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1. März 2014
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iPhone 5 –> iPhone 5S

Im Dezember 2012 2013 habe ich mir per Vertragsverlängerung ein schwarzes iPhone 5 mit 64 GB zugelegt und war auch ein paar Monate richtig glücklich. Vor allem auch immer dann, wenn ich mal ein iPhone 4 in die Hand nehmen musste. Anfang des Jahres wollte dann – natürlich nach dem Ablauf der Garantiezeit – der Akku nicht mehr so richtig. Dann hat dich die Funktion des An/Ausschalters verabschiedet. Und zu guter Letzt hat das iPhone einfach so mal zwischendurch kein Empfang mehr. Das Netz wurde zwar noch angezeigt, aber eben ohne Balken und es kamen auch keine Anrufe mehr durch.

Nach einer kurzen Recherche im Netz habe ich keine Information dazu gefunden, wie lange eine potentiellen Reparatur kosten würde. Die Kosten aber sollten so bei über 300 Euro liegen.

Da das iPhone für mich ja quasi ein halbes Büro ist und ich im März eine ganze Menge unterwegs sein werde, habe ich mir gestern ein neues Telefon gekauft. Das iPhone 5S gab es nur noch in Silber oder Gold zum Mitnehmen und auch nur noch in der 32 GB – Version.

Ich bin ein wenig verstimmt, dass das alte 5er nach nicht mal 14 Monaten so durchgerockt ist. Sicherlich, ich nutze es jeden Tag vollkommen intensiv und kann auch die Investition in ein neues iPhone aus wirtschaftlicher Sicht rechtfertigen, was aber mein Vertrauen in die Produkte der Marke Apple angeht, so hat das einen dicken Knacks bekommen. Sollte das neue 5S ähnlich früh sterben, werde ich mich wirklich nach einer Alternative umsehen müssen.

26. Februar 2014
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Google Mail Reiter – alle ungelesenen als gelesen markieren

Ich bin ja – NSA hin, Datenkrake her – ein intensiver Gmail-Nutzer. Auch bin ich wirklich angetan von den Reitern, die Google bei seinem Mail Dienst vor einem Weilchen eingeführt hat. Ich lasse mir eigentlich überall und alles als Notifikation senden. Wenn ich mobil unterwegs bin, scrolle ich die halt mit durch, belasse sie aber meist ungelesen in der Inbox.

Da kommt man dann schnell zu vierstelligen Inbox-Zahlen. Also habe ich mich eben daran gesetzt, die ungelesen Mails im Reiter “social” auf gelesen zu setzen. Seite für Seite. Das muss doch auch einfacher gehen, oder?

Geht es auch. In der Gmail Suchzeile einfach nach “is:unread category:social” suchen und dann beim Markierungsdropdown “All” anwählen. Schwups – alle markiert. Und ebenso schwups alle als gelesen markiert. Und trara – schon habe ich 3000 ungelesene Mails weniger in der Inbox. Fein.

13. Februar 2014
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Kinder haben keine Lobby!

Als Kind bist Du wirklich angeschissen. Man kann es nicht anders sagen. Mal von Deinen Eltern und anderen nahen Freunden, Paten und Verwandten gehst Du dem Rest der Welt am Arsch vorbei. Besonders deutlich macht das ja mittlerweile die Politik. Immer einen auf dicke Hose machen und die kinderfreundlichen spielen, aber tendenziell doch eher das Kinder bekommen und vor allem das Kinder grossziehen möglichst sanktionieren. Es gab mal eine Zeit, da war allen klar, dass wir hier in Deutschland nur einen wirklich relevanten Rohstoff haben – uns selbst. Die Menschen. Und wie veredelt man den Rohstoff Mensch idealer Weise? Durch Förderung ab dem Kindergarten-Alter. Und damit meine ich fördern – nicht überfordern. Also keine Kita, wo der Rotzbengel nach 3 Jahren fliessend japanisch spricht, sondern eben ein Ort, wo jedes Kind optimal betreut und gefördert wird.

