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Lyndon Harris – gefallener Volksheld (II)

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Nach ich neulich den Artikel über Lyndon Harris in der ZEIT ONLINE gelesen hatte, wollte ich mich nicht einfach nur aufregen, sondern mich auch einbringen. Ich habe an Bischof Sink, Bischof Howard, die Trinity Kirche in Person von Linda Hanick und an den Autor des NYT-Artikels Chapel and Refuge Struggles to Define Role geschrieben und freundlich um Stellungnahme bzw. Informationen gebeten. Geantwortet hat mir nur Linda Hanick:

Thank you for contacting us regarding the article published in Die Zeit. We are aware of it and are sending a response which we expect will be published in a forthcoming issue.

The leadership and staff of Trinity Church, as well as Fr. Harris, and the Episcopal community in New York City, along with thousands of volunteers, played an enduring and important role in the post 9/11 recovery ministry at St. Paul’s Chapel. We continue to be humbled by the extraordinary contributions of so many to this inspiring effort.
As we approach another anniversary year, we note that it is often a time marked by difficult emotions and varied recollections. We are focused on remembering those who perished, honoring all who participated in the recovery effort and committing ourselves to be a community of reconciliation.
We invite all to join us in this endeavor.

Mein E-Mail mit tiefergehenden Fragen blieb jedoch unbeantwortet. Daraufhin habe ich so ziemlich alle meiner amerikanischen Facebook-Kontakte persönlich angeschrieben und auf die Facebook-Seite Respect for Lyndon Harris hingewiesen. Ich fürchte mal, das war zu viel Text für die Amis. Die Quote der Like’r lag unter 10% (Was für mich aus professioneller Sicht mal eine interessante Erfahrung war – die klicken ja auf alles wo Zynga hintersteckt, aber hinter einer ernsteren Sache mit persönlichem Anschreiben vermuten sie Spam. Auch scheint der Unterschied zwischen LIKE’n und SHARE’n und einem Wall-Post LIKE’n und eine Seite LIKE’n für viele doch schon zu komplex zu sein. Das dritte Ausschluss-Kriterium ist wohl, dass eine deutsche Zeitung darüber geschrieben hat.).

Und dann war da notch der Artikel bei azcentral.com, in dem Harris night so gut wegkommt: 9/11 garden absent, cash not aiding victims. Er back jetzt selbst kleine Brötchen und stellt seine Sicht auf 911 in seiner Heimatstadt Gaffney vor, in einer 13.000 Seelen-Gemeinde in South Carolina (Gossip: aus der übrigens auch Andie MacDowell stammt).

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