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klein, praktisch, unverdaulich seit 2004

29. Dezember 2013
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Vaterfreuden

Nachwuchs 2.0 kommt in die Küche nachdem er ferngesehen hat.

Nachwuchs 2.0: Spongebob hat [bla bla irgendwas habe ich vergesen]!
Finanzministerin: Das war aber dumm von ihm.
Nachwuchs 2.0: Ja, er ist ja auch nur ein Schwamm!

29. Dezember 2013
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das wars dann wohl. mach es gut 2013!

Bei Facebook schreibt man ja meist nur Positives. In meinem Blog habe ich es auch immer so gehalten, dass ich mich mal äussere, wenn etwas nicht so gut gelaufen ist. Aber 2013 war ein Knaller. Ein wirklich tolles Jahr. Sicherlich schien nicht immer nur die Sonne, aber der Schatten ist wirklich zu vernachlässigen. Ich bin jetzt seit einem halben Jahr professioneller Blogger. Das Tolle daran, ich kann nicht nur davon leben, sondern auch noch meine Familie ernähren. Im Vergleich zu meiner Festanstellung habe ich sogar mehr Geld. Spitze. In meinen kühnsten Träumen habe ich nicht erwartet, dass es so gut laufen könnte. Und ich bin mittlerweile guter Dinge, dass es auch 2014 nicht schlechter wird. Mit ein wenig Glück – wenn die eine oder andere größere Akquise erfolgreich ist – wird es noch viel besser.

Was mich an meinem Schritt in die Selbstständigkeit wirklich kickt? Ich mache mein Ding und da redet mir auch keiner rein. Und ich bin damit auch noch richtig erfolgreich. Wer kennt das nicht, dass man eine tolle Idee hat, die dann einem Kunden oder dem Chef vorträgt und 1..2..3 wird aus der tollen Idee ein mieses Konstrukt, was natürlich auch nicht funktioniert. Ich war in diesem Jahr mit meinen Ideen so erfolgreich und ich bin darauf auch enorm stolz. Läuft!

Wie ich mir früher immer meinen Traumjob vorgestellt habe? Uhm. Naja. Ich sitze in einem Büro mit einem Blick über die Dächer der Stadt und hin und wieder kommt jemand mit einer Problemstellung, die ich dann löse. Dafür werde ich dann fürstlich entlohnt. Gut. Dafür hat es dann nicht gereicht. Aber als zweite Wahl habe ich immer davon geträumt, ein wenig Reisen zu können. 2013 habe ich ein bisschen, was von der Welt gesehen: USA (L.A., Detroit) – Spanien (Valencia) – Spanien (Barcelona) – Spanien (Barcelona) – Frankreich (Nizza) – Monaco – Schweiz – Frankreich (St. Tropez) – China – Ungarn – Österreich (Wien) – Holland (Amsterdam) – Slowakei – Kanada – England (Goodwood) – Russland – Italien (Florenz) – Tschechien – England (Silverstone) – Spanien (Barcelona) – Österreich (Salzburg) – Österreich (Kitzbühel) – Belgien – Holland (Amsterdam) – Italien (Bologna) – Türkei – Frankreich (Nizza) – Monaco – USA (Sunnyvale, L.A.) – Spanien (Barcelona) – Spanien (Barcelona). Klar, das sind jetzt auch keine Urlaube (bis auf die beiden Familienurlaube), aber wenn ich mit dem Auto durch die Gegend fahre, dann sehe ich doch immer was von der Landschaft und den Menschen. Das reicht mir ja schon. Ich freue mich riesig.

