powerbook_blog

klein, praktisch, unverdaulich seit 2004

1. Februar 2011
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Der olle Internet Explorer und Japanisch

Ich habe heute mal wieder einen Beweis bekommen, wie doof der Internet Explorer wirklich ist. Ich betreue einen Kunden, der seine Seite in mehr als 60 Sprachen bzw Sprach-Land-Kombinationen veröffentlicht. Beim Kunden selbst gab es ein paar Rechner, die bei der von uns gebauten Seite die Hälfte der japanischen Zeichen nicht darstellen konnte. Die Seite des grössten Mitbewerber hingegen wurde problemlos dargestellt. Argh!

Hat sich dann herausgestellt, dass es am DOCTYPE lag. Der Internet Explorer wollte das Japanisch so gar nicht als XHTML 1.0 Transitional darstellen. Mit HTML 4.01 Transitional hingegen ging es.

Und für die Schlauberger – nein, beim Kunden waren die Sprachen nicht richtig installiert. Das ist bloss ein wahnsinnig schwaches Argument, wenn man sich die Seiten des ärgsten Mitbewerbers in hübschsten Japanisch ansehen kann.

1. Februar 2011
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Google Banalitäten

Dies hier ist ja ein Wald und Wiesen-Blog, soll heissen, hier gibt es kein Thema, keinen roten Faden, kein Nix. Nur eben hin und wieder mal meine Ausdünstungen. Dies drückt sich auch lustig in meiner Blog-Statistik* aus: Aus der Suchmaschine kamen 12.378 Besuche über 7.391 Keywords. Ich habe halt auf longtail optimiert, oder so … Das stärkste Keyword – für gerade mal 600 dieser 12.378 Besuche verantwortlich – ist wurzelspitzenresektion, wobei ich hier mit einem Foto punkte, nicht mit dem Text der Seite. Über die Begriffe fotos von mir kam jemand und hat dann noch 17 weitere Seiten geöffnet. Dabei zeige ich doch gar keine Fotos von mir. Ich freue mich auch sehr herzlich über 44 zalondo-Suchende (Für den Beitrag wurde ich übrigens nicht bezahlt).

* Ich schreibe mal Blog-Statistik, weil man sich ja heute schon mal an Daten-Nazi beschimpfen lassen muss, wenn man Google Analytics einsetzt. Ich setze Google Analytics ein, weil ich keine echte Alternative kenne. Und mich interessieren die Zahlen. Ich gucke mir die auch an.

1. Februar 2011
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[blog]Transparenz und Zeug

Heute mal wieder ganz selbstreferenziert unterwegs: In seinem Beitrag Wie und warum man als Blogger Transparenz beachtet stellt Robert Basic die These auf: Gerade privat betriebene Blogs, die nicht zu einer Marke gehören, stehen unter einer höheren Anforderung. Wenn sie denn werbliche Maßnahmen jeglicher Art (Affiliate, AdSense, …) vornehmen. Warum? Im Gegensatz zu klassischen Medien existiert weder eine rechtlich explizite Vorschrift noch ein Codex, Werbung von publizistischen Inhalten klar zu trennen.

Ich finde diese ganze Diskussion ziemlich befremdlich. Und mir geht es nicht darum, etwas zu verheimlichen, ich schreibe auch ganz offen und ehrlich, dass ich käuflich bin.

Mal ein Beispiel: Ich bekomme eine Notebook-Tasche zugeschickt. Ich sehe mir die an und finde die wirklich klasse. So klasse, dass ich einen Beitrag darüber schreibe. Als ich mich erkundige, wohin ich die Tasche zuückschicken soll, sagt man mir, ich kann diese behalten. Nach Roberts Meinung müsste ich dann unter dem Artikel noch schreiben, dass ich die Tasche nach der Veröffentlichung des Artikels behalten darf? Wozu? Inwieweit ist das denn für den Leser eine relevante Information? Ich sehe das eher so, dass es ein quasi Eingeständnis ist, dass mein Urteil nicht objektiv ist/war.

Selbst in dem Fall, dass mir der Hersteller eine Tasche schickt mit dem Hinweis „Wenn Du über unsere Tasche schreibst, dann kannst Du sie behalten.“ gibt es doch eigentlich nur zwei Fälle: die Tasche ist toll oder die Tasche ist Schrott. Wenn die Tasche Schrott ist – warum sollte ich dann übers sie schreiben, um sie behalten zu dürfen? Und wenn die Tasche toll ist, warum soll ich denn explizit darauf hinweisen, dass ich die Tasche umsonst bekommen habe? Gibt das dem Leser irgendeinen Mehrwert an Informationen?