Aber das geht ja nicht. Unser Politiker haben wohl die deutsche Demut vergessen und fühlen sich dazu berufen, Krieg zu spielen. Mal wieder einen raushauen. Und den dicken Max in der Weltpolitik spielen. Statt das Geld in unsere Kinder zu stecken, die in ein paar Jahren eh schon den Arsch voll damit zu haben werden, nicht von uns Dann-Rentnern aufgefressen zu werden. Meine Kinder sind aus der Kita raus. Mir ist der ganze Schwachsinn egal. möchte ich denken. Aber ich will eben auch in 20 – 30 Jahren noch meinen Lebensabend entspannt verbringen und das sehe ich wirklich nicht, wenn die Politik alles was unsere Kinder weiterbringen könnte – einfach kaputt spart. Ach, Du hast noch keine Kinder. Dann isses ja egal. Diese beiden Punkte zeigen zumindest für die Kitas, wie schwierig es ist, eine echte Lobby aufzubauen. Die einen interessiert es nicht so wirklich, weil die Kinder aus dem Alter raus sind, die anderen nicht, weil sie noch nicht schwanger sind. Das ist bitter, das ist traurig. Und ich habe auch keine Ahnung, wie man das ändern kann.

Nichtsdestotrotz findet ihr nachstehend den Text, den mir der Leiter unserer ehemaligen Kita zugeschickt hat. Vielleicht überlegt ihr mal. Es mag Euch in 1-7 Jahren betreffen, vielleicht lohnt es sich ja doch, mal 20 Minuten Zeit zu investieren:

Kinder haben keine Lobby, außer wir als Beschäftigte und Ihr als Eltern mit real existierenden Kindern kümmern uns nach Kräften.

Derzeit ist eine der Baustellen im Kita-Bereich die 2. Neufassung unserer gesetzlichen Grundlagen, wie sie im Kinderbildungsgesetz für NRW (KiBiz) seit einigen Jahren zu finden sind.

Nicht alle Menschen sind dabei fröhlich gestimmt über die Ideen und insbesondere die (mangelnde) finanzielle Hinterlegung dieser Ideen, wie sie unserer Rot-Grünen Landesregierung derzeit vorschweben.

So wie sich die Dinge im Entwurf zu einer 2. Überarbeitung des KiBiz derzeit darstellen, gibt es für so manche Kindertagesstätte tatsächlich wenig zu lachen.

Ganz einfach gesagt: obwohl zusätzliches Geld in das sogenannte “System der Kindertagesbetreuung” fließen soll, ist jetzt schon klar, dass viele Träger und Kitas trotzdem Personal(/-stunden) werden abbauen müssen. Wie kann das sein?

Wer Aufklärendes über diesen scheinbaren Widerspruch und Hintergründe über das laufende Gesetzgebungsvorhaben erfahren möchte, kann dies aktuell z.B. unter www.kibiz-forum.de/forum/ tun.

Wer sowieso schon überzeugt davon ist, dass die Personaldecke in den Kitas zu dünn ist bzw. auf keinen Fall dünner werden sollte, kann auch direkt die Petition an den Landtag des Landes NRW unterstützen, worum wir – als faktisch von Kürzungen betroffene Einrichtung – recht herzlich bitten!

8. Februar 2014
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Zitat des Tages

In einer Welt, die langsam begreift, dass die Sehnsucht nach Individualität auch in ihr Gegenteil kippen kann, ist Fortpflanzung zum letzten Refugium von Einzigartigkeit geworden.

Nina Pauer in der Zeit vom 30.01.2014 / Seite 45

2. Januar 2014
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2013 im Flieger

Ich bin 2013 allein mit der StarAlliance 88 Mal geflogen. Insgesamt habe ich mit einer Flugzeit von 7 Tagen 11 Stunden und 25 Minuten (179.4h) eine Strecke von 106.194 Kilometern zurückgelegt. Das entspricht 2.65 Erdumrundungen, aber nur 0.276 Flügen zum Mond. Mein längster Flug ging von München nach Los Angeles, das waren 9.617 Kilometer. Meine Lieblingsflughäfen waren München (24), Hannover (20) und Frankfurt (15).

