Winter in Bielefeld, Beirut, Belfast und Bagdad
aus am rande vom 31.07.2007
Die Polizei Bielefeld ist vielleicht witzig. Da werden sie zu einem brennenden Müllcontainer gerufen und schliessen auf Brandstiftung. Himmel! Es ist Winter verdammt, da war nur jemandem kalt!
Buchtipp: Photoshop CS2 für digitale Fotografie
aus Aus dem Leben vom 31.07.2007
Seit ich neulich dem Fotographen beim Bedienen von Photoshop über die Schulter geguckt habe, hat mich ein wenig der Ehrgeiz gepackt. Nicht, dass ich toll photographieren kann, aber ich will doch wenigstens das Beste aus den Bildern rausholen können, wenn es mal drauf ankommt.
Also habe ich ein wenig bei Amazon gestöbert und mich schliesslich für Photoshop CS2 für digitale Fotografie von Scott Kelby entschieden. Das war wirklich kein Fehler. Ich habe das Buch jetzt noch nicht von A-Z durchgelesen, aber schon durchgeblättert und ein paar der beschriebenen Sachen ausprobiert.
Dazu muss man wissen, dass es nicht so ein Buch ala “Das ist eine Menüleiste, da klicken wir wenn wir ..” ist. Ein gewissen Photoshop-Grundwissen wird schon vorausgesetzt. Auch werden da jetzt nicht die obertollen, supergeheimen Mega-Tipps vorgestellt, sondern einfach nur gezeigt, wie man bestimmte Arten von Bildern nachbearbeiten kann. Oder auch wie man normale Funktionen – wie zum Beispiel die oft genutzte Funktion Auto-Tonwert-Korrektur – pimpen kann.
Dazu werden Sachen vorgestellt, um die ich mir bislang noch nie einen Kopf gemacht habe. Zum Beispiel Zähne weissen! Das sieht im Ergebnis wirklich nett aus und ist dazu noch pupseinfach ( Zähne mit dem Lasso fangen. Sättigung. Gelbtöne. Sättigung rausnehmen, Helligkeit rein. Fertig sind die Strahlemannzähne. ).
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der eh schon Photoshop hat und benutzt und einfach mehr aus seinen Photos holen möchte. 50 Euro sind kein Pappenstiel, aber ich meine, dass Buch ist jeden Euro wert.
GSD vs. Hell’s Kitchen
aus Aus dem Leben vom 31.07.2007
Morgen kommen die Handwerker: Balkon abdichten und aufhübschen und Dachfenster einbauen. Also hatte ich heute zwei Aufgaben: An der einen Stelle im Dach die antike Stroh-Lehm-Isolierung runterreissen und den Balkon bis auf den Beton freikratzen. Hochmotiviert, wie ich stets bin, wenn es um handwerkliche Tätigkeiten geht, habe ich erstmal verschlafen. Und musste dann zur Zahnärztin. Wieder zu hause angekommen, musste ich mich erholen.
Während ich fröhlich vorm Computer sass, meldete sich mein Verstand – heute mal als Bob der Baumeister verkleidet. Los komm, komm wir schaffen das! Verdammt! Jaja, habe ich angesetzt und auf den nächsten Link geklickt. Aber Surfen macht echt kein Spass, wenn einem Bob penetrant seinen Slogan vorsingt.
Also habe ich mir diese Lehmverkleidung angeguckt. Die sah an sich schon staubig aus. Und dann habe ich die Aktion mal durchgespielt. Ich reisse an dem Zeug. Das Zeug geht nicht ab, wohl aber der Lehm, der Lehm fällt auf den Boden und explodiert in lustigen, kleinen Staubwolken. Nene, schon wieder halb auf dem Weg zum PC, kam erneut Bob. Verdammt. Also hab ich mir den Kuhfuss (mein absolutes Lieblings-Werkzeug aus der Kategorie ohne Strom) und habe den mit voller Wucht in den Lehm gehauen. Potzblitz! Das hat zwar gestaubt, wie verrückt, aber diese Strohmatten haben sich tatsächlich von den Balken gelöst. 5 Minuten später lag der ganze Kram akkurat auf dem Boden und ich hatte ein halbes Kilo Lehm in der Nase.