Wenn ich mir diese Tasche kaufen möchte, dann verlasse ich mich doch eh nicht auf die Meinung eines einzelnen Blogbeitrags, es sei denn ich vertraue dem Blogger. Dieses Vertrauen baue ich doch in der Regel nicht mit dem Lesen eines Beitrags auf.

Ich werde das Gefühl nicht los, dass man wieder arg bestrebt ist, etwas zu regulieren, was nicht wirklich der Regulierung bedarf. Und ich frage mich auch, in welchem Umfang denn wirklich etwas ausgewiesen werden soll. Liest man die Beitrag wenn Daimler webbish redet von Robert Basic, dann schreibt er wenn Daimler webbish redet dann werden Blogger aus allen Richtungen eingeladen, um am Smart Workshop in Essen teilzunehmen (an dem Nicole und ich mit dabei waren). . Gut. Was heisst eingeladen? Wurden die Fahrtkosten übernommen? Wurden die Teilnehmer verpflegt oder musste man das Essen selbst kaufen? Gab es Kulis und Blöcke umsonst? Blafasel. Selbstverständlich halte ich Robert für vollkommen integer und sauber und überhaupt gehört er wohl eher zu den Gutbloggern.

Trotzdem muss ich ja ein wenig Schmunzeln, wenn die „Grossen“ der Szene sich über die Kleinen echauffieren, weil die hier und da mal ein paar Euro gemacht haben. Stellt man nämlich die Kosten dieses Workshops pro Blogger in Relation zu dem kleinen Michel, der für 50 Euro einen Link verkauft hat, dann sieht man wohl schnell, worauf ich hinaus will.

Ganz interessant find eich auch, wenn man das Ganze mal unter dem Gesichtspunkt Markenbotschafter sieht. Sehr plumpes Beispiel – man sehe sich mal unter rolex.de – Die Welt von Rolex – Sport und Kultur – Kunst und Kultur – Placido Domingo an. Dieser Startenor der Weltklasse ist also Markenbotschafter von Rolex. Bei jedem seiner Auftritte hält er – nicht gezielt – seine Rolex ins Bild und macht somit Werbung für ein Produkt, von dem ich annehme, dass es ihn überzeugt hat. Von dem guten Mann erwartet aber auch niemand, dass er jedes Mal einen Zettel aus der Tasche zieht – „Diese Uhr wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.“

Letztendlich denke ich, dass ein jeder – ob Blogger oder Leser – selbst entscheiden muss, welche Information er in welcher Art und Weise publiziert oder aufnimmt. Eine Regelung wird da wenig helfen. Zumal solche Regelungen vermutlich eh nur so praxisfern wie möglich sein werden.

Achja. Ich bin käuflich. In der Regel verkaufe ich mich aber nicht. Will sagen: Ja, ich nehme Geld für Beiträge, die ich verfasse – auch wenn das stark abgenommen hat. Ja, ich erlaube, dass irgendwo Links in alten Artikeln gesetzt werden. Ja, ich schreibe, wenn mir etwas gefällt – auch wenn ich es umsonst bekommen habe. Aber dann – nein, ich schreibe nichts positives, wenn es nichts positives zu schreiben gibt. Wer meine alten Trigami-Beiträge mal gelesen hat, der weiss, was ich meine. Ich zwinge auch niemanden, meine Beiträge zu lesen. Und wer sich nur basierend auf meinem Urteil ein Produkt kauft, der sollte sich eh Fragen, ob so ein Weg generell der richtige ist ( für den Fall – Nikon D3s muss man haben. Am besten sofort bestellen. Am besten gleich 1000 Leute, dann kann ich mir auch eine kaufen und schiebe den passenden Artikel noch nach).

Blafasel. Ich höre besser auf.