Ich denke, man kann mich jetzt durchaus als Vielflieger bezeichnen.

29. Dezember 2013
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Vaterfreuden

Nachwuchs 2.0 kommt in die Küche nachdem er ferngesehen hat.

Nachwuchs 2.0: Spongebob hat [bla bla irgendwas habe ich vergesen]!
Finanzministerin: Das war aber dumm von ihm.
Nachwuchs 2.0: Ja, er ist ja auch nur ein Schwamm!

29. Dezember 2013
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das wars dann wohl. mach es gut 2013!

Bei Facebook schreibt man ja meist nur Positives. In meinem Blog habe ich es auch immer so gehalten, dass ich mich mal äussere, wenn etwas nicht so gut gelaufen ist. Aber 2013 war ein Knaller. Ein wirklich tolles Jahr. Sicherlich schien nicht immer nur die Sonne, aber der Schatten ist wirklich zu vernachlässigen. Ich bin jetzt seit einem halben Jahr professioneller Blogger. Das Tolle daran, ich kann nicht nur davon leben, sondern auch noch meine Familie ernähren. Im Vergleich zu meiner Festanstellung habe ich sogar mehr Geld. Spitze. In meinen kühnsten Träumen habe ich nicht erwartet, dass es so gut laufen könnte. Und ich bin mittlerweile guter Dinge, dass es auch 2014 nicht schlechter wird. Mit ein wenig Glück – wenn die eine oder andere größere Akquise erfolgreich ist – wird es noch viel besser.

Was mich an meinem Schritt in die Selbstständigkeit wirklich kickt? Ich mache mein Ding und da redet mir auch keiner rein. Und ich bin damit auch noch richtig erfolgreich. Wer kennt das nicht, dass man eine tolle Idee hat, die dann einem Kunden oder dem Chef vorträgt und 1..2..3 wird aus der tollen Idee ein mieses Konstrukt, was natürlich auch nicht funktioniert. Ich war in diesem Jahr mit meinen Ideen so erfolgreich und ich bin darauf auch enorm stolz. Läuft!

Wie ich mir früher immer meinen Traumjob vorgestellt habe? Uhm. Naja. Ich sitze in einem Büro mit einem Blick über die Dächer der Stadt und hin und wieder kommt jemand mit einer Problemstellung, die ich dann löse. Dafür werde ich dann fürstlich entlohnt. Gut. Dafür hat es dann nicht gereicht. Aber als zweite Wahl habe ich immer davon geträumt, ein wenig Reisen zu können. 2013 habe ich ein bisschen, was von der Welt gesehen: USA (L.A., Detroit) – Spanien (Valencia) – Spanien (Barcelona) – Spanien (Barcelona) – Frankreich (Nizza) – Monaco – Schweiz – Frankreich (St. Tropez) – China – Ungarn – Österreich (Wien) – Holland (Amsterdam) – Slowakei – Kanada – England (Goodwood) – Russland – Italien (Florenz) – Tschechien – England (Silverstone) – Spanien (Barcelona) – Österreich (Salzburg) – Österreich (Kitzbühel) – Belgien – Holland (Amsterdam) – Italien (Bologna) – Türkei – Frankreich (Nizza) – Monaco – USA (Sunnyvale, L.A.) – Spanien (Barcelona) – Spanien (Barcelona). Klar, das sind jetzt auch keine Urlaube (bis auf die beiden Familienurlaube), aber wenn ich mit dem Auto durch die Gegend fahre, dann sehe ich doch immer was von der Landschaft und den Menschen. Das reicht mir ja schon. Ich freue mich riesig.

Wo viel Licht, da auch viel Schatten. Wer Erfolg hat, darf sich nicht über Neider wundern. Davon habe ich mittlerweile einige um mich gescharrt. Bei einem ganz besonders feistem Exemplar dieser Gattung hat es schon so krankhafte Züge angenommen, dass er sich die Zeit nimmt, all meine Aktionen und Aktivitäten zu analysieren, um dann hin und wieder diffamierende Postings bei Facebook abzusetzen. Ich, als deutsche Eiche, muss dann immer lachen. Denn wer zu beschäftigt ist, den Aktivitäten der anderen zu folgen, kann selbst nicht produktiv sein. Da scheine ich dann wieder alles richtig zu machen. Das Erfolg hingegen einsam macht, kann ich nicht bestätigen. Sicherlich springen nach und nach die Trittbrettfahrer und Dummschwätzer ab, dafür lernt man aber neue Leute kennen, die auch das Ziel kennen: Vorwärts!

