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AirPlay-Jukebox

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IMG_0953.PNGDie Jungs von Bowers & Wilkins haben eine iPhone/iPad-App auf den Markt geworfen, die auch für alle anderen AirPlay-Nutzer ganz interessant sein dürfte.

Bei dem ganzen AirPlay-Gedöns gibt es ja den Nachteil, dass immer nur ein iOS-Gerät an das AirPlay-fähige Endgerät Musik streamen kann. Mit der kostenlosen „Zeppelin Air App“ (zu finden im App-Store – suche nach „Bowers & Wilkins“) ändert sich dies nun. Der Clou der App (neben einem Haufen englischsprachigen Informationen über dies und das und jenes ) ist das „Shareplay“.

Man startet die – bislang nur Englisch-sprachige – App und legt eine Playlist an. Die Musik auf der Playlist wird zum AirPlay-Endgerät gestreamt. Soweit nichts Neues. Jetzt kommt aber ein Kumpel vorbei. Der startet ebenfalls die App und wählt mit „Join a playlist“ eben meine Playlist aus. Nun kann der Kumpel Liedergut von seinem iPhone zu meiner Playlist hinzufügen. Also auch Musik, die nur er auf seinem Gerät hat.

Soweit ich das verstanden habe, wird dann die Musik von seinem iPhone zu meinem iPhone übertragen und dann von meinem iPhone zum AirPlay-Gerät gestremmt. Man sollte wohl also ein wenig Platz auf dem iPhone haben, wenn man denn Master sein möchte. Allerdings verbleiben die Songs nicht auf dem eigenen Gerät. ich vermute mal, die werden temporär zwischengespeichert und nach Abspielen dann gelöscht. In einem Facebook-Kommentar habe ich Gelsen, dass die App bei der Übertragung von iOS-Gerät zu iOS-Gerät die Bitrate auf 384 kbps reduziert. Der Playlisten-Ersteller kann „vorgeschlagene“ Musik der Slaves auch von der Playlist entfernen.

Ein potentes WLAN und ein AirPlay-fähiges Endgerät vorausgesetzt, kann diese App wohl jede Geek-Party beleben. Feine Sache.
Siehe auch Bowers & Wilkins Gives Its Customers a Special AirPlay Party Mode.

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