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Liebes Vox – Marketing,

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ich gebe öffentlich zu, dass ich mir Eure Sendung Das perfekte Promi Dinner immer wieder mal gerne ansehe. Auch wenn ich die meisten B-E – Promis nicht wirklich kenne, habe ich doch meist meinen Spass.

Die gestrige Sendung hat mich aber mal wieder auf einen Punkt gestossen, bei dem Euer Sender meines Erachtens echt schäbig daherkommt. Der Promi, der gewinnt, darf doch immer die 5.000 Euro Gewinnsumme für eine gute Sache spenden. Das ist nett, löblich und macht einen guten Eindruck. Soweit. Könnte vielleicht ein bisschen mehr sein, aber gut.

Gestern gab es aber zwei Gewinner. Also zwei Promis standen zum Ende punktgleich auf Platz 1. Diese mussten sich jetzt den Gewinn von 5.000 Euro teilen. Hmmmm. Wenn bei den Weltmeisterschaften oder auch olympischen Spielen zwei Leute als Sieger hervorgehen, dann bekommen die doch beide eine Medaille und nicht jeder nur die Hälfte.

Ich finde, da macht Euer Sender einen ziemlich geizigen Eindruck. Es geht doch um gute Sachen. Ich meine, ihr könntet dann ruhig beiden Gewinnern die 5.000 Euro zugestehen. Für den guten Zweck. Und Euer Image. Wirklich.

Euer Konsument

5 Kommentare

  1. Clevere Promis könnten das System dann natürlich exploiten, indem sie sich alle gegenseitig 10 Punkte geben. Clevere Promis? Ach nee. Scherz beiseite! ;-)

  2. 90% der Promis halte ich für zu eitel, um so einen Exploit nutzen zu wollen/können.

  3. Vor allem leben die davon, dass sie sich verkaufen. Die werden doch nirgends mehr eingeladen. Gerade die B-E-Promis. Ich finde das oft ziemlich schauderhaft, diese abgehalfterten Gestalten ansehen zu müssen (habe nur bedingt Einfluss auf das Fernsehprogramm).

  4. Gesamtheitlich betrachtet, also unter Berücksichtigung der Werbeeinnahmen, (mutmaßliche) Ausgaben an Gagen für die Teilnehmer etc. ist ein “Charity-Etat” von 5.000 €/Woche vergleichsweise lächerlich. Zumal diese, auch wenn sie in der vollen Summe an eine Einrichtung gehen, nur einen Tropfen auf den heißen Stein darstellen dürften, wenn man sich den Gesamtbedarf der Empfänger man relativ nüchtern vor Augen hält.
    Nun könnte man sagen: “Besser als nichts!”, doch verbleibt der Beigeschmack, dass der der “Charity-Gedanke” bei dieser Sendung nur Mittel zum Zweck ist.

  5. Ah, Weihnachten steht vor der Tür. Da ist die Zeit fast schon wieder reif für eine Diskussion um gute Spenden und schlechte Spenden. ;-)

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