Kunst ist, aus Nichts etwas zu machen und es zu verkaufen.
Frank Zappa
25. März 2013
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Kunst ist, aus Nichts etwas zu machen und es zu verkaufen.
Frank Zappa
21. März 2013
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Mercedes-Benz? Opa mit Hut am Steuer, oder? Gegen dieses Image gehen die Stuttgarter seit ein paar Jahren vehement an. Die Produkte verjüngen, um jüngere Käuferschichten anzusprechen. Weltweit natürlich. An sich schon kein Kinderspiel, zumal die Kollegen von Audi und BMW ja in dem Segment schon seit Jahren erfolgreicher sind. 2004 haben die Stuttgarter mit dem Mercedes-Benz CLS einen Überraschungserfolg gelanden und das Segment der viertürigen Coupé-Limousinen begründet, was auch von Audi mit dem A5/A7 und von BMW mit den GrandTourismo-Fahrzeugen angenommen wurde.
Im letzten Jahr hat man nun die A-Klasse gründlich renoviert. Statt höhergelegtem Rentnermobil präsentiert sich die neue A-Klasse geradezu aggressiv sportlich. A wie Attack! hatte Daimler-Vorstand Zetsche bei der der ersten Präsentation ausgerufen. Optisch ansprechend finde ich die A-Klasse auf jeden Fall, auch fährt sie sich wunderschön. Allerdings bin ich 42, also nicht mehr so richtig jung, sondern eher in der Zeilgruppe, die sich eine C-Klasse kaufen sollte. Für beide Modelle fehlt mir aber das nötige Kleingeld.
Letztes Wochenende bin ich nun den Mercedes-Benz CLA gefahren. Das Auto basiert als kompaktes Fahrzeug auf der neuen A-Klasse, entleiht sich aber die Form vom grossen Bruder dem CLS. All people who feel young at heart macht Zetsche als Zielgruppe aus. Hier hier hier! Das bin ich! habe ich damals gedacht. Meine Vorfreude auf das Auto ist nach der Probefahrt in pures Wohlgefallen aufgegangen. Gerade bei der sportlichen Abstimmung ist die Lenkung wundervoll direkt und die 211 PS des CLA 250 sorgen für jede Menge Fahrspass. Da kann man mit dem Allradantrieb 4MATIC noch einen drauflegen. Das System lässt sich wohl erst ab 2014 im CLA ordern und Preise wurden auch noch nicht bekanntgegeben. Mit der 4MATIC geht der CLA durch Kurven, wie ein heisses Messer durch Butter. Es ist eine Wonne.
Der Basispreis des CLA liegt 5.000 Euro über dem der A-Klasse, die ich mir schon nicht leisten kann. Also könnte ich allenfalls auf einen Jahreswagen spekulieren. Das wäre dann – mit 4MATIC – 2015. Ich gehe aber mal ganz stark davon aus, dass Mercedes im kommenden Jahr – analog zum grossen Bruder CLS – den CLA Shooting Brake vorstellen wird. Also ein Coupé-Kombi (war früher nicht alles einfacher?), der dann vermutlich 2015 auf den Markt kommt. Da der CLA aber auf der Rücksitzbank nicht wirklich genug Kopffreiheit über Personen über 1.75m bietet und mein Nachwuchs ja jährlich nicht nur älter wird, sondern auch noch wächst, wäre das Warten auf einen Mercedes CLA Shooting Brake auf jeden Fall sinnvoll. Wie auch immer, irgendwann fahre ich wieder Mercedes. Ich mag die Fahrzeuge mit dem Stern einfach. Bis dahin werde ich erstmal mit einer Miniaturausgabe des CLA vorlieb nehmen.
Weitere Bilder vom CLA habe ich auf Flickr abgelegt. Wer mehr über den CLA lesen will, kann dies in meinem Autoblog tun.
Achja, Mercedes-Benz hat mich als Autoblogger nach Frankreich zur Fahrveranstaltung eingeladen. Das heisst, sie haben den Flug und auch die Übernachtung bezahlt und mich vor Ort auch kostenlos mit Speiss und Trank versorgt. Ich persönlich finde diese Form von Transparenz ziemlich sinnfrei, weil sich jeder denken kann, dass ich nicht auf eigene Kosten nach Frankreich getrampt bin. Nichtsdestotrotz verlangt es ja irgendwelche Ethik, dass ich als Blogger explizit drauf hinweise, dass man mich als Fachblogger genauso behandelt wie die Journalisten. Ich freue mich, dass die Hersteller uns Blogger mitlerweile wie die Presse behandeln und kann auch festhalten, dass ich diese Reisen und Übernachtungen nicht als irgendeine Form von Bestechung sehe. Auch fühle ich mich nicht gekauft, sondern erst genommen. Und das fühlt sich gut an.
