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Teufel Concept C 2.1 USB

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Beim Aufräumen habe ich eine Rechnung von der Lautsprecher Teufel GmbH aus dem November 2006 gefunden. 131,50 Euro habe ich für das Concept C 2.1 USB inkl. Versand bezahlt.

Nun bin ich ja ein Blogger ohne Kodex, ohne Ehrgefühl. Ich verkaufe mich jederzeit willig und billig. Ich kennzeichne auch keine Beiträge, für die ich Kohle oder Sachleistungen bekomme, wobei dies aber auch hauptsächlich daran liegt, dass ich niemanden finde, der mir Kohle oder Sachleistungen für meine miese Schreibe geben will.

Jedenfalls hatte ich immer mal vor, bei den Teufeln anzufragen, wie das denn so aussehen würde und überhaupt. Aber ich will immer so viel und schaffe so wenig. Also schreibe ich das hier mal völlig kostenlos und umsonst und überhaupt aus reiner Freude an dem Produkt.

Ich habe da mals ja durchaus hin und her überlegt und dann doch relativ spontan das Teufel-System bestellt. Ich wollte ein 2.1-System haben, schon alleine, weil ich zu faul bin, im Arbeitszimmer ( und nur dafür sind diese Lautsprecher ja gedacht ) auch noch Strippen zu ziehen.

Der USB-Anschluss war kein Muss, aber gerne genommen, da mein Powerbook nach Unfall nur noch über einen unbrauchbaren Kopfhöreranschluss verfügt. Und um es auch kurz zu machen, sowohl am PC als auch am Mac habe ich das mit dem USB ausprobiert, das klappt auch wunderbar, allerdings hat man dann die Boxen als seperates Gerät und das ist nicht so leger, wie das schlichte Einklinken in die Köpfhörer- oder LineOut-Buchse. Treiber-Probleme gibt es nicht. Aber das nur am Rande.

Bei Lautsprechern geht es ja hauptsächlich um den Klang, den sie erzeugen. Und eben dieser Klang ist mE eine sehr subjektive Sache. Mir gefällt der Klang der Boxen gut. Der Bass aus dem Subwoofer ist trocken und hart. Die beiden Satelliten kümmern sich sehr angenehm um die restlichen Tonlagen. Mein persönliches Boxen-Test-Referenz-Album Run Dmc : Raising Hell wird so wiedergegeben, wie ich mir das wünsche.

Weit wichtiger ist dem gemeinen Mac-User ja die Optik. Das kommt das System im direkten Vergleich zu den Harman/Kardon SoundSticks eher altbacken daher. Die Satelliten haben ein schwarzes Kunststoffgehäuse, machen aber eine soliden Eindruck und sind relativ schwer (was mE für eine gute Qualität spricht, aber ich bin kein Lautsprecher-Experte). Das Woofergehäuse hat ebenfalls ein markantes Gewicht und verfügt über eine Kunststoffbeschichtung, die aber nicht billig wirkt. Mir gefällt, dass der eigentlich Lautsprecher an der Unterseite des Geräts angebracht ist, so dass der Nachwuchs erst gar nicht auf die Idee kommen kann, dort Bleistifte oder ähnlich unpassende Gegenstände in die Membrane einzuführen.

Bestandteil des Lieferungumfangs ist auch eine Fernbedienung. Ich bin ja mittlerweile kein Freund von Fernbedienungen mehr. Für jedes Gerät habe ich jetzt so ein Ding, was ich nie finde, wenn ich es brauche. Und wenn ich es mal finde, dann sind die Batterien leer. Da die Lautstärkeregler am Geräterücken des Woofers angebracht sind, benötigt man aber diese Bedienung, deren 4 Knöpfe aber wenigstens die Bedienung idiotensicher gestaltet. Praktisch finde ich auf jeden Fall, dass man auf Wunsch die Lautstärke von Subwoofer und Satelliten getrennt voneinander regeln kann. Und eine Mute-Taste ist eh sehr praktisch.

Nett auch, dass das System über einen Ausschalter verfügt, so dass man da durchaus bei längerer Nichtnutzung ein bisschen Strom sparen kann. Auch nett sind die robusten Wandhalterungen für die Satelliten, die im Lieferumfang beinhaltet sind.

Fazit: Ich bin rundum zufrieden mit dem System. Meines Erachtens bekommt man eine Menge für sein Geld. Und hätten wir bedarf an einem zweiten Boxenset, würde ich das System noch einmal kaufen.

[ Bilder gibt es bei Teufel selbst. Ich mag mein Chaos auf dem Schreibtisch nicht unbedingt dokumentieren. ]

2 Kommentare

  1. ich kann mich dem nur anschließen. Das Teufel C 2.1 USB ist super. Und nachdem die mitgelieferten LS Kabel im Müll gelandet sind und für ca. 8 Euro gegen 2×2 m Silberkabel ersetzt worden sind, macht das System doppelt soviel Spaß. Alles gut, wer kein Surround braucht – kaufen !

  2. Pingback: CD-Kaufrausch ( Frechen-Edition ) : powerbook_blog

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