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klein, praktisch, unverdaulich seit 2004

Von oben herab

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(Werk)Täglich stehe ich während meiner Raucherpause auf dem Balkon und betrachte das bunte Treiben auf der Strasse. Was man da nicht alles sieht und lernt:

Eben habe ich mit regem Interesse verfolgt, wie jemand versucht hat, einen Renault Familien-Van in einer Parklücke zu platzieren. Ihr werdet es nicht glaube, aber nach dem 5 Hin-und-her stand der Wagen still und – potzblitz – da stieg doch tatsächlich eine Frau aus. Wie auch immer, nur kein Spott. Diese Frau, mein Alter in T-Shirt und Shorts bewegte sich um den Van herum, liess ihre Tochter aussteigen und watschelte dann in ihren Flip-Flops aus meinem Blickfeld. Just in diesem Moment bog da eine andere Frau um die Ecke – im Kostünchen mit einer Chiffon-Bluse darunter – stolzierte auf ihren hohen Absätzen über die Strasse, stieg in Ihren SLK und fuhr von dannen.

Ich will jetzt auch gar nicht anfangen, groß den Macho raushängen zu lassen und darüber zu referieren, wie einfach man doch auf sein Äußeres achten kann (also ich habe das ja nicht nötig, weil da eh schon alles verloren ist), aber ich möchte doch mal festhalten. Flip-Flops mögen ja praktisch sein, vielleicht sogar bequem (ich bekomme ja einen Ausschlag, wenn ich nur an diese Dinger denke) – aber sie erzeugen einen Watschelgang, lassen die Waden aussehen, wie mit 3 Litern Collagen aufgespritzt, sind schlecht für die Füsse und mE ist es auch nicht zulässig mit den Dingern Auto zu fahren. Dem entgegenstehend machen hohe Schuhe nicht nur einen schlanken Fuss, sondern auch eine attraktive Wade.

Banal? Ja! Aber es musste mal raus.

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