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Haare auf dem Rücken mit Wachs entfernen

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Ok. Ich werde alt. Ist so. Ein Zeichen dafür ist auch ganz augenscheinlich. Während mein holdes Haupthaar immer lichter wird, spriessen an anderen Körperstellen plötzlich Haare hervor, die ich dort gar nicht haben möchte. So hat sich in den letzten Jahren auf meinem Rücken, um genauer zu sein, auf den Schulterblättern, so ein Haarstreifen entwickelt, den ich da nicht haben möchte. Um ganz ehrlich zu sein, ich finde die Haare dort ekelig!

Bislang habe ich die immer lustig, lustig abrasiert oder rasieren lassen. Mal von den Verrenkungen abgesehen, klappte das auch ganz gut, bloss hielt das Ergebnis leider nicht besonders lange an. Nun habe ich mir im Supermarkt mal so ein Wachs-Zeug gekauft. Sicherlich habe ich schon gehört, dass diese Art von Haarentfernung doch recht schmerzhaft sein soll, doch wer eitel ist, muss eine gewisse Leidensfähigkeit mitbringen.

Die Anwendung selbst ist recht einfach. Man erwärmt den Wachs etwa 10 Minuten in einem Wasserbad, verrührt ihn anschliessend ordentlich und trägt ihn dann streifenweise auf die zu enthaarenden Stellen auf (In der Anleitung wurde der Rücken nicht aufgeführt. Dies mag aber damit zusammenhängen, dass ich Wachs für Frauen gekauft hatte und diese dort wohl keine Problemzone haben). Danach wird ein Textilstreifen auf die gewachste Stelle gepresst und mit einem Ruck wieder abgezogen.

Sofern diese Aktion erfolgreich war, hat man dann den Textilstreifen in der Hand, an dem der Wachs klebt und in dem Wachs befinden sich die Haare, die zuvor noch in der Haut gesteckt haben. Nicht unbedingt appetitlich, das Ergebnis auf der Haut ist aber recht erfreulich anzusehen (Hier sei noch angemerkt, dass ich irgendwo gelesen habe, dass Haare manchmal nicht aus- sondern nur abgerissen werden, demnach dann also ähnlich schnell nachwachsen, wie rasierte Haare). Anzumerken sei noch, dass diese Anwendung von einer zweiten Person durchzuführen ist. Alleine bekommt man das mE nicht hin.

Der Schmerz. Ich persönlich finde ihn nicht zu schlimm. Es ist ein schneller Schmerz. Wenn der Wachs inkl. Haare gelöst wird, dann ja mit einem Ruck. Dadurch entsteht ein kurzer stechender Schmerz an der entsprechenden Hautpartie. Danach habe ich noch ein leichtes Brennen gespürt. Sofern die Haare jetzt wirklich dem Rücken für 3-4 Wochen fernbleiben, nehme ich den Schmerz auf jeden Fall wieder in Kauf.

Eine Geschichte aus dem Kapitel: Für Premium-Content gehe ich für meine Leser gerne durch die Hölle.

5 Kommentare

  1. Herzlichen Glückwunsch zu so viel Heldenmut und der erfreulich ablehnenden Haltung zu männlicher Rückenbehaarung! :-)

  2. Wobei ich ganz gerne einwerfen möchte, daß eine wöchentliche „Ganzkörpernassrasur“ bei Herren über 30 weitaus angenehmer ist und imho auch nur halb so viel Schmerz bereitet, als dieses „Wachsgedingse“. Auf dem Zeug steht nicht ohne Grund, daß es für Frauen ist. Die Frauen sind nun einmal härter im Nehmen.

    Ich konnte die Wachslösung auf meiner herrlich behaarten Männerbrust bei meinen Betatests jedenfalls nicht aushalten und bin seit meinem letzten Versuch zufriedener Nassrasierer. Hut ab Herr Powerblogger für ihre Tapferkeit! :)

  3. Für das Rückenhaarproblem habe ich im Internet eine geniale Lösung gefunden. Das Gerät nennt sich multirazor und ist eine Art Nassrasierer mit Verlängerung. Gibt es z.B. bei ebay. Damit rasier ich mich pro Woche ca. 1mal unter der Dusche und gut ists. Geht sauber und schnell und ich muss mich nicht mehr über den Rückenpelz ärgern 😉

  4. Man (Jog) könnte es auch mal mit dauerhafter Haarentfernung (z.B. Plasmalite) versuchen… auf ein, zwei Jahrzehnte gerechnet sicher günstiger, weniger zeitaufwendig und vor allem schmerzloser.

  5. Pingback: Brusthaare / Rückenhaare entfernen lassen von der Kosmetikerin - ein Selbstversuch : powerbook_blog

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