
Das Photographieren macht mir wirklich Spass. Ich will nicht sagen, dass ich das gut kann und technisch gesehen bin ich wohl eine ziemliche Niete. Das macht mir aber so gar nichts aus, weil ich mit meinen Ergebnissen doch recht zufrieden bin und am Computer teilweise selbst aus nicht so dollen Bildern eine Menge herausholen kann.
Das Tanzen macht mir auch Spass. Und ich würde mir so wünschen, ich könnte da ebenfalls am Rechner rummanipulieren, damit mir das Ergebnis auch gefällt. Leider geht das ja nicht so. Gestern haben wir zum Discofox und Foxtrott die Drehungen gelernt und geübt. Ich bin ja nach wie vor der Meinung, dass diese beiden Tänze völlig gegen die Natur sind. Also vom Bewegungsablauf. Es kann aber auch sein, dass ich wirklich einfach nur einsehen muss, dass meine Ungelenkigkeit gepaart mit meinem nicht existenten Taktgefühl ( jaja, sowohl als auch, ich will jetzt nichts hören! ) dem Tanzen einfach zu sehr entgegen stehen.
Ich habe es gestern sogar geschafft aus drei einfach vier zu machen. Beim Foxtrott sollten wir drei Mal den Standardschritt tanzen und dann zwei Mal drehen. Und dann konnte ich es mir nicht nehmen lassen, die Finanzministerin nach dem dritten Schritt ganz böse anzusehen, weil sie ansatzweise die Führung zur Drehung übernehmen wollte. Pah! Drei. Vier. Ist doch kaum ein Unterschied.
Verblüffend finde ich dennoch, dass ich weiterhin enormen Spass an der Sache habe. Ich versteh gar nicht warum. Einstudierte Schrittfolgen die nach meinem Gefühl (das mag also so gar nichts aussagen) so gar nicht zur Musik passen. Macht Spass. Wirklich. Seltsam.
3. Februar 2009 um 20:47 Uhr
Mit wem tanzt man in so einem Kurs eigentlich?
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