Wo viel Licht, da auch viel Schatten. Wer Erfolg hat, darf sich nicht über Neider wundern. Davon habe ich mittlerweile einige um mich gescharrt. Bei einem ganz besonders feistem Exemplar dieser Gattung hat es schon so krankhafte Züge angenommen, dass er sich die Zeit nimmt, all meine Aktionen und Aktivitäten zu analysieren, um dann hin und wieder diffamierende Postings bei Facebook abzusetzen. Ich, als deutsche Eiche, muss dann immer lachen. Denn wer zu beschäftigt ist, den Aktivitäten der anderen zu folgen, kann selbst nicht produktiv sein. Da scheine ich dann wieder alles richtig zu machen. Das Erfolg hingegen einsam macht, kann ich nicht bestätigen. Sicherlich springen nach und nach die Trittbrettfahrer und Dummschwätzer ab, dafür lernt man aber neue Leute kennen, die auch das Ziel kennen: Vorwärts!

Würde ich jemand anderem empfehlen sich als Blogger selbstständig zu machen? Hm. Gute Frage. Ich denke, dass jeder der die folgenden Fragen alle mit “Ja” beantworten kann, zumindest mal näher drüber nachdenken sollte: Bist Du gewillt jeden Tag 14 Stunden zu arbeiten? Bist Du bereits jetzt gut vernetzt und hast bei den sozialen Kanälen eine stattliche Anzahl realer Kontakte? Hast Du schon einmal erfolgreich Akquise betrieben und etwas verkauft? Kannst Du zwischen den Zeilen lesen? Versteht Du etwas von Online-Marketing? Verstehst Du etwas von SEO? Hast Du mindestens drei gute Freunde, die Dir auch ehrlich sagen, dass eine Idee von Dir der letzte Müll ist? Verfügst Du über Ausdauer? Na dann.

So. Was für ein Jahr! Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch.

PS: Wer war das? Wer hat da nach dem Dachboden gefragt? Uhm. Also. Naja. Also 2014. Das wird spitze!
PPS: Wer mag, ich bin gleich Anfang des Jahres wieder in den USA unterwegs. Ein weiterer Roadtrip – #mbrt14!

24. Dezember 2013
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Frohe Weihnachten

Ich mag diesen ganzen Konsumrummel nicht. Aber ich freue mich auf Weihnachten. Das Zusammensein mit den Lieben. Unser stets schiefer Weihnachtsbaum – in diesem Jahr ohne Spitze. Und sogar auf das gemeinsame Singen der Lieder. Seit ein paar Jahren bekommen wir es regelmäßig hin, dass Weihnachten wirklich ein entspanntes Fest ist. Und eben dies wünsche ich Euch allen auch! Lasst Euch nicht stressen und genießt die Feiertage!

17. Dezember 2013
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jog = getpebble()

Neulich war ich 48 Stunden in Kalifornien. Da hat mir so ein aufstrebender Technik-Blogger seine ganzen Gadgets gezeigt. Unter anderem die Google Glases. Spannendes Teil, aber ich bin Brillenträger seit man mich als Heranwachsenden bezeichnen kann. Und ich habe meine Brille nie gerne getragen. Und dann hatte er da noch so ne Uhr. Pebble heisst die. Und die will ich jetzt haben. Im Prinzip ist sie eine super Garantie, dass mein iPhone-Akku noch schneller leer ist. Aber dann. Ist doch schon die ganzen unnötigen Alerts direkt ans Handgelenk gebäumt zu bekommen, oder?

Hat jemand so ein Ding und kann mich mit wohlüberlegten Argumenten davon abhalten, mit die im Januar in den USA zu kaufen?

17. Dezember 2013
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Sascha Pallenberg trifft jog

jog_trifft_pallenberg2

Im Rahmen meiner weltbekannten Reihe “jog’s grosses Herz für Randgruppenblogger” möchte ich Euch heute ein aufstrebendes Talent aus dem Bereich Technik und Zeugs vorstellen. Sascha (ich habe ihm mal eben fix einen Wikipedia-Eintrag angelegt) hatte das große Glück, mich bei einer Tagesveranstaltung in L.A. kennenzulernen. Er ist ein wirklich aufgeschlossener und netter Kerl, wohl aber mit einem Cyborg-Komplex, anders kann ich mir nicht erklären, dass er ständig auf diesen leuchtenden Klotz vor seiner rechten Iris gestarrt hat. Scheint etwas mit seinem Randgruppenblog Mobilegeeks zu tun zu haben. Schaut doch ruhig mal bei ihm vorbei.

