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klein, praktisch, unverdaulich seit 2004

8. Februar 2014
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Zitat des Tages

In einer Welt, die langsam begreift, dass die Sehnsucht nach Individualität auch in ihr Gegenteil kippen kann, ist Fortpflanzung zum letzten Refugium von Einzigartigkeit geworden.

Nina Pauer in der Zeit vom 30.01.2014 / Seite 45

2. Januar 2014
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2013 im Flieger

Ich bin 2013 allein mit der StarAlliance 88 Mal geflogen. Insgesamt habe ich mit einer Flugzeit von 7 Tagen 11 Stunden und 25 Minuten (179.4h) eine Strecke von 106.194 Kilometern zurückgelegt. Das entspricht 2.65 Erdumrundungen, aber nur 0.276 Flügen zum Mond. Mein längster Flug ging von München nach Los Angeles, das waren 9.617 Kilometer. Meine Lieblingsflughäfen waren München (24), Hannover (20) und Frankfurt (15).

Ich denke, man kann mich jetzt durchaus als Vielflieger bezeichnen.

29. Dezember 2013
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Vaterfreuden

Nachwuchs 2.0 kommt in die Küche nachdem er ferngesehen hat.

Nachwuchs 2.0: Spongebob hat [bla bla irgendwas habe ich vergesen]!
Finanzministerin: Das war aber dumm von ihm.
Nachwuchs 2.0: Ja, er ist ja auch nur ein Schwamm!

29. Dezember 2013
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das wars dann wohl. mach es gut 2013!

Bei Facebook schreibt man ja meist nur Positives. In meinem Blog habe ich es auch immer so gehalten, dass ich mich mal äussere, wenn etwas nicht so gut gelaufen ist. Aber 2013 war ein Knaller. Ein wirklich tolles Jahr. Sicherlich schien nicht immer nur die Sonne, aber der Schatten ist wirklich zu vernachlässigen. Ich bin jetzt seit einem halben Jahr professioneller Blogger. Das Tolle daran, ich kann nicht nur davon leben, sondern auch noch meine Familie ernähren. Im Vergleich zu meiner Festanstellung habe ich sogar mehr Geld. Spitze. In meinen kühnsten Träumen habe ich nicht erwartet, dass es so gut laufen könnte. Und ich bin mittlerweile guter Dinge, dass es auch 2014 nicht schlechter wird. Mit ein wenig Glück – wenn die eine oder andere größere Akquise erfolgreich ist – wird es noch viel besser.

Was mich an meinem Schritt in die Selbstständigkeit wirklich kickt? Ich mache mein Ding und da redet mir auch keiner rein. Und ich bin damit auch noch richtig erfolgreich. Wer kennt das nicht, dass man eine tolle Idee hat, die dann einem Kunden oder dem Chef vorträgt und 1..2..3 wird aus der tollen Idee ein mieses Konstrukt, was natürlich auch nicht funktioniert. Ich war in diesem Jahr mit meinen Ideen so erfolgreich und ich bin darauf auch enorm stolz. Läuft!

Wie ich mir früher immer meinen Traumjob vorgestellt habe? Uhm. Naja. Ich sitze in einem Büro mit einem Blick über die Dächer der Stadt und hin und wieder kommt jemand mit einer Problemstellung, die ich dann löse. Dafür werde ich dann fürstlich entlohnt. Gut. Dafür hat es dann nicht gereicht. Aber als zweite Wahl habe ich immer davon geträumt, ein wenig Reisen zu können. 2013 habe ich ein bisschen, was von der Welt gesehen: USA (L.A., Detroit) – Spanien (Valencia) – Spanien (Barcelona) – Spanien (Barcelona) – Frankreich (Nizza) – Monaco – Schweiz – Frankreich (St. Tropez) – China – Ungarn – Österreich (Wien) – Holland (Amsterdam) – Slowakei – Kanada – England (Goodwood) – Russland – Italien (Florenz) – Tschechien – England (Silverstone) – Spanien (Barcelona) – Österreich (Salzburg) – Österreich (Kitzbühel) – Belgien – Holland (Amsterdam) – Italien (Bologna) – Türkei – Frankreich (Nizza) – Monaco – USA (Sunnyvale, L.A.) – Spanien (Barcelona) – Spanien (Barcelona). Klar, das sind jetzt auch keine Urlaube (bis auf die beiden Familienurlaube), aber wenn ich mit dem Auto durch die Gegend fahre, dann sehe ich doch immer was von der Landschaft und den Menschen. Das reicht mir ja schon. Ich freue mich riesig.

