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Konsumfrust Handy

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Ich bin ja immer noch latent am überlegen, was für ein Handy ich mir anschaffen soll. Ganz eigentlich möchte ich ja das iPhone haben, aber je länger ich darauf warte umso mehr schwindet meine Euphorie und die zarte Pflanze der Vernunft gedeiht gar prächtig in meinem Kopf. Etwas irritiert musste ich dann gestern auch noch feststellen, dass das iPhone gra nicht, wie irgendwie in meinem Kopf gespeichert über eine 4MP-Knipse verfügt, wie ich das am letzten Wochenende noch lauthals und voller Überzeugung behauptet habe ( Irgendwie habe ich das Kleingedruckte in dem Artikel fscklog: Kameratest: N95 gegen iPhone falsch verarbeitet ).

Mir ist ja durchaus bewusst, dass die Knipse in einem Handy immer nur bedingt benutzbar ist. Aber ich will damit auch keine preisverdächtigen Werke kreieren, sondern lediglich den einen oder anderen Schnappschuss in einer passablen Qualität erzielen. Dennoch werde ich mir die Tage nochmal die Bilder aus den Flickr-Gruppen The Photos taken with an Apple iPhone Pool und The iPhone Camera Shots Pool genauer ansehen.

Alternativ zum iPhone reizt mich ja durchaus immer noch das Nokia N95, was ja jetzt auch mit 8GB Speicher daher kommt und laut hören-sagen auch über einen besseren Akku verfügen soll ( Da möchte ich doch gerne ein Zitat eines Freundes vom letzten Wochenende unterbringen: In Sachen Akkuleistung befinden sich die Handys doch wieder auf einem Stand von vor 5 Jahren. ). Aber ganz eigentlich ist mir das N95 zu teuer. Nicht im Vergleich zum iPhone – das ist ja unverschämt teuer, aber so generell. Da würde sich sonst noch eins der SonyEricsson Cybershot Handys anbieten. Ich wollte ja eigentlich nie wieder ein SonyEricsson kaufen, aber beim Kiten hat sich mal wieder gezeigt, dass es doch ziemlich praktisch ist, ein Handy mit Taschenlampen-Funktion dabei zu haben.

Da bietet es sich doch an, den Flickr Camera Finder zu bemühen und mal die Bilder von Nokia N95 und Sony Ericsson: K810i zu vergleichen. Letzteres bekommt man nämlich bei T-Mobile für ein paar Euro zur Vertragsverlängerung und UMTS kann das auch.

Apropos T-Mobile. Am Wochenende war auch der Freund dabei, der magenta-farbende Brötchen verdient. Der stellte einfach mal so in Frage, dass es für das iPhone einen eigenen Tarif geben wird. Werden wir dann ja alle am 9. November sehen. Und auch erst dann werde ich mich entscheiden, was ich in Sachen Handykauf unternehme.

4 Kommentare

  1. ich hab seit 5 Monaten ein N95 – prima Spielzeug aber das Akku ist miserabel. Ein dicker Klotz ist es obendrein, der nicht in jede enge Hosentasche passt.

    Wenn, dann solltest Du auf jeden Fall das neue schwarze in Betracht ziehen. Das wird billiger als das alte, einen schnelleren Prozessor (sagt man) und durch die 8GB internen Speicher auch keine lästigen out-of-memory Probleme (ja, das gibts beim alten N95).

    Zudem soll der Akku wirklich besser durchhalten. Schon bei ein wenig überdurchschnittlichen Rumspielen mit dem Browser geht das Akku gegen Abend sicher in die Knie. Besonders stromhungrig sind die WLAN und GPS Chips meiner Erfahrung nach.

    Auf der positiven Seite: Die Kamera, die nicht nur wirklich sehr passable Fotos schießt (aber eine ziemliche Auslöseverzögerung aufweist) sondern auch extrem gute Filmchen macht. (OK, das ist sehr subjektiv, da mein Hauptmotiv die eigene Tochter ist, aber man kann die Filmchen wirklich auf einem Fernseher abspielen – sieht nicht schlechter aus als Billig-Dokus auf RTLII)

  2. Pingback: iPhone Testbilder | neunzehn72

  3. Zufällig hier gelandet..
    Nun, mein nächstes Gerät dieser Art wird das OpenMoko, einfach mal googlen. Ist meiner Meinung nach sehr interessant, da sehr veränderlich, und bringt einen wohl in die Lage (sofern es die richtigen Apps geben wird) das Laptop mal daheim zu lassen.
    Hat aber keine Kamera. Aber per USB-Host-mode wird man wohl die meisten anschließen können 😉

  4. Das OpenMoko hab ich im September auf der 9to5 mal live gesehen und mir vorführen lassen. Da muss noch viel Entwicklungsarbeit, vor allem auf der Ebene des Interfaces (Usability, User Expierience) geleistet werden bevor das auch nur halbwegs für nicht-Nerds bedienbar ist.

    Während der 20 Minuten, die ich mir das angesehen hab, ist es dreimal hängen geblieben 2x konnte es von der Konsole (hing per USB am Laptop) gestartet werden, einmal funktionierte nur der Kaltstart. Meine Befürchtung ist, das von der Community versucht wird, ein vollständiges Linux darauf zum Laufen zu bringen (OK, GIMP werden sie sich wohl für die 1.0 Version sparen) und eine oh-das-könnte-auch-noch-funktionieren-Euphorie das Gerät mit Features überfrachtet.

    Ich denke, dass grade die Beschränkunten an Screen-Estate eigentlich eine Vorgehensweise erzwingen sollte, die zuerst die wesentlichen Einsatzzwecke eingrenzt, dazu Use-Cases definiert und dann auf der Basis von User Experience Modeling die Applikationen entwickelt damit das Gerät auch für einen (sicherlich immer nur begrenzten) Massenmarkt bedienbar wird.

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