powerbook_blog

klein, praktisch, unverdaulich seit 2004

Open Source und der Mittelstand

| Keine Kommentare

Neulich habe ich zum ersten Mal seit Ewigkeit wieder eine Präsentation vor Fachpublikum gehalten. Man rostet ja mit der Zeit etwas ein. Nichtsdestotrotz lief das alles nach anfänglichem Stottern doch ganz gut. Meine Aufgabe war es, das interessierte Publikum über das Open Source Shop System Magento zu informieren. Ich bin also in weniger als 30 Minuten durch meine 30 Folien gesteppt und meine auch dem Zuhörer einen ganz guten Eindruck vermittelt zu haben. Freudig habe ich dann also den Fragen entgegengesehen, für die da nach dem eigentlichen Vortrag ein Zeitfenster von 15 Minuten eingeräumt wurde.

Die erste Frage: „Ich habe gehört, dass bei solchen Anwendungen bestimmte Behörden in den USA Informationen mitlesen können! Wie denken Sie darüber?“ Öh. Ich? Was ich darüber denke? Häää? habe ich mir so gedacht. Tztztz. Eher gelassen habe ich geantwortet, dass das Schöne an OpenSource ja eben wäre, dass die Quellen offen also für jedermann einsehbar wären. Und somit die Gefahr irgendwelcher Hintertürchen auch recht gering wären.

Die zweite Frage: „Aber wenn doch, wen kann ich denn dann bei diesem Open-Source verantwortlich machen?“ WTF? Ok. Egal. Der gute Mann wird wohl nicht der Kunde einer Agentur die OpenSource einsetzt. Wobei er zwischendurch noch weitere Fragen gestellt hat, nach denen ich mir dann ganz sicher war, dass ich ihn auch auf keinen Fall als Kunden haben möchte. Und das durch und durch unternehmerisch gedacht. Himmel!

Schreib einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.