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iPhone 3GS angekommen

| 1 Kommentar

Gestern ist mein neues iPhone angekommen. Und ich war doch erstmal wenig eifrig, was das auspacken und aktivieren anging. Um ehrlich zu sein, habe ich das alles erst am Abend gemacht. Ist ja auch nicht gross anders als mein Altes. habe ich mir so gedacht. Und lag damit doch ziemlich weit daneben.

Denn das 3GS hat sich das S für Speed im Vergleich zum 2G wirklich verdient. Ich finde das iPhone ja eh schon toll (wenn auch nicht unbedingt bedingungslos), ich habe mir also nicht wirklich vorstellen können, dass ich mit dem neuen noch mehr Freude haben würde. Habe ich aber.

Speed
Denn es ist nicht nur, dass die Applikationen signifikant schneller starten, auch die Bedienung innerhalb der Apps geht wesentlich flotter und erhöht den Spassfaktor immens. Nicht dass man Facebook lieben muss oder die Facebook.app toll finden muss, aber ich nutze die eigentlich täglich – nicht zuletzt um Bilder hochzupumpen. Das war bisher ok, aber doch in der Regel recht zäh. Jetzt flutscht das geradezu. Toll! Ich freue mich.

Handling
Vom Gefühl in der Hand vermisse ich die Alu-Rückseite. Das Plastik ist jetzt auch nicht irgendwie schlecht zu greifen, aber das Metall vom 2G mochte ich lieber. Dafür ist diese neue Beschichtung der Touchfläche ziemlich nett. Da wischt man doch wesentlich lockerer drüber. Ich bin ja mal gespannt, wie lange sich dieser Effekt hält. Die Schieber um zwischen lautlos und nicht-lautlos zu wählen, ist beim 3GS auch ungewohnt eckig. Richtig doof finde ich auch, dass das Neue nicht in das Dock vom 2G passt, aber nunja. Immerhin lässt es sich mühelos in dem Zubehör-Dock laden, welches ich mir mal fürs Büro gekauft habe. Nicht unpraktisch finde ich, dass das Neue wesentlich lauter sein kann, als das 2G – also wenn man will.

Neue Features
Die Spracherkennung ist ein Witz. Ok, es geht zwar irgendwie, aber zuverlässig ist anders. Bei dem Anrufen von Kontakten geht es noch einigermassen, aber auch da sollte man vorsicht walten lassen, sonst ruft man statt Sven eher Frank an. Bei den Interpreten muss man diese auch bei englischen Namen deutsch aussprechen. Spiele Musik von den Black Eye Peas erkennt das Dings nur wenn man in etwa Spiele Musik von Blaaak Eiiie Päas sagt. Und das auch nicht besonders zuverlässig. In meinen Augen nichts als Spielerei.

Ich habe jetzt einen Kompass. Toll. Wirklich. Naja. Tendenziell eine schöne Geschichte, bloss dumm, dass man das ganze GPS iVm Google Maps im Ausland (wo ich es noch am ehsten brauchen könnte) nicht nutzen kann, ohne ein armer Mann zu werden. Aber doch, bei meiner nächsten Stadtbegehung im Inland werde ich das mal testen.

UMTS vs Edge? Öh. Noch nichts gross testen können, überall WLAN hier.

Video? Ohja. Geht. Brauche ich das? Weiss ich noch nicht. Und auf die neue Kamera gehe ich auch erst ein, wenn ich ein paar mehr Bildchen geknipst habe.

Und dann noch …
Was ich noch mal wirklich lobend erwähnen möchte ist die Einfachheit des Wechselns vom alten zum neuen iPhone. Ich habe bevor ich die SIM-Karte umgesteckt habe, das 2G noch mal synchronisiert. Beim Einstecken des Neuen wurde ich dann gefragt, ob ich diese Einstellungen wiederherstellen möchte. Wollte ich. Und schwupps war alles auf dem neuen iPhone wieder so, wie ich das vom alten her kannte. Inklusive Anordnung der Apps auf den einzelnen Seiten. Das nenne ich mal wirklich benutzerfreundlich. Lediglich ein paar Passwörter musste ich nachtragen.

Wesentlich ausführlicher als mE mit dem gleichen Tenor übrigens bei den Jungs von aptgetupdate.

PS: Nein, das 2G gebe ich nicht ab, also schon, aber an die Finanzministerin.

Ein Kommentar

  1. Danke für den Test..
    Hast mich überzeugt 😉 Nein nicht wirklich aber jetzt fällt es mir leichter zwischen den beiden iphones zu entscheiden.
    Bei uns werfen sie ja mittlerweile das alte zum spottpreis raus.
    Jetzt weiß ich auch warum.

    Cheers

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