Tag 25: Wenn ich will, kann ich ja leichtgläubig sein, wie kleines Kind. Die Finanzministerin hatte sich während unsers Kurzurlaubs auf Wangerooge eine Freundin gekauft. Also dieses Frauen-Magazin – keine gelangweilte Insulanerin. Und adrin standen eben Fitnesstipps. U.a. habe ich da gelsen, dass man möglichst morgens Sport treiben sollte, weil das am besten für die Fettverbrennung ist. Und wenn man anschliessend Yoghurt mit Obst isst, dann soll die Fettverbrennung sogar noch anhalten. Ist doch ganz klar, dass ich gestern erstmal Äpfel und Yoghurt im Familien-Pack gekauft habe. Und hatte dann heute morgen auf dem Fahrt zur Arbeit eine kleines Liedchen auf den Lippen Der kleine Jog, der rennt. Dann Obst und Yoghurt – brennt Fettzellen, brennt. Ich muss die Tage mal meinen Ernährungsexperten aus Bielefeld fragen, ob das wirklich so ist.
Natürlich war ich heute auch wieder laufen. ging alles etwas träger. Beine waren auch nicht nur ansatzweise schwer. Egal. Wird schon. Meine schicke Pulsuhr hat wieder alles aufgezeichnet – die Wegstrecke von 6.72 km und die dafür benötigte Zeit von 41:50 Minuten sowie die daraus resultierende Durchschnittsgeschwindigkeit von 6:13 Minuten pro Kilometer. Mein Puls lag durchschnittlich bei 157 bpm ( hoppla, das habe ich aber auch schon beim Laufen bemerkt ) mit einem Peak von 170.
28. Mai 2008 um 14:33 Uhr
Sodala,
Sport am morgen:
Beim Sport brauchst du Energie, diese holst du dir beim Laufen vermehrt aus den Glykogenspeichern. Glykogenspeicher sind vereinfacht die Körperkohlenhydrate. Diese kommen aus der Leber oder den beanspruchten Muskeln. Morgens sind die Leberspeicher fast leer und der Körper weiß nicht woher er Körperkohlenydrate bekommen soll und greift auf die Fettreserven zurück – soweit alles richtig!
Leider ist das nur gut für die Fettverbrennung und nicht gut für die Leistung, Körperkohlenhydrate sind nun Superbenzin und Fett nur Normalbenzin:ww.fitfuttern.de/2007/11/09/energiebereitstellung-der-zelle/
Nach dem Sport fordert der Körper auch noch einen Mehrbedarf an Energie – der Nachbrenneffekt. Milchprodukte sind da generell gut, werden schnell verstoffwechselt, wenn nicht etwas im Magen liegt was alles verzögert.
Nach dem Sport sind auch die Mineralstoffe gut, die aus den Früchten kommen.
Soweit alles richtig.
Leider helfen meiner Meinung nach solche Lebensmittelempfehlungen nichts, wenn man nicht selbst die obig angerissenen Zusammenhänge versteht. Mir ist immer noch nicht klar, warum so oft in Zeitschriften nach guten Lebensmittel Ausschau gehalten wird. Es liegt immer am Gesamtsystem und im Magen kommt eh alles zusammen.
Die grundsätzlichen Zusammenhänge über den Stoffwechsel habe ich versucht mit meiner Artikelserie Soprternährung verständlich darzustellen und schwupps kann man sein Handeln einschätzen – und somit den dritten Joghurtbecher am Tag in die Tonne kloppen und ein alkoholfreies Hefeweizen zischen :-).
Artikelserie Sporternährung (http://www.fitfuttern.de/2007/10/22/naehrstoffe/)
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28. Mai 2008 um 15:21 Uhr
Danke Jochen!