powerbook_blog

klein, praktisch, unverdaulich seit 2004

Frühstücksbilder [ die spinnen die blogger ]

| 7 Kommentare

breakfast

© All rights reserved

Ich bin ja kein A-Blogger. Aber auf meinen Schulter sitzt ein Kopf. In dem befindet sich ein – zugegebenermassen recht kleines – Hirn. Und das fragt sich gerade, ob ich die Einschläge nicht merke oder ob ich eher noch völlig normal bin.

Da wird jemand abgemahnt und jetzt will man ( eigentlich frau ) eine Bilddatenbank mit freien Food-Bildern aufbauen. Also entweder kann ich fotografieren. Dann ist das für mich Arbeit und ich möchte auch entlohnt werden. Oder ich kanns nicht. Dann macht es sicherlich so gar nichts mit meiner Handyknipse mal eben auf ein Stück Essen zu halten – aber wer soll sowas dann gebrauchen können?

Aber vielleicht ist das auch ein neuer Trend und ich sollte fix mit aufspringen. Bilddatenbank mit Katzenklos oder Katzenkot? Katzen-Content geht doch immer …

Himmel, zum Glück ist heute Freitag!

7 Kommentare

  1. Na, es soll auch Leute geben, die ganz passabel fotografieren können und das nicht als Arbeit, sondern als Entspannung betrachten. Die freuen sich vielleicht einfach, wenn andere für private Zwecke ihre Bilder brauchen können, und nutzen deshalb CC-Lizenzen. Für solche Leute wäre es bloß unnötig Arbeit, hinter etwaigen Urheberrechtsverletzungen herzurennen.

  2. Ja. Ok. Einverstanden. Es gibt auch Pfadfinder und so. Ich bin vermutlich einfach nicht sozial genug. Wenn ich denn einer dieser Leute wäre – also fotografieren könnte ; und sei es nur zur Entspannung und aus Spass an der Freude – dann würde ich meine Bilder vermutlich bei Photocase o.ä. einstellen, denn so ein paar Euro, die dabei rüberkommen, könnte mir alle paar Monate dann einen neuen Filter oder je nach Begabung sogar ein neues Objektiv bescheren.

  3. Über Photocase o.ä. habe ich auch schon mal nachgedacht; aber einerseits sind z.B. die depressiven Landschaftsfotos, mit denen ich mein Fotoblog füttere, nicht sonderlich plakativ-bildagenturesk, sondern eher Kunstkram, und die Schiene “Kunst” zu verfolgen wäre ja wieder Arbeit; und andererseits hat für mich der Gedanke, Dinge, die mir wirklich viel bedeuten, für Geld zu tun, entfernt was von Prostitution …

  4. Sag mal nur mal so´ne Frage, hast Du eigentlich ne Profilneurose. Seit Wochen lesen ich in deinem Blog hauptsächtlich kleiner b-blogger (aber natürlich underdog) großer a-blogger. Vielleicht sollten wir mal wieder ne Runde quaken, damit Du mal wieder weißt, wo es wichtig ist, der größte zu sein :p

  5. Kinder, kinder, mir ist hier aber ein bisschen zu wenig Musketier-Gedanke im Text! ,-)

  6. > und andererseits hat für mich
    > der Gedanke, Dinge, die mir
    > wirklich viel bedeuten, für
    > Geld zu tun, entfernt was von
    > Prostitution …

    Ich glaube, ich denke da einfach anders. Ich tue diese Dinge ja nicht für Geld. Ich tue sie, weil sie mir Spass machen. Und nebenbei kann ich damit auch noch ein paar Euro machen. Das ist doch nett. Also, so sehe ich das hier auch im Blog. Ich schreibe, weil es mir Spass macht. Nicht, weil ich damit Geld verdienen kann. Aber – durch Schalten von ein paar Anzeigen, kann ich damit Geld verdienen. Das finde ich klasse.

    > Musketier-Gedanke
    Alle für einen. Alles für mich? ;) Ich will ja auch gar nicht ketzerisch sein. Aber trotzdem meine ich, dass der Musketier-Gedanke im Internet nur begrenzt funktioniert.

    Ist aber auch ok. ich will ja niemanden abhalten oder gar bekehren. Jeder wie er will. Ich will bloss anders. ;)

  7. Weisst Du, ich fotografiere zunehmend auch hier und da für Geld. Und hier und da fallen ja auch mal Fotos ab, die allein nur für’s Blog was taugen. Warum soll ich die nicht teilen?

    Der Urgedanke des Bloggens für mich basiert auch auf einem Gemeinschaftsgedanken, ich hätte weniger Spaß am Bloggen ohne meine Leser und Kommentare. Ich lerne viel in anderen Blogs über alles Mögliche. Es unterhält mich. Es informiert mich. Es baut an dunklen Tag sogar auf.

    Was hindert es einzelne Blogger daran, etwas davon zurück zu geben? Klar ist das ein Pfadfinder-Projekt. Das Schöne daran ist ja, dass die allermeisten Pfadfinder mit strahlenden Augen auf die Zeit zurück blicken. Kann nicht so verkehrt sein.

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.

*