Im Wandel der Zeit. Fürwahr. Heute morgen war ich im Blödmarkt, um noch ein kleines Ostergeschenk zu kaufen. Am Ausgang hat mir dann eine in gelb gehüllte Dame einen gelben Katalog ins Gesicht gedrückt. Ob ich den nicht haben wolle. Es waren die Gelben Seiten.
Ich erinnere mich noch an Zeiten, als man bei der Post-Filiale mit einer Abholkarte angestanden hat, um das Branchenbuch abzuholen. Heute würde das Ding, vor der Haustür liegend, bei uns direkt ins Altpapier fliegen. Ich frage mich, wieviel man heute noch zahlen muss, um da aufgenommen zu werden. Der Preisverfall in den letzten zwei Jahrzehnten muss auf jeden Fall deutlich, wenn nicht drastisch, sein.
Das man heute junge Damen bezahlt, um die Dinger an die Frau oder an den Mann zu bringen, wirkt schon verzweifelt. Ein weiteres Produkt, was sich durch das Internet wirklich erledigt hat.
3. April 2010 um 21:54 Uhr
Gab es da mal nicht einen bei Wetten das der bestimmt was mit den Büchern anzufangen weiß?
4. April 2010 um 20:31 Uhr
Die Gelben Seiten werden sich überleben, keine Frage.
Wer aber im Moment die Zielgruppe „60+“ im Auge hat sollte darin vorkommen – auch wenn die Gelben sensationelle Mondpreise für einen herausgestellten Eintrag aufrufen.
Denn diese Zielgruppe nutzt die Gelben Seiten, meiner Erfahrung nach, doch recht intensiv.