So. Jetzt bin ich enttäuscht. Ersteinmal gabs keine Verpackung – eigentlich ja sehr löblich und auch verständlich – aber irgendwie, ich weiss auch nicht. Ein oller gefütterter Briefumschlag mit einer DVD und einer CD, sowie 3 Zettelchen.
Auf der DVD sind GarageBand und iDVD noch mit dabei. Mir gings ja eigentlich nur ums GarageBand. Ich habe das jetzt auch alles installiert.
Tja. Was soll ich sagen, ich bin unmusikalisch und GarageBand reisst das auch nicht raus. Da sind ne Menge Loops bei (also keine Sniplets Musik), die man lustig aneinanderreihen kann, in der Erwartung, dass es sich gut anhört. Hört es sich bei mir aber leider nicht.
Jetzt lade ich gerade das 20 MB Update für GarageBand runter. Soweit ich das richtig im Hintrekopf habe, war das für die Performance gut. Die hat mich bislang auch nicht wirklich umgehauen. Es erscheint doch ziemlich häufig dieser seltsame Apple-Sat1-Ball-ich-wäre-gerne-eine_Sanduhr-aber-das-hat-Microsoft-ja-schon. Nun gut. Zum Rumspielen ists allemal unterhaltsam. Mal abwarten.
[Kleiner Einschub zum Thema intiutive Bedienung: Wenn ich mir mein Lied anhören will, dann drücke ich auf Play. Wenn ich es anhalten will, drücke ich wieder auf Play. Logisch, oder? NEIN!]
3. März 2004 um 22:52 Uhr
Schau Mama, ein Enduser! Wenn man GB mit den Musik-Dinosauriern Cubase und Logic vergleicht, dann ist die GB Oberfläche wirklich geradezu spartanisch und grundsolide aufgebaut. Für „normale“ Menschen ist das wiederum was anderes…
GB lässt dich genauso wenig von null auf hundert zum Musiker werden, wie ein grosses Set Buntstifte dich zum Maler werden lässt. Mit dem einen Unterschied, dass die GB-Instrumente sowas ähnliches wie „halbautomatische Buntstifte“ sind – mit minimalem Aufwand lässt sich maximale Wirkung erzielen. Eine Ouzi schiesst ja auch schneller als ein Vorderlader
Und was deinen Kommentar zur Bedienung angeht: In meiner Wohnung tummeln sich etliche (Hifi-) Geräte a la CD-Spieler, Videorekorder und Walkman, die die Play- und Stop-Funktion in einer Taste kombinieren. Insofern war das keine ganz neue Metapher mehr für mich, aber wie üblich: Your mileage may vary.
Mein Fazit: GB ist das, was uns von Steve J. versprochen wurde: Die Musiksoftware für uns kleinen Kultur-Dilettanten, die Leute mit gepflegtem musikalischem Halbwissen, die einfach mal einen netten Groove zusammenkloppen wollen. Garagenmusiker halt. Danke, Steve.