Wo viel Licht, da auch viel Schatten. Wer Erfolg hat, darf sich nicht über Neider wundern. Davon habe ich mittlerweile einige um mich gescharrt. Bei einem ganz besonders feistem Exemplar dieser Gattung hat es schon so krankhafte Züge angenommen, dass er sich die Zeit nimmt, all meine Aktionen und Aktivitäten zu analysieren, um dann hin und wieder diffamierende Postings bei Facebook abzusetzen. Ich, als deutsche Eiche, muss dann immer lachen. Denn wer zu beschäftigt ist, den Aktivitäten der anderen zu folgen, kann selbst nicht produktiv sein. Da scheine ich dann wieder alles richtig zu machen. Das Erfolg hingegen einsam macht, kann ich nicht bestätigen. Sicherlich springen nach und nach die Trittbrettfahrer und Dummschwätzer ab, dafür lernt man aber neue Leute kennen, die auch das Ziel kennen: Vorwärts!

Würde ich jemand anderem empfehlen sich als Blogger selbstständig zu machen? Hm. Gute Frage. Ich denke, dass jeder der die folgenden Fragen alle mit “Ja” beantworten kann, zumindest mal näher drüber nachdenken sollte: Bist Du gewillt jeden Tag 14 Stunden zu arbeiten? Bist Du bereits jetzt gut vernetzt und hast bei den sozialen Kanälen eine stattliche Anzahl realer Kontakte? Hast Du schon einmal erfolgreich Akquise betrieben und etwas verkauft? Kannst Du zwischen den Zeilen lesen? Versteht Du etwas von Online-Marketing? Verstehst Du etwas von SEO? Hast Du mindestens drei gute Freunde, die Dir auch ehrlich sagen, dass eine Idee von Dir der letzte Müll ist? Verfügst Du über Ausdauer? Na dann.

So. Was für ein Jahr! Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch.

PS: Wer war das? Wer hat da nach dem Dachboden gefragt? Uhm. Also. Naja. Also 2014. Das wird spitze!
PPS: Wer mag, ich bin gleich Anfang des Jahres wieder in den USA unterwegs. Ein weiterer Roadtrip – #mbrt14!

24. Dezember 2013
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Frohe Weihnachten

Ich mag diesen ganzen Konsumrummel nicht. Aber ich freue mich auf Weihnachten. Das Zusammensein mit den Lieben. Unser stets schiefer Weihnachtsbaum – in diesem Jahr ohne Spitze. Und sogar auf das gemeinsame Singen der Lieder. Seit ein paar Jahren bekommen wir es regelmäßig hin, dass Weihnachten wirklich ein entspanntes Fest ist. Und eben dies wünsche ich Euch allen auch! Lasst Euch nicht stressen und genießt die Feiertage!

17. Dezember 2013
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jog = getpebble()

Neulich war ich 48 Stunden in Kalifornien. Da hat mir so ein aufstrebender Technik-Blogger seine ganzen Gadgets gezeigt. Unter anderem die Google Glases. Spannendes Teil, aber ich bin Brillenträger seit man mich als Heranwachsenden bezeichnen kann. Und ich habe meine Brille nie gerne getragen. Und dann hatte er da noch so ne Uhr. Pebble heisst die. Und die will ich jetzt haben. Im Prinzip ist sie eine super Garantie, dass mein iPhone-Akku noch schneller leer ist. Aber dann. Ist doch schon die ganzen unnötigen Alerts direkt ans Handgelenk gebäumt zu bekommen, oder?