Jetzt nicht jammern! Nur das Ergebnis zählt. Und das war positiv. Also noch fix ein paar Sachen im Keller verrückt und dann ab auf den Balkon. Himmel, was habe ich für blöde Ideen ( Alternativ: Himmel, ich verdiene zu wenig, ich brauche einen Job, bei dem ich genug verdiene, dass die Handwerker auch die Drecksarbeit erledigen. ). Ich habe geschlagene 5 Stunden auf dem Balkon verbracht. Mein Rücken hat das Kriegsrecht ausgerufen. Und meine Hände keifen das Hirn an, wann denn jetzt die Stelle mit dem Urlaub kommt.
Vor einem Weilchen habe ich doch schon die Fliesen abgeschlagen. Das war lustig. Kuhfuss, Hammer und Meissel – willkommen Herr Kaputski! Unter den Fliesen war eine Schicht Teerpappe getränkt mit schwarzer Scheisse. Die liess sich ganz toll lösen. Also immer so ne Handvoll. Wie viel mal eine Handvoll sind 6 qm? Vergiss es, die Zahl ist zu gross, um sie mit dem menschlichen Verstand zu erfassen. Aber das war auch noch der spassige Teil. Unter dem schwarzen Dreck war eine 6cm starke Isolierung. Ich habe keinen Schimmer was das für ein Zeug war. Eine krude Kreuzung aus Kork und Styropor. Zwar in Plattenform, aber auch lustig mit dem Boden verklebt. Also die Platten so lustig zu lösen ging natürlich gar nicht. Das war eine Kampf. Mann gegen Platte. Bob gegen Jog. Verdammt.
[ Kleiner Exkurs für Bloganfänger oder Leute, die mal ein hipper Blogger werden wollen: Was macht einen guten Artikel aus? Was erfreut die Leser? Was ist ein absolutes Muss in jedem längeren Artikel? Richtig! Tiere. Würze Deinen Beitrag mit einer kleinen Tier-Anekdote ... ]
Kurz vor meinem physischen Ende habe ich mir dann noch Freunde gemacht. Also kurzzeitig. In der einen Ecke des Balkons, in den Tiefen der Isolierung hatte es sich ein Ameisenvolk gemütlich gemacht. Allerdings hatten die armen Tierchen kein Licht. Mann was haben die sich gefreut, als ich mit meinem Kuhfuss die Decke vor ihrem Bunker weggefräst habe. Die waren ganz aus dem Häuschen und habe getanzt und gefeiert. Ein paar von denen sind wirklich die Wände hoch vor Begeisterung. Und hey, da wollte ich kein Spielverderber sein. Leider habe ich das Zeug aus der Spraydose wohl etwas zu stark dosiert. Naja. Jedenfalls haben die sich alle ganz fix schlafen gelegt. Pah! Langweiler! Die, die noch konnten habe ich jetzt im Garten ausgesetzt. Also sone Art Survival-of-the-fittest-Bootcamp. Himmel, ich bin schon ein Tierfreund.
Gegen sieben war dann 95% vom Balkon freigekratzt. Bob – ein echter Handwerker – hatte schon um fünf Feierabend gemacht. Mein Rücken war zu 100% k.o. Also habe ich aufgehört. Jetzt werde ich versuchen, morgen früh den Rest noch wegzukratzen, damit ich dann just-in-time fertig bin, wenn die Handwerker kommen. Falls die kommen – man weiss ja nie – sind ja Handwerker.
Harter Kurs gegen Drogensünder
aus Aus dem Leben vom 31.07.2007
Harter Kurs gegen Drogensünder – find eich total klasse. Alle WoW-Spieler in den Knast, alle Alkoholiker an den Pranger, jede übergewichtige Person ins Bootcamp! Ich bin dafür! Wie jetzt? Achso, nur gegen die richtig schlimmen Drogen gehen wir vor. Richtig!
Statt der ursprünglich mal angedachten Liberalisierung von Cannabis will die CDU in NRW also wieder mal Cannabis verteufeln. Hat sich ja auch nicht bewährt. Ist klar. All die randalierenden Kiffer – zu gross ist die Gefahr. Dann lieber mal ein paar Teens, die sich das eine oder andere Bier hinter die Binde kippen. Kann ja nicht schaden – schliesslich trinken die Volksvertreter ja auch gerne und zu jeder Möglichkeit mal ein Bierchen oder zehn.
