powerbook_blog

klein, praktisch, unverdaulich seit 2004

Pfui Parallels Desktop

| 5 Kommentare

Ich schliesse mich mit Leib und Seele in dieser Sache dem switchpack-Blogger an:

PFUI Parallels!

Am 24. April 2007 habe ich zwei Lizenzen vom Parallels Desktop erstanden. Sowohl die Finanzministerin als auch ich nutzen zT Windows Programme auf die wir nicht verzichten können. Keine sechs Wochen später bekomme ich eine Mail, dass ich jetzt die Version 3.0 als Update kaufen dürfte für 40 Euro die Lizenz. Hallo?

Ok, ich sehe es ja ein. Wenn ich eine Firma wäre, die eine Software entwickelt, die Mac-Usern ( sind doof und zahlen breitwillig jeden Preis für jeden Scheiss der auch nur ansatzweise mit Apple zu tun hat ) ermöglicht, Windows-Programme ( laufen eh nie richtig, Usibility interessiert niemanden, ein Update jagt das nächste ) auf ihrem Mac laufen zu lassen, dann würde ich das vermutlich auch nicht anders machen.

Aber davon mal abgesehen, dass ich den Preis unverschämt finde, die Software finde ich auch eher übel als alles andere. Bei meinem iMac bekomme ich Parallels Desktop nicht gestartet, wenn ich beim Booten des Macs meine Firewire-Platte angeschlossen habe. Da bekomme ich zwar eine lustige Fehlermeldung, die auf die Anleitung verweist, aber selbst dort habe ich nach längerem Suchen nichts gefunden.

Noch interessanter wäre der Kram aber für die Finanzministerin gewesen. Allerdings findet die es schon eher völlig dämlich, dass sie beim Starten von Windows auf dem Mac erstmal ein Passwort eingeben muss. Zudem ist das Wechseln zwischen den beiden Systemen alles andere als einfach gestaltet. Um nicht zu sagen, es nervt gewaltig. Lustig ist auch, den Mac mit dem laufenden Parallels in den Ruhezustand zu schicken. Die Systemzeit von Windows bleibt nämlich einfach stehen.

Ich will gar nicht ausschliessen, dass es für alle Probleme ein Lösung gibt, ich bin aber wirklich von VMWare verwöhnt, da funktionieren Sachen einfach, so dass ich wenig Lust habe, tagelang an Parallels rumzufummeln, bis es denn macht, was ich will.

Ich werde also einen Teufel tun und denen noch mal Geld in den Rachen schieben.

5 Kommentare

  1. Warum hast Du denn nicht zuerst die 15-Tage-Test-Version ausprobiert? Dann hättest Du Dir die 2 Lizenzen sparen können. Außerdem kommt es doch auch drauf an, was Du auf dem Windows-Gast-System machen willst. Also, die paar Sachen, wie Steuererklärung etc., wie ich es tue, oder um Webseiten unter den verschiedensten Browsern zu testen reicht die aktuelle Version völlig aus. Du brauchst die 3.0 doch nicht unbedingt. ;-)

  2. Ich gebe Dir Recht, ich hätte besser testen sollen, habe ich aber nicht. Ich hatte das zeugs installiert und festgestellt, dass sich meine Bootcamp-Installation starten liess. Das etwas schäbige Handling – so dachte ich – würde man bei regelmäßigem Gebrauch hinbekommen.

    Zudem hat man ja auch eh nicht so viele Alternativen …

  3. Das mit der relativ kurzen Frist für ein kostenfreies Upgrade ist wirklich nicht schön – aber irgendwo ist immer die Grenze (wehe es erinnert mich einer an den Satz, wenn ich das nächste Mal wegen so einer Frist rum schimpfe ;) ). Was ich aber nicht verstehe:

    Zudem ist das Wechseln zwischen den beiden Systemen alles andere als einfach gestaltet.

    Hm, im Büro arbeite ich ja fast ständig mit Parallels und Win2K und XP – da ist der Wechsel fast nicht zu bemerken dank Cohernece-Mode: einfach Apfel-Tab zum gewünschten Win-Programm und fertig – nur die andere Richtung erfordert einen Klick ins Dock… Oder anders: ich finde die Integration genial :)

    Um nicht zu sagen, es nervt gewaltig. Lustig ist auch, den Mac mit dem laufenden Parallels in den Ruhezustand zu schicken. Die Systemzeit von Windows bleibt nämlich einfach stehen.

    Das hatte ich bisher noch nicht beobachtet…

    Hast Du die die Parallels-Tools komplett installiert? Vielleicht hängt da was?

  4. Also laufen tut Parallels bei mir so wie es soll. Mich ärgert nur diese Abzocke. :-X

  5. Don’t agree here.

    Ich finde Parallels ist so ziemlich genau das, was ich mir unter Virtualisierung auf dem heimischen Desktop vorstelle. Laesst man den Preis (40 EUR fuer das Update sind echt heftig) mal aussen vor, bleibt eine – bei mir – bis jetzt immer super funktionierende Virtualisierungsloesung mit genialen Features wie Coherence, Drag’n'Drop zwischen Mac OS und Windows usw.

    Einziges Manko: Wenn Parallels laeuft und ich den USB-Drucker anschalte, schnappt ihn sich Parallels und ich kann unter Mac OS nicht drucken, bis ich das Haekchen neben dem Drucker im Menue “Devices” entferne. Kommt man aber klar mit ;)

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.

*