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[blog]gedanken Frederick, der Blogger

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Am Mittwoch kam beim Sandmännchen die Geschichte von „Frederick“, der Maus, die den ganzen Sommer nichts tut und den anderen Mäuschen im Winter dann sommerliche Gefühle vermittelt. Sollte jeder kennen, wie ich meine – ein Jugendidol!

Kurz zuvor hatte ich auf verschiedenen Seiten der Blogosphäre von den Plänen des Jason Kottke gelesen, der sich da überlegt hat, seinen Job zu schmeissen und von nun an Vollzeit-Blogger zu werden. Finanzieren will er sich aus Spendengeldern. Aha.

Mutig war ein Attribut welches ich in diesem Zusammenhang immer mal wieder gelesen habe. Dämlich war mein erster Gedanke, Frederick mein zweiter. Naja, Traffic bekommt er jetzt wohl erstmal genug (nur zu dumm, dass er keine Werbung schaltet|schalten will).

Wenn er von einer Mindestspende von US$30 ausgeht, benötigt er ca. 1.000 Spender, um ein Jahreseinkommen zu bekommen, das neben der Miete auch noch für Wurst auf dem Brot sorgt. Ich selbst betreibe eine kleine Randnischen-Community, mit über 1.000 registrierten Benutzern, von denen die Hälfte sporadisch aktiv ist und von denen bis zu 200 Person wenigstens einmal die Woche reinschauen. Einmal pro Jahr erbitte ich eine freiwillige Kostenbeteiligung für die Serverkosten. Immerhin hatten da in den letzten 2 Jahren jeweils über 20 Leute die Spendierhosen an. Das trägt dann wirklich alle Kosten rund um die Community (meine investierte Zeit natürlich nicht).

Ich kenne die Kottke-Seite nicht bzw. lese dort nicht. Aber ich meine, man muss schon verdammt gut sein, um 1.000 Leute zu bewegen Geld zu geben.

Wenn er es schafft, ist er mein Frederick!

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