Ich kann nicht wirklich gut schwimmen. Also, ich gehe nicht unter. Aber Schwimmen ist irgendwie nicht mein Ding. Wasser ist auch nicht so unbedingt mein Element. Anfang der Woche hatte ich aber mal geguckt, welche Läufe in der Region Osnabrücker so anstehen.
Da bin ich dann irgendwie an dem 20. Int. Teutoburger Wald Triathlon hängengeblieben. Der Matthias Lehming hat sich ja neulich dem Triathlon verschrieben und schreibt jetzt des öfteren über seinen Trainingsplan. Das hat auch so ein wenig mein Interesse geweckt.
Bei einem Volks-Triathlon muss man 500m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen. Die beiden letzten Disziplinen – auch zusammen bzw. nacheinander und unter Beachtung der Distanzen – finde ich machbar. Auch recht locker. Aber Schwimmen? 500m … Keine Ahnung.
Gestern habe ich den Nachwuchs 1.0 zum Schwimmkurs begleitet und hatte meine Badehose auch brav eingepackt. Und während sich das Kind brav auf das Gold-Abzeichen vorbereitet hat, bin ich mal 500m geschwommen. Brutschwimmen. Wenn ich kraule, dann hat das was von Mama, warum planscht der grosse Junge da so lustig? DIe 500m habe ich geschafft. Sogar ohne Pause. Das ging wider Erwarten sogar recht gut. Ich habe aber auch nicht auf die Uhr geguckt.
Ich habe sogar nach dem Schwimmen noch mein Schamgefühl überwunden und habe den Schwimmlehrer des Kindes nach Einzelunterricht gefragt. Das macht er. Ist bloss nicht wirklich preiswert. 80 Tacken die Stunde, allerdings kann man auch nur 15 Minuten buchen. Mein Kraulstil insoweit zu korrigieren, dass ich nicht nur die grosse Welle mache, sondern dabei auch noch vorankomme, das hätte durchaus etwas.
Der einzige Haken sind die Öffnungszeiten des Schwimmbades. Die machen in der Woche immer erst um 6.30 Uhr auf. Umziehen, schwimmen, umziehen, Rückfahrt. Da wird es eng, die Kinder pünktlich in Schule und Kindergarten abzuliefern. Montags hat das Bad bis 21.00, Mittwochs bis 22 Uhr geöffnet. Das wäre eine Alternative – müsste man mal sehen, wie voll das dann ist. Bliebt dann noch das Eintrittsgeld von 4 Euro pro Besuch.
Das muss ich mir alles mal durch den Kopf gehen lassen. Gerade wenn die Wintertage so extrem kurz werden, dann wäre es schon praktisch eine sinnvolle Alternative zum Laufen zu haben. Achso. Im Vergleich zum Laufen finde ich Schwimmen extrem langeilig. Macht aber nichts. Nachdem Schwimmen hat mir mein Körper wieder mal Muskeln gezeigt von denen ich keine Ahnung hatte, dass sie überhaupt existieren.
24. August 2008 um 12:02 Uhr
80 Euro??? Das ist zu viel! Das einzige was man zu Beginn von einem Schwimmlehrer erwarten kann ist, dass er dein Kraul gemächlich aufbaut – aber das kannst du auch alleine.
1h – Gleit- und Tauchübungen in Bauch- und Rückenlage mit dem Ziel nur durch die Kraft des Abstosses 8 – 10 Meter zu gleiten.
2h – Hinzunahme der Beinbewegung nach den ersten 8m Gleitphase. Ziel: 15m (8m Gleiten / Rest mit Beinbewegung) ohne Atmung.
3h – Beginn Armzüge dazuzunehmen – jeden Armzug einzeln.
4h – Versuch der Komplettbewegung von Beinen und beiden Armen.
Dann kannst du immernoch den Schwimmlehrer einschalten der dir zeigt, wie das mit der Atmung richtig funktioniert. Aber 240 Euro für die ersten Stunden würde ich mir sparen, da er dir auch nur sagen wird „ok, das war schon gut – einfach nochmal – Strecken, Füße lang, Kopf gerade und kräftig Abstoßen und dann die Arme viel ruhiger und bewußter bewegen.“.
24. August 2008 um 16:44 Uhr
Das ist interessant, weil meine Wahrnehmung genau gegenteilig ist: Laufen langweilt mich, dort habe ich ein riesiges Motivationsproblem. Schwimmen hingegen gefällt mir besser.
25. August 2008 um 11:59 Uhr
80 Tacken ???? Wofür habe ich bitte studiert ????
26. August 2008 um 01:10 Uhr
beendest du das posting mit absicht mit nem apollo creed zitat aus rocky III?
du hast doch was GANZ anderes vor als triathlon