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2012 Chevrolet Camaro V8

4 Tage lang hatte ich das Vergnügen – und es war wirklich ein Vergnügen – im einen Chevrolet Camaro als Pressetestfahrzeug durch Bielefeld und Umgebung zu cruisen. Ich wollte mir ja schon 2010 den Chevrolet Camaro oder Dodge Challenger als Mietwagen in den USA, das hatte aber nicht geklappt, statt dessen bin ich Ford Taurus gefahren. Davor hatte ich einen Ford Mustang als Mietwagen in den USA. Das war toll und daher auch der Wunsch, den Camaro mal als Vergleich zu fahren.

Letzte Woche hat es nun geklappt und ich bin ziemlich begeistert. Im Vergleich zum Mustang damals war „mein“ Camaro ein V8 – also ein Big Block (* siehe Kommentare). Da hat man bei der Beschleunigung und beim Motorklang gleich noch einmal viel mehr Spass. Zudem hat Chevrolet den Camaro durchaus auch für den europäischen Markt angepasst. Insbesondere was das Fahrwerk angeht. War der Mustang auf dem Highway in den USA ab 160 km/h schon ziemlich am schwimmen, liess sich der Camaro auch bei 250 km/h noch recht entspannt fahren.

2012 Chevrolet Camaro V8

Gefreut hat mich auch, wie leise es im Camaro zugeht. Wenn man nicht gerade ständig auf dem Gas steht und auch bei Geschwindigkeiten jenseits der 200 km/h, kann man sich im Camaro stets unterhalten. Man muss sich nicht anschreien. Es sei denn, man reisst die serienmässige Anlage voll auf. Dann sorgen 9 Lautsprecher, dass man sein eigens Wort nicht mehr versteht. Das iPhone liess sich problemlos an das Infotainment-System anbinden. Sowohl über USB-Kabel als auch über Bluetooth.

Die Wucht, mit der mich die Beschleunigung des Camaros in die Sitze gepresst hat, war wirklich sensationell und hat mich immer wieder aufs neue ein dickes Grinsen ins Gesicht gezaubert. Dafür sorgt der V8 mit seinen 6.1 Litern Hubraum aus denen er in der Automatikgetriebe-Version 405 PS zieht. Und nein, der Chevrolet Camaro ist wirklich kein Vernunftauto. Wer aber mal einen V8 sein eigen nennen möchte, kann nicht preiswerter einen solchen bekommen.

Wer sich den Camaro anschafft bekommt ein sportliches, interessant und vor allem auffälliges Auto mit dem man ungemein viel Spass haben kann. Und damit meine ich nicht die Höchstgeschwindigkeitsfahrten oder die Beschleunigungswerte – mit dem Camaro mit 55 km/h und dem Nachwuchs 2.0 auf dem hinteren Notsitz durch die Stadt zu cruisen – Massive Töne mit „Cruisen“ aus den Boxen ist schon ganz gross. Das Ganze in der Nacht mit dem Soundtrack von Fast-n-Furious ist unbezahlbar.

2012 Chevrolet Camaro V8

Ich mag den Camaro. Ich hatte viel Spass mit ihm. Alle weitere Informationen gibt es direkt bei Chevrolet.

Weitere Bilder, gibt es wie immer in einem Bilderset bei Flickr.

6 Kommentare

  1. Ist wirklich ein schönes Auto. Hat allerdings, wie nahezu alle aktuellen Auto-Modelle von Chevrolet einen Small Block. Bei der Bezeichnung kommt es nicht auf die Hubraum-Größe an (selbst der 7L V8 ist ein Small Block), sondern auf den Motorblock.

    Zitat Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Small_Block#Big_Block_und_Small_Block):
    Der Small Block unterscheidet sich in der Hauptsache nicht durch die Hubraumgröße, sondern durch die Abmessungen des Motorblocks und den damit zur Verfügung stehenden Raum für die Brennräume (Bohrung meist kleiner als 4 Zoll).
    Es gibt beispielsweise Small-Block-Motoren mit 7,0 Litern Hubraum (Chevrolet Corvette Z06) wie auch Big-Block-Motoren mit 5,9 Litern Hubraum.

  2. Was mir im informativen Bericht fehlt:

    Braucht man als Begleitfahrzeug einen Tanklastwagen?

    • Nein. Braucht man nicht. Wie bei jedem Sportwagen ist der Verbrauch natürlich schon höher als bei einem Sparmobil. Wenn man den Camaro nicht zu sehr tritt, kann man ihn mit 12-13 Litern bewegen. Tritt man bei jeder Ampel das Gas durch ist man auch schnell mal bei einem Schnitt von 20 Litern. Auf der Autobahen (300 km, teils 120km/h, teils 230km/h+ – in der Regel aber so zwischen 140 und 160 km/h habe ich 14 Liter verbraucht). Das finde ich für so ein Auto durchaus akzeptabel.

  3. Ich bin NEIDISCH!
    Bei uns um die Ecke beim Citroen Händler steht einer in gelb,
    da regen sich die Leute hinter mir immer so auf, weil ich langsam fahre…

  4. Pingback: Deutscher Auto Blogger Digest vom 26.03.2012 | "Auto .. geil"

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