1. Februar 2011
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über 37°

Es gibt doch nicht tolleres, als wenn man sehen kann, wie sich so eine Grippe in der Familie ausbreitet. Samstag wars der Nachwuchs 2.0, Sonntag dann der Nachwuchs 1.0, seit gestern fühle ich mich grausam und heute klagt dann auch die Finanzministerin über Halsschmerzen. Ich warte erstmal ab bis Nachwuchs 1.0 und 2.0 gesund werden, dann gönnen wir uns alle einpaar Erholungstage in irgend einem Hotel in Deutschland. Aber soweit, so gut. Es bleibt ja auch spannend. Wird sich Nachwuchs 2.0 jetzt als erster erholen, oder steckt sich das Kind dann wieder bei der Mutter an? Ich hoffe ja ersteres. Das Kind hält auch mit über 40°C Körpertemperatur den Rekord bei uns.

29. Januar 2011
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New kid in the house

macbookneu.jpg

Wir waren eben beim Blödmarkt und haben für die Finanzministerin so ein MacBook gekauft. 13″ Standard. Das alte Plaste-MacBook ist jetzt 4 Jahre alt und wird immer öfter von Nachwuchs 1.0 in Beschlag genommen. Jetzt hat die Dame des Hauses ein besseres Notebook als ich. Und neuer auch. Hm. Hm. Hm.

28. Januar 2011
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Sonnendusche

Achtung, das hier ist ein privater Beitrag und eher an mich selbst gerichtet. Soll mir also keiner kommen, ich wolle ihm unterschwellig ne Heizdecke verhökern wollen! Im Büro haben wir jetzt seit ein paar Tagen tolles Bürozubehör von Topdeq bekommen und so ein Philips HF3330/01 goLITE BLU Lichttherapiegerät. Ich weiss nicht, vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, aber ich meine festzustellen, dass ich auf das Teil wirklich extrem gut anspreche. 190 Tacken sind kein Pappenstil, aber wenn es wach hält, unbezahlbar! Ich bin schon am überlegen, so eine Leuchte für den privaten Gebrauch anzuschaffen.

28. Januar 2011
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„Ihr seid alles so megafail!“

Bildschirmfoto 2011-01-28 um 13.30.22.pngIch dachte eben, ich nutze mal meine Mittagspause, um zu sehen, was die Szene sonst so sagt. Ich empfehle jedem – gehe nicht über LOS. Mach was anderes. Guck Dir Winterbilder bei Flickr an, oder so.

Irgendwie ist es doch im Internet wie im wahren Leben. Wenn jemand versucht auf Krawall mit einer Sache erfolgreich zu werden, von der er eigentlich keine Ahnung hat, geht das idR ganz böse in die Hose.

Als ich noch ein junger Blogger war™ gab es mal so eine Diskussion, warum das Bloggen in Deutschland nie so erfolgreich sein wird, wie in Amerika. Soweit ich das richtig erinnere, war eben eine These, dass die deutschen Blogger zu selbstreferenziert wären. Ich denke, diese These hat sich mal wieder bewahrheitet. Dazu kommt dann wohl noch, dass unsere Eltern in Kegel- oder Taubenzüchtervereinen organisiert waren und wir dieses Erbe immer noch brav in uns tragen.

Ach, egal. Ich brabbel nur so vor mich hin.

28. Januar 2011
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Facebookgate!!!

Ok, schhhhhh, ganz heiss. Ich werde noch nicht zu viel verraten, ich weiss auch noch nicht, ob ich Namen nennen, aber ich bin da DEM Skandal bei Facebook auf der Spur. Haltet Euch besser fest. Nein. Schnallt Euch an. Verbannt spitze Gegenstände aus Eurer Umgebung. Die Wahrheit ist so brutal bitter und schmerzhaft, ich kann für nichts garantieren.

Ich habe DREI NAMHAFTE DEUTSCHE UNTERNEHMEN KONZERNE identifiziert, die den einfachen Michel bei Facebook dazu verleitet, auf ihrer entsprechenden Fan-Seite den „Gefällt mir“-Knopf zu drücken. Der Michel wird dabei mit einem möglichen Sachgewinn geködert. Um diesen dann wirklich zu erhalten, wird er dazu gezwungen, seine eigenen Freunde dazu zu animioeren, ebenfalls auf der entsprechenden Seite den „gefällt mir“ Knopf zu drücken.

Ich bin erschüttert und der Meinung, dass ein jeder Michel doch bitte in seiner Statusmeldung darauf aufmerksam machen sollte, dass es sich hier um Abzocke handelt. Mann. Wie verkommen und verdorben die Welt doch heute ist.