21. März 2013
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Mein Grossvater ist 104 Jahre alt geworden. Kein Wunder, dass er sich rückblickend mit 74 Jahren noch ziemlich jung gefühlt hat. 74 Jahre ist heute irgendwie kein biblisches Alter mehr.
Götz George ist 74 Jahre und dreht einen neuen Schimanski. Der soll dann 2014 gezeigt werden.
Scheisse! würde ich jetzt denken, wenn ich der Schweiger wäre. Jahre unter der Hannelore gedient, jetzt endlich Kommissar mit eigenem Volk (und schicker Penhouse-Wohnung in Hamburg; leider ist es für mich zu später für eine Polizei-Laufbahn) und dann taucht das totgeglaubte Original wieder aus der Versenkung auf.
Ich summe derweil mal Klaus Lage „Fang mir jetzt bloß nicht an zu weinen du spielst doch sonst so’n harten Mann mischst dich in alles ewig ein bist wieder mal selbst Schuld daran […]“
21. März 2013
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Wir alle werden überleben, bis wir tot sind.
6. März 2013
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So. 2013 wird mein Jahr. 2012 war es das ja auch schon. Ich habe aber zum einen beschlossen, dass ich einen Lauf habe, zum anderen bin ich dieses Jahr – also eigentlich heute – 42 Jahre alt geworden. Meinen Geburtstag habe ich weitestgehend in Genf verbracht, was – abgesehen davon, dass ich ohne meine Familie unterwegs war – schon mal ein Bombenstart in das neue Lebensjahr war.
Ich mag ja Geburtstage mittlerweile gar nicht mehr so. Aber 42 zu werden ist irgendwie doch grossartig, oder? Ich glaube, ich bleibe auch einfach mal ein paar Jahre 42.
Randnotizen: Mein bescheidenes Blog ist in diesem Jahr übrigens 9 Jahre alt geworden, allerdings habe ich den Geburtstag verpennt. Und für die Chronik: Während wir in Genf einen miesen grauen Tag hatten, war es in Bielefeld mit 15°C erfreulich warm und die Sonne hat sich blicken lassen.
28. Februar 2013
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Seit ich 1997 angefangen habe zu arbeiten, nutze ich Adobe Photoshop, zwei oder drei Jahre später habe ich meine ersten Erfahrungen mit Adobe Premiere gemacht. Damals alles noch unter Windows. Lightroom gehört mittlerweile zu den Programmen, die ich am häufigsten starte – oder besser – nutze, denn eigentlich habe ich immer eine Bibliothek geöffnet, ob nun auf dem MacBook Pro oder dem iMac. Im letzten Jahr habe ich zudem immer mal wieder mit Videos herumexperimentiert. iMovie ist dabei mein Werkzeug gewesen, was ich gar nicht so schlecht fand, zudem ich nie Stabilitätsprobleme hatte. Ganz im Gegenteil zu Final Cut, was ich mir gekauft, installiert, ausprobiert und wieder deinstalliert habe. Bin ich nicht warm mit geworden und zudem ist es mir in der Testphase schon öfters abgeschmiert.
Nun stosse ich an die Grenzen von iMovie. Nicht verwunderlich, schliesslich ist es ein Consumer-Produkt, mit dem man mal eben schnell ein Filmchen zusammenschneiden kann. Aber insbesondere das Audio-Handling und die limitierte Bild-in-Bild-Funktion reichen mir nicht mehr aus. Also war ich die letzten 3 Wochen mit der Idee schwanger, mir Premiere zu kaufen. Oder eben mich bei der Adobe Creative Cloud anzumelden. Letzteres habe ich heute getan. Im Prinzip ist dies genau das, was ich mir immer gewünscht habe. Ein monatlicher Betrag, der mir von zukünftigen Update-Zahlung freistellt. 60 Euro kostet die Adobe Creative Cloud-Mitgliedschaft regulär. Also 720 Euro im Jahr. Das ist schon eine stolze Summe. Da ich aber sowohl Photoshop, Lightroom und Acrobat eh nutze und nun auch noch Premiere dazukommt, finde ich das ok.
Mal sehen, wie ich in ein paar Wochen darüber denke. Als CS5-Lizenzinhaber bekomme ich das erste Jahr übrigens vergünstigt – statt 60 zahle ich die ersten 12 Monate nur 36 Euro.
27. Februar 2013
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Ich hatte die letzten Wochen das Problem, dass die Festplatte meines MacBook ziemlich voll gemüllt war und der Platz langsam knapp wurde. Also habe ich fein alles gelöscht, was ins Datennirvana gehörte und dann versucht den Papierkorb zu leeren. Das hat ewig gedauert. Über 100.000 Dateien hatte er gefunden und schaffte es gerade mal eine Datei pro Sekunde zu löschen. Nachdem meine Google-Recherche keine für mich sinnvolle Lösung zum Vorschein brachte, habe ich mal per Shell in den Papierkorb geguckt. Und siehe da, da lagen Dateien mit verschrobenen User-Rechten.
