Morgens hatte ich das optimale Timing. Um kurz nach sechs los (Klamotten hatte ich mir abends schon rausgelegt) und nach meinen zwei Runden um kurz vor sieben wieder zu hause. Ich bin gespannt, ob ich das auch schaffe, wenn ich wieder arbeiten muss.
Eigentlich sollte ich vormittags meinen Schotter bekommen. Der kam und kam aber nicht, so dass ich die Gelegenheit genutzt habe und wieder ein bisschen mit der neuen ecto-Version rumgespielt habe. Als der Schotter um halb eins immer noch nicht da war, hab ich die Willis dann mal angerufen. Ist stressig bei uns im Moment, inner Stunde haben sie das Zeug. Naja. Waren dann doch eher zwei Stunden.
Den Rest des schönen Tages habe ich dann 3 m³ Schotter bewegt. Der gute Mann hatte mir das zwar schon ideal in die Einfahrt gekippt. Schaufeln musste ich trotzdem. Ich habe vier (4!) Stunden gebraucht. Allerdings habe ich auch eine Menge Pausen eingelegt. Schön war das Gefühl jedoch, als ich dann endlich fertig war (einen Handschuh verschlissen, keine Blase (!), drei Liter Wasser getrunken, halben frischen Johannisbeerkuchen vertilgt).
Abends war ich dann wieder richtig platt – hat gerade noch ein bisschen zu Olympiaglotzen gereicht. Mit meiner Sportministerin habe ich dann den Turn-Mehrkampf geguckt. Ist doch alles Schmu – genauso wie sonst beim Eiskunstlaufen. Diese Punkterichterinnen machen doch Politik und keinen Sport. Meines Erachtens wäre Svetlana Khorkina die wahre Olympiasiegerin gewesen.
Zwischendurch beim Zappen bin ich auch noch beim ZDF Auslandsjournal hängen geblieben. Da haben sie Leute aus Ohio vorgestellt, die Bush unterstützen. Ich kann ehrlich nicht verstehen, dass ein Anwaltsehepaar auf dem Standpunkt steht, Bush hätte doch alles toll gemacht und was sie die Europäer denn so aufregen würden. Get real!