Ich habe mir diese Woche also Adobe Photoshop Lightroom 2 gekauft, wie auch Nik Software Complete Collection – Lightroom Edition.
Ich habe bislang meine Bilder mit Bridge verwaltet und mit Photoshop nachbearbeitet. Und ich fand auch, dass das eine gute und auch recht performante Lösung war. Seit vorgestern weiss ich, wie falsch diese Annahme war. Ich habe gerade mal zwei Tage mit Lightroom gearbeitet und habe meinen Bearbeitunsgworkflow
drastisch beschleunigt. Und das, obwohl mir klar ist, dass ich längst noch nicht alles verstanden habe und vieles auch noch nicht kenne. Bislang hatte ich eine 20minütige Einführung von einem Profi. Ich bin mir aber jetzt schon vollkommen sicher, dass ich Photoshop in Zukunft weit weniger öffnen werde.
Der Schwerpunkt liegt dabei insbesondere auf der Verarbeitung von Photomengen. Mal ein Bildchen aufhübschen, das geht auch nach wie vor prima und schnell in Photoshop, aber insbesondere die Nachbearbeitung von Shootings wird durch Lightroom doch erheblich einfacher gemacht. Ein kleines aber wirklich feines Feature für mich persönlich ist die Unterstützung eines zweiten Displays. Auf dem Hauptbildschirm bearbeitet man das aktuelle Bild, auf dem zweiten Bildschirm hat man einen digitalen Leuchtkasten mit allen weiteren Bildern der Sammlung, die man bearbeiten möchte.

Alles toll! Ich freue mich! Morgen knipse ich eine Hochzeit. Da kann ich dann wieder ein wenig mit Lightroom rumspielen.
Die Nik-Tools sind hingegen purer Luxus. Also zumindest für mich. Die richten sich eher an den Profi, was schon alleine der Preis zeigt. Aber zum einen hat der Hamburger davon schon diverse Male geschwärmt und auch von anderer Stelle wurde mir von diesem Filter-Paket vorgeschwärmt. Filter-Paket. Mal unter uns – mehr isses nicht. Aber die Filter sind gewaltig und auch unglaublich elegant. Mal davon abgesehen, dass sie ihre eigentliche Aufgabe schon zu voller Zufriedenheit erledigen, kann man beispielsweise bei einem Gruppenportrait auch nur das Gesicht von dem Horst ganz rechts aufhellen und dafür die Farben von dem Horst in der Mitte zurückgreifen. Zumindest habe ich das so gesehen.
Und da mache ich mir auch erstmal keine Sorgen, sondern werde einfach zeitnah an den kostenlosen Webinaren von Nik Software teilnehmen.
Und ja, sicherlich. Für das Geld hätte ich mir auch schön so eine 85mm Festbrennweite kaufen können. Aber dann. Was helfen mir die ganzen tollen Objektive wenn ich mit der Bearbeitung meiner Bilder gar nicht mehr nachkommen? Von daher war es aus meiner Sicht ein kluger Schritt jetzt mal in Software zu investieren. Denn wenn das Nachbearbeiten jetzt auch wieder Spass macht, dann ist man auch wieder viel eher geneigt zu Knipsen.
11. Dezember 2009 um 14:17 Uhr
Viel Spaß damit. Probier mal nach der Hochzeit bei einigen Bildern SilverEffex aus. Das Paar wird Dich dafür lieben.
11. Dezember 2009 um 16:43 Uhr
Klingt toll. Habe aber die Erfahrung gemacht, dass häufig genutzte Software schneller keinen Spaß mehr macht als geile Hatdware. In Mein 85er verliebe ich mich jedes mal wieder neu.
Von Fotobearbeitung auf 2 Monitoren Träume ich allerdings auch schon lange.
11. Dezember 2009 um 17:40 Uhr
Ich verwalte meine Fotos auch mit PS Elements 6, kann dieses Bridge so viel mehr?? Wo sind da die Unterschiede??
12. Dezember 2009 um 15:54 Uhr
Witzig, die selben Softwarepakete hab ich mir auch erst geleistet. Wirst es nicht bereuen!
13. Dezember 2009 um 22:50 Uhr
ich bins noch mal, weil mich Aperture tierisch nervt ob seiner Langsamheit. Bitte berichte mal wie performant LR ist vor allem, wenn die Bibliothek richtig groß wird.