Bei Haschisch und Marihuana werden künftig nur noch sechs statt bisher zehn Gramm als Menge zum Eigenverbrauch toleriert. Das kündigte NRW-Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) am Montag (30.07.07) in Düsseldorf an. Na, was für ein Wahnsinn. Da setzt jemand Zeichen! So muss man das machen. Da schreibt auch keine Lobby. So etwas ist populär!
Versteht mich nicht falsch – Jugendlich sollte die Finger von Cannabis lassen, das geht nämlich für diese echt nach hinten los. Das gilt aber ebenso für den Alkoholmissbrauch. Am besten auch von Zigaretten die Finger lassen. Aber ein erwachsener, mündiger Bürger sollte doch durchaus die Wahl haben, mit welcher Droge er sich berauscht!
Bitte? Ja, ich bin so schrecklich altmodisch. Meinungsfreiheit? Bah! Mündigkeit? Ach was! Armes Deutschland …
eBay Schwachsinn
aus Aus dem Leben vom 31.07.2007
Ich habe ja noch dies und das bei eBay eingestellt. Bei einer Position ist mir eben noch eine kleine Beschädigung aufgefallen. Selbstredend habe ich sofort die Artikelbeschreibung ergänzt. So weit, so gut. Jetzt wollte ich dem Höchstbietenden darauf aufmerksam machen. Das lässt mich eBay aber nicht, denn angeblich haben wir keine gemeinsame Transaktion und die Gefahr ist eBay zu hoch, dass meine Zeilen Spam darstellen könnten. Ist klar.
Bei einem anderen Gegenstand habe ich eine Frage erhalten: 200 euro bin bereit zu geben. Hm? Und? Was soll mir das sagen? Die entsprechende Person hatte auch schon 33 positive Bewertungen – sollte also das Prinzip einer Versteigerung durchaus verstanden haben. Jejeje.
Zum gleichen Artikel bekam ich eine weitere Frage-Mitteilung: Hallo . Bitte um Tel. Nr. Habe einige fragen. Gruß R. Aha. Ich meine Hallo? – wozu gibt es denn diese Fragestell-Option bei eBay? Ich hasse sowas. Aber ich will mein Schrott ja loswerden, also habe ich ihm meine Handynummer zukommen lassen. Natürlich hat er sich nie gemeldet – ich frage mich, was sowas soll. Kann man dann nichtmal den Anstand besitzen und noch mal einen Einzeiler verfassen, wie Sorry, hat sich erledigt.
eBay ist in der Tat eine nette Plattform, um seinen alten Schrott loszuwerden. Aber die Leute da muss man auch echt mit Vorsicht geniessen. Mir graut ja jetzt schon vor der Abwicklung – mal abgesehen davon, dass ich eigentlich nur zu Weihnachten gerne Päckchen packe.
Meine Auktionen laufen heute aus, ich hingegen begebe mich jetzt auf den Balkon, war ja den ganzen Vormittag trocken – jetzt sollte der Regen kommen, oder?
[blog]ruhm Top100
aus blog vom 31.07.2007
Während meine Technorati-Authority ja weiterhin – und wohl auch alle Ewigkeit hin – vor sich hin kleckert, war ich gestern, das erste mal überhaupt unter den Blogscout – Top-Blogs vertreten. Ich weiss nicht, wie sich das errechnet, aber ich weiss, es stand mal irgendwo. Ist auch eigentlich völlig egal. Ich freu mich trotzdem. Somit war heute ebenfalls der erste Tag, an dem ich sowohl unter den Top100 – als auch unter den Top100-Reichweiten-Blogs gelistet wurde.
Wenn ich heute abend noch dazu in der Lage bin, trinke ich ein Bier auf diesen grossartigen Erfolg auf den ich jahrelang hin gearbeitet habe. Ich danke meiner Frau für ihre tägliche Geduld, ich danke meinen Kindern für ihre Entbehrungen, ich danke meinen Lesern, meinen Produzenten, ich danke Google und dem Meister, ich danke Citroen für die schönen Autos, ich danke …
2. Urlaubstag
aus Aus dem Leben vom 31.07.2007

Entschuldigung, aber es gibt so Tage, da möchte ich bestimmten Leuten einfach stumpf auf die Fresse hauen. und zwar gründlich. Meist liegt diese Form von Gemütsregung allerdings nur daran, dass ich mich über mich selbst ärgere.