7. Dezember 2013
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Netzteil-Abonnement, bitte

Bestandteil meines neuen JetSet-Lebens sind ja nun mal Hotelbesuche. Nicht selten findet ein Event so statt, dass man am nächsten Morgen zeitig wieder das Hotel verlassen muss. So auch am Freitag in Barcelona. Und eben dort in dem Zimmer habe ich mein MacBook-Netzteil liegen lassen. Wie auch schon vor 3 Monaten in einem anderen Hotel in Rüsselsheim, wie auch schon vor 6 Monaten, …

Erstaunlich finde ich es indes, dass die Netzteil im Hotel nie wieder auftauchen. Ich will den Zimmermädchen jetzt nicht unterstellen, dass man mit den Dingern einen netten Nebenverdienst über eBay generieren kann, aber es ist schon wirklich seltsam. Sooooo klein sind die Netzteile dann ja auch nicht.

Gut, oder eben auch nicht, ich fahre dann nachher mal in die Stadt. So ein Notebook ohne Netzteil taugt ja leider nicht wirklich was. Und in der Zwischenzeit sollte ich mir mal überlegen ob ich einen Weg finde, wie ich mein Netzteil nicht so einfach liegen lassen kann. Hat da jemand schon ein Patent-Rezept?

21. September 2013
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Sie haben eine Rechnung von GoName.com, Inc erhalten

Ich habe eine Domain xxx-yyy.com. Neulich hat wohl der Inhaber seiner Domain xxxyyy.com seinen Interesse verloren. Ich bekam jedenfalls einen Anruf aus (ich meine) Amerika, ob ich diesen Domain nicht haben wollte. Ich habe damals gesagt, dass ich meine Domain nur als Hobby betreibe und nicht mehr als 50 US$ für xxxyyy.com geben würde. Seitdem bekomme ich gefühlt alle 14 Tage das einmalige Angebot, die Domain zu kaufen. Alle Mails habe ich ignoriert. Nun kommt heute eine Mail per Paypal. Also an meinen richtigen Paypal-Account, ich habe eine Rechnung von GoName.com, Inc erhalten. Über 250 US$. Als Kaufpreis für die Domain xxxyyy.com.

Haben die noch alle Latten am Zaun? Was ist das denn bitte für ein vollkommen unseriöses Geschäftsgebaren? Sowas kann man doch eigentlich nur noch Bauernfängerei bzw. schon fast Betrug nennen, oder? Unverschämt. Wenn es eine deutsche Firma wäre, dann würde ich jetzt einen Anwalt einschalten.

18. August 2013
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4 Tage in Sibirien – jog goes russia

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Ich muss festhalten, dass die Marketingstrategen von Mazda Europa verdammt clevere Köpfe sind. So richtig clever. Der gemeine deutsche Autojournalist – und mittlerweile auch der deutsche Autobloger – ist es ja gewöhnt, an den schönsten Fleckchen der Erde in den besten Hotels zu hausieren, um nagelneue Autos zu fahren. Geflogen wird Business Class – zumindest aber Lufthansa. Die Welt ist in Ordnung.

Und dann kommt da so ein Anruf eines Tages. Jan, hättest Du nicht Lust drei Tage lang mit dem neuen Mazda3 von Vladivostok nach Blagoveshchensk zu fahren? Äh. Vladivostok hatte ich ja schon mal gehört, aber Bladingbums? Was zur Hölle? Russland, Baby! Sibirien, um genauer zu sein. Oh ja. Ich hatte Lust. Und auch noch Zeit. Und es lag nicht daran, dass ich das Geld brauchte. Wann bitte fliegt man denn mal – eben so – nach Sibirien. Wie oft bietet sich die Gelegenheit sich Vladivostok nachzusehen? Himmel ja! Bucht mir den Flug, ich komme!

