Vor meinem Jobwechsel hatten wir für die Herbstferien einen netten Urlaub gebucht und dazu passend ebenfalls ein Versicherungsgpaket inkl. Reiserücktrittversicherung abgeschlossen. Ein paar Wochen nach der Buchung habe ich meinen neuen Arbeitsvertrag unterschrieben. Jetzt hat sich herausgestellt, dass ich für die gebuchte Reise keinen Urlaub nehmen kann, weil ich in diesem Zeitraum eine Veranstaltung betreuen und beiwohnen muss.
Im Kleingedruckten der Versicherung steht Versicherungsschutz besteht, wenn die planmäßige Durchführung der Reise nicht zumutbar ist, weil die versicherte Person selbst oder eine Risikoperson während der Dauer des Versicherungsschutzes von einem der nachstehenden Ereignisse betroffen wird: […] unerwartete Aufnahme eines Arbeits- oder Ausbildungsverhältnisses (sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit mindestens 15 Wochenstunden) oder unerwarteter Wechsel des Arbeitgebers unter Begründung eines neuen Arbeitsverhältnisses durch die versicherte Person oder eine mitreisende Risiko-person;
Soweit scheint die Versicherung ja zu greifen. Trotzdem habe ich ein richtig schlechtes Gefühl und befürchte, dass das Wörtchen unerwartete irgendeine Bedeutung hat, die mir nicht schlüssig ist. Ein Anruf bei der Versicherung hat ergeben, dass ich jetzt erst die Reise stornieren muss, um dass die entstandenen Kosten bei der Versicherung einzureichen. Das beruhigt nun auch so gar nicht. Mann, wie ich sowas hasse. Wir hätten ja auch umgebucht, aber das kann uns der Reiseanbieter leider nicht anbieten für die kommenden Osterferien.