Neulich habe ich zB von oben herab so eine Assi-Mutter gesehen, die ihr Kind geschlagen und angebrüllt hat, weil es seine Jacke nicht anziehen wollte. Sone blöde Tante verdient zB stumpf was ins Gesicht. Aber letztendlich habe ich mich nur über mich selbst geärgert. Weil ich oben auf dem Balkon gestanden und mich aufgeregt habe, anstatt runter zu Laufen, um der Trulla mal den Marsch zu blasen oder meinetwegen auch die Polizei zu rufen. Ok, erschwerend kam hinzu, dass die Trulla 2 Meter groß war und mich vermutlich mit einer Pobacke bequem auf den Bürgersteig gepinnt hätte, bevor ich irgendwas hätte sagen können.
Heute morgen beim Selbstbedienbäcker war wieder so eine gleich-was-auf-die-Fresse-Person vor mir. Eine eher zierliche Südländerin mit durchaus aparten Schuhen. Nahm sich artig die Brötchen mit der Zange aus dem Fach und fragte dann, ob es noch Sesam-Brötchen geben würde. Also die Trulla im Laden dies bejahte, packte sie die Brötchen mit den Händen wieder ins Fach zurück. Es gibt Tage, da bin ich alles andere als auf den Mund gefallen. Mit dem zunehmenden Alter werden die Tage wohl immer weniger. Ich versuche das damit zu entschuldigen, dass die Leute heuer Sachen machen, die ich wirklich nicht glauben kann. Und wenn ich dann wirklich realisiert habe, was da gerade passiert ist, dann ist die Szenerie natürlich längst vorüber. Und ich ärgere mich über meine eigene Langsamkeit.
Also: Ey, willst Du vielleicht, dass ich mal Deine Brötchen angrabsche? Also nimm gefälligst die anderen Brötchen wiedre zurück auf Dein Tablett! Himmel. wollte ich gesagt haben, du blöde Kuh!
Ach übrigens. Ich sitze gerade bei meiner Zahnärztin im Wartezimmer und warte. Ich hatte ich den letzten Tagen wenigstens ein Mal täglich so richtig tolle Zahnschmerzen. Die hatten so eine prima Intensität, dass ein Schmerz-Junkie vermutlich sexuell stimuliert sein würde. Ich nicht. Ich bin ein ganz normaler Mann und leide Höllenqualen.
Und noch ein Wort zum Wetter. Die Sonne scheint wirklich nur im Widget. Sonst herrscht hier heute eher allerfeinstes Deutschlandgrau. Heute morgen waren es wieder nur 10 Grad. Gestern abend nach den Tagesthemen hat der Kachelmann sogar vor Bodenfrost gewarnt. Sommer – ist anders! Sommer – war anders!
Buch “Dreamweaver 8″ kostenlos als HTML
aus am rande vom 30.07.2007
Das Buch Dreamweaver 8 vom Galileo Design gibt es jetzt als kostenlose HTML-Version. Praktisch. via mac.delta-c
WordPress-Themes verstehen
aus am rande vom 30.07.2007
Peruns: WordPress-Themes verstehen, ging bislang auch so, aber mal im Auge behalten. via pixelgraphix
Dashboard-Exhibitionismus
aus MacOSX vom 30.07.2007
Leo mal wieder als Trendsetter, da springe ich auf. Zeig mir Dein Dashboard, babe!
Happy Birthdays – greift sich die Geburtstage aus dem Adressbuch – geht nicht mehr ohne! coconutBattery, damit ich sehe, dass ich meine letzten Akkus nicht verheizt habe, sondern die einfach fehlerhaft waren. Hula Girl in der Jesus-Variante – das brauche ich ab und an mal. Einfach um runterzukommen oder so. Countdown finde ich den Link nicht mehr zu. ich hatte einfach ein schlichtes Countdown Widget gesucht. HTML Entity Character Lookup ist einfach nur herrlich praktisch, vor allem für uns Webjockeys. Bedrock BioRhythms – uhm – ich finde die Kurven so nett und die bieten einem so nette Ausreden, warum man gerade wasauchimmer nicht machen sollte, oder doch. Und nein, ich kann die Kurven nicht mal deuten. iBart – hey, ihr stellt Fragen! Daneben noch den Kalender – wenn ich mal wieder den zeitlichen Überblick verliere, den Taschenrechner ( ich werde alt! ) und ein paar Weather-Widgets, damit ich sehe, wie es bei meinen Leutchen im Ausland so aussieht – mit dem Wetter.
Und Dein Dashboard? Hosen runter bzw. Dashboard rein!