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Und dann kam alles so ganz anders, als ich mir das jemals hätte vorstellen können. Statt Business Class gab es Economy. Statt Lufthansa Aeroflot. Statt 5 Sterne-Hotel, russische 5 Sterne-Hotels. Und statt den üblichen spanischen Strassen, Sibirien. Damit das jetzt bitte niemand falsch versteht. Für mich war das einer der schönsten, denkwürdigsten und interessantesten Trip als Autoblogger überhaupt. Ich habe jede Minute genossen und vor allem auch die Erdung, die ich erfahren habe. Clever sind die Leute von Mazda, weil der Mazda3, den wir dort gefahren sind, eine Art Schutzfestung war. Und formidabler Ort des Luxus. Und bei allen Erungenschaften des neuen Modells, wir reden hier immer noch über ein japanisches Fahrzeug der Kompaktklasse.

Vieles in Sibirien ist anders. Manches weit wilder als ich angenommen hatte, manches doch deutlich westlicher. Meine Erfahrungen habe ich jeden Morgen vor Ort zusammengeschrieben. Wer mag, kann diese lesen:

#MazdaRoute3 – Tag1 – Anreise
#MazdaRoute3 – Tag2 – Vladivostok
#MazdaRoute3 – Tag3 – Vladivostok – Dalnerechensk
#MazdaRoute3 – Tag4 – Dalnerechensk – Birobidzhan
#MazdaRoute3 – Tag5 – Birobidzhan – Blagoveshchensk
#MazdaRoute3 – Tag6 – Abreise

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Für alle anderen gibt es bei Flickr die passende Galerie mit den gesammelten Eindrücken. Wer sich hingegen für Bewegtbild interessiert, dem lege ich meinen Fahrbericht zum neuen Mazda3 ans Herz, in dem auch zwei Videos eingebunden sind, die wir in Russland abgedreht haben. Wer noch mehr über unseren Russland-Trip lesen will, schaut mal bei Jens vorbei.

13. August 2013
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Zeit für DIE ZEIT

Vor einem langen Weilchen habe ich DIE ZEIT abonniert. Die Finanzministerin zeigte sich, nicht zuletzt ob ihres Amtes, ansatzweise verstimmt. “Die liest Du doch eh nicht! Wann willst Du das denn tun?” Und natürlich hat sie Recht behalten. Allzuoft in den letzte Monaten habe ich am Donnerstag die gefaltete Zeit aus dem Briefkasten genommen und gegen das immer noch ebenso ordentlich gefaltete Exemplar der Vorwoche ersetzt. An eine Kündigung meines Abonnements denke ich aber nicht.

Aus drei Gründen: Der Erste ist wohl eher romantischer Natur. Sollte DIE ZEIT mal aus welchen Gründen auch immer dem Untergang geweiht sein, dann möchte ich mir nicht vorwerfen lassen, ich wäre daran beteiligt gewesen. Der zweite Grund ist eher internetsozial zu verstehen. Ich lese oft und gerne die kostenlosen Inhalte der Online-Ausgabe. Da ist es doch nur recht und fair, mir DIE ZEIT im Abo zu bestellen. Und den dritten Grund lebe ich jetzt gerade aus. Urlaubszeit heisst für mich auch Zeit für DIE ZEIT. Und während ich all die Artikel lese, ärgere ich mich schon, dass ich mir nicht im Alltag mehr Zeit für DIE ZEIT nehme.

Als selbsternannter Bürgerjournalist, der mittlerweile von seinem Schaffen leben will (und auch ansatzweise kann), sowie Netzjunkie der ersten Stunden, der es gewohnt ist, Nachrichten zu scannen und sich aus Informationshäppchen das essenziell Wichtige zu ziehen ist es wirklich wie Urlaub einen Artikel nach dem anderen in der Zeit zu lesen. Mit nötiger Ruhe und entsprechenden Reflektionsphasen.