Nachzahlung: 484 Euro
aus Aus dem Leben vom 03.11.2008 | xxx 9 Kommentare »

Ich könnte so kotzen. Ne, Moment. Ich könnte soooo KOTZEN!!!! Heute mal wieder ein dickerer Umschlag im Briefkasten. Von den Stadtwerken. Die Nebenkostenabrecnung. Wir müssen für das letzte Jahr 484 Euro nachzahlen. Das sind fast 500 Euro. Verdammt.
Das ist ja schon mal ein Pfund. Und damit wir nicht wieder so viel nachzahlen müssen, haben sie unseren Abschlag von 285 Euro im Monat mal eben auf 367 Euro angehoben. 82 Euro mehr. Im Monat. 12 Monate lang. 82 Euro!!! Ich laufe gleich Amok. Da freue ich mich, dass wir jetzt zum Jahresende ein paar monatliche Posten haben, die wegfallen. Und zick zack, vergiss es. Und nur als kurze Info: Die Abschlagszahlung deckt nur Strom, Gas und Wasser.
Natürlich habe ich mir gleich fix die alten Rechnungen gezogen und wollte die Familie ins Gebet nehmen. Ihr schaltet ja nie mal das Licht aus. Ihr lasst immer das Wasser laufen. usw usf. Aber Pustekuchen. Sicherlich haben wir im vergangenen Jahr mehr verbraucht als im Vorjahr. Aber da sind jetzt keine signifikaten Posten bei. Vielmehr haben wir früher schon von allem mal deutlich mehr verbraucht.
Einzig und allein beim Wasserverbrauch haben wir ständig zugelegt. Der Witz dabei – Wasser kostet ja so gut wie gar nichts. Zumindest im Vergleich zu Strom und Gas. Ich weiss auch nicht so wirklich, wo wir jetzt enorm sparen könnten. Sicherlich, ich hatte mir neulich eh schon so ein Energiekosten-Messgerät bei Amazon bestellt und werde damit die kommenden Wochen mal lustig überflüssige Verbraucher suchen gehen. Aber letztendlich. Vieles, was bei uns läuft, muss laufen. Aus. Und mit zwei Kindern muss man die Wäsche auch sauber bekommen. Und wenn ich morgens meine Runde gedreht habe, möchte ich auch Duschen.
Verdammt noch mal. Ich gehöre schliesslich zur gehobenen Mittelschicht. Da muss ich doch nicht mehr – wie damals als Student – mit 3 Pullis durch die Wohnung laufen, oder? Ich bin mal gespannt, inwieweit die anstehende Dämmung unseres Daches bei Einsparungen hilft. Auf jeden Fall werde ich mir bei Gelegenheit mal einen Kaminbauer einbestellen, der mir dann mal ein Angebot machen kann. Wenn ich bedenke, dass ich im Jahr über 2.000 Euro für Gas ausgebe, dann könnte sich so ein Ofen ja vielleicht doch recht schnell rechnen.
Ich habe jedenfalls jetzt so richtig schlechte Laune ( und kann mich nur ganz schwer bremsen jetzt irgendeinen Frustkauf anzustossen )! Aso – und nur am Rande, die Stadtwerke Bielefeld sind schon recht preiswert – zumindest was den Strom angeht bzw. waren sie das, als ich das letzte Mal verglichen hatte.
Kommentare
9 Kommentare zu “Nachzahlung: 484 Euro”
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2k fuer Gas ist krass. Wieviel kw/h sind das; was fuer ein Haus?
Dieser Link duerfte dich zusaetzlich interessieren:-)
http://presently.de/80/alltaegliche-dinge-kosten/
Achso, wg. Kaminbauer: Es gibt da so Beispiele… Kamin + Bau + Werkzeug + Holz + Arbeitszeit. In der Regel rechnet sich das auch erst bei 7+ Jahren. Von der Arbeit mal ganz abgesehen. Ist natuerlich gemuetlich…
Aber wirklich was bringen tun die drei Pullover:-) Faende ich auch gar nicht schlimm. Wir werden uns alle einschraenken muessen – meint:
Apocalypse-Norbert
Wasser kostet nichts, aber Abwasser(!!). Leider…
Kamin lohnt sich! Wir haben einen 6KW Ofen im Wohn-/Esszimmer stehen und haben die Heizung in den restlichen Räumen eigentlich immer aus. 130 m² Wohnfläche verbrauchen dann inkl. Warmwasser (und ich bin ein Warmduscher, soviel ist sicher) ziemlich genau 70 Euro Gas im Monat. Allerdings seit ihr – wenn ich richtig gezählt habe – eine Person mehr
Hallo Andreas,
“das Lohnen” koennen wir aber nur beurteilen, wenn du uns die Kosten fuer Holz und Kamin dazu nennst. Weil: Die gleiche Wohnflaeche beheizen und warmwassern wir ebenfalls mit gleichen Gasverbrauch; ohne Ofen.
Es ist halt so, dass bei Energieverbrauch oft viel schoen gerechnet wird. Bzw. eher emotional argumentiert wird:-)
Keine Sorge: Ich finde Kamin auch schoen…
Der Ofen kostete vor 6 Jahren inkl. Anlieferung und Einbau 2.500 Euro. Für das Holz habe ich seitdem bisher nix bezahlt. Einmal habe ich mir zum Ausprobieren von den Stadtwerken einen Ladung Erle liefern lassen. Kostete 50 Euro … Ansonsten habe ich noch in eine Oregon für 70 Euro (Fehlinvestition aus dem Aldi) und danach in eine Stihl für 280 Euro investiert. Eine Spaltaxt für ca. 40 Euro und einen billigen Spalthammer brauchte ich dann auch noch. Breites Kreuz hatte ich schon
Sicher ist beim Kamin reichlich “Hach ist das gemütlich!” dabei, aber er heizt eben auch. Und wir sind im Jahr nach dem Einzug um 40 Euro im Monat gegenüber der Vorbesitzerin runter gestuft worden. Und die wohnte hier allein!
Insofern ist “lohnen” vielleicht nicht nur monetär zu sehen. Holz hacken macht mir z.B. auch ziemlich Spaß. Das lohnt sich ja genauso, wie es lohnend ist, abends einfach nur im Sessel zu sitzen und in die Flammen zu gucken
Endlich mal jemand der mehr Gas verbraucht als meine Wenigkeit. Juchu!
wenn ich fies wäre, würde ich dir nun erzählen, dass wir für unser haus, bj 88, 155 m², ganze 1500 euro für strom und wasser im jahr zahlen, zzgl. ca 200 euronen für brennholz.
aber ich bin ja nicht fies
ich hab das gas vergessen!!