Also, die harte Masche rm -r ~/.Trash/ und einen Augenschlag später war der Papierkorb leer. Und nein, das ist kein Tipp für jedermann, aber wer versteht, was ich hier schreibe, dem könnte das bei einem ähnlichen Problem vielleicht nützlich sein.
21. Februar 2013
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20. Februar 2013
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Irgendwie gehen die ganzen hippen Trends momentan vollkommen an mir vorbei. „Harlem Shake“ hatte ich zwar immer mal wieder hier und da in meiner Facebook-Timeline erhascht, aber nie angeklickt. Sah weder relevant noch lustig aus. Dafür habe ich mir dann gestern eine halbe Stunden den Overkill an „Harlem Shake“-Videos gegeben. Und ich muss zu meiner Schande gestehen, ich finde die wirklich durchaus lustig. Und so schön kurzweilig. Egal. Jetzt ist auf jeden Fall Schluss:
Bezeichnend übrigens, dass die US Army (und ihre Schwestern) Youtube und Konsorten mittlerweile als Marketing- und Rekrutin-Werkzeug für sich entdeckt hat. Nix Harlem Shake, aber durchaus unterhaltsam, dieses Video hier (Achtung – zeigt auf Facebook).
18. Februar 2013
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aber wenn die Böen stetig kommen und vielleicht noch etwas heftiger werden, nennt man es Sturm. Der VAT Verlag schickt Amazon eine erste Bö. Ich will hier gar nicht erst den Moral-Apostel spielen. Rechts am Rand rufe ich Euch auf, bei Amazon zu kaufen, um mir bescheidene 5% Verkaufsprovision zu sichern. Und ich gebe auch offen zu, dass unseren Haushalt ein Päckchen von Amazon erreicht hat.
Und wenn wir mal ehrlich sind, fanden wir es doch auch toll, dass wir noch am 23.12. ein Geschenk schnell bei Amazon aussuchen konnten, was uns dann eine Stunde später der Postbote in den Briefkasten getragen hat. Ich habe die Dokumentation natürlich auch gesehen und war auch ziemlich entsetzt, wenn auch nicht wirklich überrascht.
Ich frage mich, wie lange die Empörung andauert. Auf der Käuferseite. Und auch, wie viele Hersteller sich überlegen, ob sie ihr Engagement bei Amazon wirklich herunterfahren wollen. Denn eins muss schon klar sein, die bewegen eine Menge Ware. Und wir haben ja selbst in den letzten Jahren ganz heftig mit unserem Einkaufsverhalten dazu beigetragen, dass der Fachhandel nur noch in echten Nischen gut funktioniert. Der Fall Amazon ist wirklich eine schönes Spiegelbild unserer Gesellschaft. Alles für lau haben wollen und dann aber vor Betroffenheitsschmerz zusammenbrechen, wenn man merkt, dass da tatsächlich jemand den Preis zahlen muss.
Ich frage mich auch, ob die meisten Leute auch noch nicht verstanden haben, dass die Hersteller, die ihre Waren über Amazon und andere Online-Plattformen längst dazu übergegangen sind, eine üblichen Rücklaufquote von mindestens 20% in den Verkaufspreis einzukalkulieren. Soll heissen, 20% der Leute, die Online bestellen, schicken das Zeug innerhalb von 14 Tagen tatsächlich wieder zurück. Je nach Artikel wird die Ware dann in die Tonne gekloppt. Also im Zweifel feinster Elektronikschrott, 2 Wochen genutzt. Refurbish? Haha, ja vielleicht bei teuren Artikel und wenn es die Service-Struktur des jeweiligen Hersteller überhaupt zulässt.
Während meines Jura-Studiums hat sich der Satz aus dem Strafrecht „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht“ eingeprägt. Und mit- sowie weiterdenken sollte jedem Mensch, der in der Lage ist einen Amazon-Kaufvorgang anzustossen, auch können. Das „Huch, das haben wir alle nicht gewusst und das hätte ja auch niemand ahnen können“ sollte doch gerade hier in Deutschland geschichtsbedingt ein nicht allzu populäres Statement sein.
Und nur, damit man mich hier nicht falsch versteht, ich finde auch ätzend, was Amazon da gemacht hat. Und ich kann mir auch nur ob der Dumm-Dreistigkeit an den Kopf fassen, die da von offizieller Stelle nun dosiert nach aussen gegeben werden. „Huch, das haben wir alle nicht gewusst und das hätte ja auch niemand ahnen können“ ist auch aus der Vorstandsetage ein ganz armseeliges Statement. Nein, wir haben das natürlich alles nur aus reiner Nächstenliebe an Subfirmen abgegeben.
In 10 Monaten stehen wir wieder alle ohne Weihnachtsgeschenke da. Ich bin gespannt, wie viele sich dann noch an den „Skandal“ erinnern können. Und ich will mich da nicht ausschliessen.