fehlverhalten der Vergangeheit beschreibt, ein anderer Blogger sich dazu äussert, dann sollte sich kein Mob gegen diese beiden Blogger “vereinen“, sondern es sollte miteinader diskutiert werden. Das Stellvertreterverurteilen, also die Suche nach Schuldigen für eigenes erfahrenes Unrecht, ist kein Zeichen von Reife und/oder Erkenntnis, sondern nur das Zeichen dafür, dass man sein Päckchen, das jeder auf die eine oder andere Weise mit sich herumträgt, noch immer nicht verarbeitet hat. Den moralischen Zeigefinder kann immer Jeder und überall zeigen. Es gilt aber für die Zukunft, also das besser werden der Demokratie, immer dann inne zu halten, wenn die einzige Argumentation die Moral ist.“ nachzulesen bei Die Welt ist Scheisse

9. Juni 2013
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Minus 10 Kilo in 10 Wochen – Es läuft!

laufen2013-06

Zur Vorgeschichte. Ich habe ja meine Strategie gewechselt. Bislang hatte ich immer versucht, wochenlang kurze Strecken zu laufen, um mich dann alle 2 Wochen um 1 km zu steigern. Dieses Mal habe ich mein Pensum bei jedem Lauf gesteigert, um möglichst schnell wieder auf 10 km zu kommen. Nein, das ist bestimmt nicht gesund und auch niemanden zu empfehlen, allerdings habe ich ja durchaus eine Lauf-Histroie, so dass sich meine Muskeln wohl sehr gewundert haben, aber der komplette Körper brav mitgespielt hat. Ich laufe bloss eben deutlich langsamer als früher. Mein Pace liegt eher zwischen 6:40 und 7:00 Minuten pro Kilometer statt wie früher bei 6 Minuten.

Am 23. April (Startgewicht: 96.2 kg) habe ich angefangen – am 2. Juli müssen die 10 Kilo runter sein. Ich werde das wohl leider nicht schaffen, denn mir verbleiben nur noch 3 Wochen für 6 kg und auch wenn das technisch möglich ist, gesund wäre das nicht. Ich war einfach nicht fleissig genug. Macht aber nichts, denn mir geht es richtig gut und ich bin voll dabei. In den letzten Wochen war ich sogar Schwimmen. Und ich hasse Schwimmen. Heute bin ich das erste Mal 16 Kilometer im Stück gelaufen. Bei einem Pace von 6:42 min/km. Die Waage steht bei 91.9 kg – wenn ich die 90 kg knacke, feiere ich!

Anfang Februar hatte ich übrigens noch 98.2 kg – den Wert habe ich zumindest erfasst. Ich erinnere mich an einen schlechten Morgen, als die Waage sehr verdächtig nah an der 99 stehen bliebt.

30. Mai 2013
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Reinhörbefehl: Hanni El Khatib

Ich sass vor ein paar Tagen mit einem sehr guten Freund zusammen in unserem Wohnzimmer. Er zeigt auf meine CD-Sammlung „Kaufst Du eigentlich noch?“ Generell ja, aber ich habe in letzter Zeit nichts gehört, was mich wirklich angesprochen hat. Wirklich nicht. Und dann höre ich heute in einem Auto-Video diesen Song.

Hanni El Khatib ist ein Skater aus San Francisco, der auch schon 2011 das Album Will the Guns Come Out (auf dem auch das Lied aus dem Video ist) aufgenommen hat. Ich habe eben die Sound-Sample von Amazon durchgehört. Die kaufe ich. Stimme finde ich super! Was sagt ihr so?

22. Mai 2013
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Robert sagt …

Robert Basic hat mir mal erklärt, dass er am Tag über die social media Kanäle x Anfragen/Trigger bekommt. Wie hoch x war, habe ich vergessen, ich weiss lediglich, dass ich den Wert beeindruckend fand. Er würde es schaffen, auf y Kontakte einzugehen, danach wäre er einfach voll. y war ein Wert bei dem ich damals dachte „Alter Mann, da geht noch was.“ Trotzdem bin ich seit dem Tag generell eher geduldig, wenn ich Leute anspreche und werde nicht gleich hektisch, wenn ich nicht postwendend eine Antwort erhalte.

Heuer habe ich selbst um die 50 verschiedenen Kontakt per E-Mail, Facebook-Chat und Telefon. Am Tag. Kommentare auf Blogs, Instagram bzw auf Tweets nicht eingerechnet. Und danach bin ich fertig und es ist mir teilweise schon zu viel auch nur „Hallo“ zu tippen. Ich finde es schon krass, was man durch dieses Internet alles macht.

17. Mai 2013
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jog goes PRO

Ein Jahr nachdem ich mit dem Blogger angefangen hatte, machte ein amerikansicher Blogger namens Jason Kottke von sich reden, der seinerzeit überlegte, seinen Job hinzuschmeissen und sich als Blogger selbstständig zu machen.

Die Amis sind ja immer etwas fixer. Eine Kleinigkeit von 8 Jahren später ist es jetzt auch bei mir so weit. Ich habe gestern meine Unterlagen vom Arbeitsamt bekommen, meine Konzept wurde akzeptiert, ich bin jetzt ein Vollzeit-Blogger bzw ein professioneller Blogger.

Cheers!

17. Mai 2013
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McWinkel & Büro am Strand – „Mit Der Welt Zufrieden“

Dem einen oder anderen Leser mag ja bekannt sein, dass ich schon seit 2004 hier des öfteren mal ein paar Zeilen in dieses bescheidene Blog schreibe. Der Kollege Winks aka McWinkel ist auch schon ein lange Zeit dabei und ich darf bekommen, dass ich ihn nie wirklich mochte. Diesen Kieler.

Unser Verhältnis hat sich dann einen Tag nach meinem Geburtstag im letzten Jahr ein ganz wenig geändert. Damals habe ich den Mathias Winks kennengelernt. Und musste feststellen, dass der genauso ist, wie dieser McWinkel in seinen abgedrehten Videos. Aber dabei ungemein liebenswert.

Seitdem verfolge ich das Schaffen unseres erfolgreichsten deutschen Lifestyle-Bloggers mit ganz anderen Augen und freue mich, hier heute das neuste Video der Band „Büro am Strand“, in welcher der MC mitsingt (oder so), vorstellen zu dürfen. Sehr chilliger Song und ein tiefenentspanntes Video dazu – kann man sich schön von berieseln lassen:

Zudem kenne ich da noch ein paar Story vom Making-of, ach, wenn ihr wüsstet…