Hat jemand so ein Ding und kann mich mit wohlüberlegten Argumenten davon abhalten, mit die im Januar in den USA zu kaufen?

17. Dezember 2013
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Sascha Pallenberg trifft jog

jog_trifft_pallenberg2

Im Rahmen meiner weltbekannten Reihe “jog’s grosses Herz für Randgruppenblogger” möchte ich Euch heute ein aufstrebendes Talent aus dem Bereich Technik und Zeugs vorstellen. Sascha (ich habe ihm mal eben fix einen Wikipedia-Eintrag angelegt) hatte das große Glück, mich bei einer Tagesveranstaltung in L.A. kennenzulernen. Er ist ein wirklich aufgeschlossener und netter Kerl, wohl aber mit einem Cyborg-Komplex, anders kann ich mir nicht erklären, dass er ständig auf diesen leuchtenden Klotz vor seiner rechten Iris gestarrt hat. Scheint etwas mit seinem Randgruppenblog Mobilegeeks zu tun zu haben. Schaut doch ruhig mal bei ihm vorbei.

7. Dezember 2013
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Netzteil-Abonnement, bitte

Bestandteil meines neuen JetSet-Lebens sind ja nun mal Hotelbesuche. Nicht selten findet ein Event so statt, dass man am nächsten Morgen zeitig wieder das Hotel verlassen muss. So auch am Freitag in Barcelona. Und eben dort in dem Zimmer habe ich mein MacBook-Netzteil liegen lassen. Wie auch schon vor 3 Monaten in einem anderen Hotel in Rüsselsheim, wie auch schon vor 6 Monaten, …

Erstaunlich finde ich es indes, dass die Netzteil im Hotel nie wieder auftauchen. Ich will den Zimmermädchen jetzt nicht unterstellen, dass man mit den Dingern einen netten Nebenverdienst über eBay generieren kann, aber es ist schon wirklich seltsam. Sooooo klein sind die Netzteile dann ja auch nicht.

Gut, oder eben auch nicht, ich fahre dann nachher mal in die Stadt. So ein Notebook ohne Netzteil taugt ja leider nicht wirklich was. Und in der Zwischenzeit sollte ich mir mal überlegen ob ich einen Weg finde, wie ich mein Netzteil nicht so einfach liegen lassen kann. Hat da jemand schon ein Patent-Rezept?

21. September 2013
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Sie haben eine Rechnung von GoName.com, Inc erhalten

Ich habe eine Domain xxx-yyy.com. Neulich hat wohl der Inhaber seiner Domain xxxyyy.com seinen Interesse verloren. Ich bekam jedenfalls einen Anruf aus (ich meine) Amerika, ob ich diesen Domain nicht haben wollte. Ich habe damals gesagt, dass ich meine Domain nur als Hobby betreibe und nicht mehr als 50 US$ für xxxyyy.com geben würde. Seitdem bekomme ich gefühlt alle 14 Tage das einmalige Angebot, die Domain zu kaufen. Alle Mails habe ich ignoriert. Nun kommt heute eine Mail per Paypal. Also an meinen richtigen Paypal-Account, ich habe eine Rechnung von GoName.com, Inc erhalten. Über 250 US$. Als Kaufpreis für die Domain xxxyyy.com.

Haben die noch alle Latten am Zaun? Was ist das denn bitte für ein vollkommen unseriöses Geschäftsgebaren? Sowas kann man doch eigentlich nur noch Bauernfängerei bzw. schon fast Betrug nennen, oder? Unverschämt. Wenn es eine deutsche Firma wäre, dann würde ich jetzt einen Anwalt einschalten.