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Frida, das Magazin oder Webdesign, das mich schafft

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Eben schnappe ich beim Durchklicken auf, dass es im Netz ein neues Frauenmagazin gibt. Beim Spiegel.online gibt es ein Interview mit der Journalistin Gabriele Bärtels, die Frida, das Magazin geschaffen hat.

Als Möchte-gern-Frauenversteher interessiert mich das Thema durchaus und somit überspringe ich das Interview und will mir gleich die Webseite ansehen. Böser Fehler. Ich kann zwar darüber hinwegsehen, dass die Seite mit Safari nicht ordentlich dargestellt wird, aber das Layout oder meinetwegen Design macht mich wahnsinnig. Schuster, bleib bei Deinen Leisten! schreit es da geradezu in meinem Kopf. Sicherlich ist es eine persönliche Schwäche meinerseits, dass ich mich nur schwer auf einen Text konzentrieren kann, wenn man Schriftbild bzw. der Rahmen (mir) nicht passt. Also beisse ich die Zähne zusammen und versuche mich am ersten Artikel. Ein Klick auf das Inhaltsverzeichnis und ich werde erneut auf eine Harte Probe gestellt. Möglich ist alles und gut ist was gefällt. Mir gefällt die Darstellung des Inhaltsverzeichnis ganz und gar nicht. Schnell klicke ich auf den ersten Beitrag Ebay ich.

Nach dem zweiten Absatz begrabe ich meine Hoffnung, meine Frauenversteher-Kenntnisse aufzubessern. Es geht einfach nicht. Geradezu zwanghaft wandert mein Blick in das Menü, was von Safari böse zerhackt wurde. Die eingestreuten Engelchen liefern einen weiteren Beitrag. [Rechte Maustaste] – [Quelltext anzeigen]:

<META NAME="Generator" CONTENT="NetObjects Fusion 7.5 f�r Windows">
<TITLE>Ebay ich</TITLE>
<META CONTENT="Word.Document" NAME="ProgId">
<META CONTENT="Microsoft Word 9" NAME="Generator"><META CONTENT="Microsoft Word 9" NAME="Originator">
 

Ugh! Nein, es muss nicht immer alles gleich perfekt sein. Nein, man muss nicht gleich Pixelpark beauftragen. Ja, die Zielgruppe mag tolleranter sein. Und man sollte auch bedenken, dass Frida eine Ein-Frau-Produktion (Betonung hier eindeutig auf Ein nicht auf Frau) ist. Dennoch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich nicht jemand gefunden hätte, der das Äussere etwas aufgewertet hätte. Vielleicht wäre es auch nicht verkehrt, sich einen Namen auszudenken, der noch nicht belegt ist, so dass man sich das doch recht lästige -magazin hätte sparen können. Auch merkt man recht schnell, dass die Seite nicht gerade Google-freundlich ist.

Wie dem auch sei, möge mich dieser Eintrag daran erinnern in naher Zukunft noch einmal bei Frida reinzuschauen und möglicherweise kann ich dann ja ganz entspannt lesen und verstehen. Und ich hoffe dass ich mit diesen Zeilen zumindest den ersten Wunsch von Frau Bärtels miterfüllen kann: Zunächst hoffe ich darauf, dass "Frida" ganz viel Aufmerksamkeit erntet und bei den Leserinnen ankommt. (ich bin ja eh nur ein Leser.)

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