Würde ich jemand anderem empfehlen sich als Blogger selbstständig zu machen? Hm. Gute Frage. Ich denke, dass jeder der die folgenden Fragen alle mit “Ja” beantworten kann, zumindest mal näher drüber nachdenken sollte: Bist Du gewillt jeden Tag 14 Stunden zu arbeiten? Bist Du bereits jetzt gut vernetzt und hast bei den sozialen Kanälen eine stattliche Anzahl realer Kontakte? Hast Du schon einmal erfolgreich Akquise betrieben und etwas verkauft? Kannst Du zwischen den Zeilen lesen? Versteht Du etwas von Online-Marketing? Verstehst Du etwas von SEO? Hast Du mindestens drei gute Freunde, die Dir auch ehrlich sagen, dass eine Idee von Dir der letzte Müll ist? Verfügst Du über Ausdauer? Na dann.

So. Was für ein Jahr! Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch.

PS: Wer war das? Wer hat da nach dem Dachboden gefragt? Uhm. Also. Naja. Also 2014. Das wird spitze!
PPS: Wer mag, ich bin gleich Anfang des Jahres wieder in den USA unterwegs. Ein weiterer Roadtrip – #mbrt14!

24. Dezember 2013
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Frohe Weihnachten

Ich mag diesen ganzen Konsumrummel nicht. Aber ich freue mich auf Weihnachten. Das Zusammensein mit den Lieben. Unser stets schiefer Weihnachtsbaum – in diesem Jahr ohne Spitze. Und sogar auf das gemeinsame Singen der Lieder. Seit ein paar Jahren bekommen wir es regelmäßig hin, dass Weihnachten wirklich ein entspanntes Fest ist. Und eben dies wünsche ich Euch allen auch! Lasst Euch nicht stressen und genießt die Feiertage!

17. Dezember 2013
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jog = getpebble()

Neulich war ich 48 Stunden in Kalifornien. Da hat mir so ein aufstrebender Technik-Blogger seine ganzen Gadgets gezeigt. Unter anderem die Google Glases. Spannendes Teil, aber ich bin Brillenträger seit man mich als Heranwachsenden bezeichnen kann. Und ich habe meine Brille nie gerne getragen. Und dann hatte er da noch so ne Uhr. Pebble heisst die. Und die will ich jetzt haben. Im Prinzip ist sie eine super Garantie, dass mein iPhone-Akku noch schneller leer ist. Aber dann. Ist doch schon die ganzen unnötigen Alerts direkt ans Handgelenk gebäumt zu bekommen, oder?

Hat jemand so ein Ding und kann mich mit wohlüberlegten Argumenten davon abhalten, mit die im Januar in den USA zu kaufen?

17. Dezember 2013
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Sascha Pallenberg trifft jog

jog_trifft_pallenberg2

Im Rahmen meiner weltbekannten Reihe “jog’s grosses Herz für Randgruppenblogger” möchte ich Euch heute ein aufstrebendes Talent aus dem Bereich Technik und Zeugs vorstellen. Sascha (ich habe ihm mal eben fix einen Wikipedia-Eintrag angelegt) hatte das große Glück, mich bei einer Tagesveranstaltung in L.A. kennenzulernen. Er ist ein wirklich aufgeschlossener und netter Kerl, wohl aber mit einem Cyborg-Komplex, anders kann ich mir nicht erklären, dass er ständig auf diesen leuchtenden Klotz vor seiner rechten Iris gestarrt hat. Scheint etwas mit seinem Randgruppenblog Mobilegeeks zu tun zu haben. Schaut doch ruhig mal bei ihm vorbei.