Ich habe mir im Herbst 2000 eine Swatch gekauft. Das war damals ein sehr symbolträchtiger Akt – das war die Abteilungsleiter-Uhr, eben das gleiche Modell, was mein scheidener Chef getragen hatte, in eben jener Funktion, die ich von ihm geerbt hatte. Ok. Egal. Muss man nicht verstehen.
Jedenfalls habe ich diese Swatch – obgleich das Ziffernblatt mittlerweile über ein paar herzhafte Kratzer verfügt – immer gerne getragen und habe auch schon diverse Male die Batterie wechseln lassen. Vor ein paar Wochen ist mir dann dieses Armband kaputt gegangen. Also eigentlich nur der Verschluss. Letzte Woche habe ich es dann auch mal in die Stadt geschafft und mir das Armband für 28 Euro wechseln lassen. Toll.
Einen Tag später ist die Uhr stehen geblieben. Batterie leer.
Nur gut, dass sich das Armband nicht in der Zeit, die es wieder braucht, bis ich es schaffe, die Batterie wechseln zu lassen, kaputt liegen kann.