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OS X, iMovie, ffmpeg – 16:9 Videos mit schwarzen Balken in 4:3 umwandeln

| 2 Kommentare

Ich bin gelinde gesagt ziemlich angefressen. Vom Mac, von OS X, von der Welt schlechthin. Neulich habe ich mit meiner etwas betagten Sony-DV-Kamera DCR TRV8E ein kleines Filmchen aufgenommen. Die besagte Kamera lässt einen auch in einem 16:9wide-Format aufnehmen. Das finde ich hipp, habe ich also gemacht.

Beim Mac ist ja alles so einfach. Kamera per Firewire angeschlossen und den Film mit iMovie importiert. Fertig. Denkste. Ich habe iLife ’04. 16:9 wird von iMovie aber erst ab 05 unterstützt. Bei 04 wird das Video zwar importiert, aber eben als 4:3 und somit völlig verzerrt. Also habe ich mir zum Testen die 05-Version besorgt. Damit klappt das dann auch alles. Toll!

Nettes Filmchen. Wirklich. Wollte Euch auch gerne teilhaben lassen, drum habe ich es bei YouTube eingestellt. Genau wie Google Video wird aber das 16:9-Format selbstredend nicht erkennt, das Video als verzerrt ausgegeben. *bummer*

Kein Problem, habe ich mir gedacht. Schiesse ich das eben als letterbox 4:3 raus. Jaha. Vielleicht bin ich zu blind, aber bei iMovie gibt es keine solche Möglichkeit. Also habe ich brav Google befragt. Aber so richtig helfen wollte mir Google auch nicht. Nachdem ich wirklich lange gesucht habe, bin ich dann auf einen Beitrag von Julien Oster gestossen:

To work this around, just tell ffmpeg to add the black bars on top and bottom itself and substract the height of the black bars from the actual video size

FFmpeg heisst das Zauberprogramm, was mir wohl weiterhelfen kann. Muss man aber compilieren. Naja. Das kann ich ja, bin doch aber eher die gemütliche Natur. Es gibt auch ein Mac-Programm mit schicker GUI: ffmpegX. Das kann auch die ganze Konvertierung von einem Video-Format ins andere, bloss eben die Umwandlung mit den zusätzlichen schwarzen Balken oben und unten, das kann es natürlich nicht.

Also habe ich mir brav den XviD codec gezogen und compiliert und ebenso ffmpeg (da bekommt man nicht mal einfach einen Tar-Ball, sondern muss sich das auch dem CVS [passende Copy-Paste-Zeilen für die Shell findet man beim MPlayer-Projekt] ziehen. Natürlich passte ffmpeg irgendwas mit dem xvid nicht. Open Source macht wirklich Spass manchmal…

Und selbstredend klappt das auch alles nicht. Nach vielem Hin- und Her mache ich jetzt folgendes: Film in iMovie als DV-PAL-Breitbild anlegen. Dann als MP4 exportieren. Diese Datei dann mit ffmpegX mit den Standardeinstellungen als Avi Divx wandeln. Diese Avi dann wieder mittels ffmpeg mit den nötigen schwarzen Balken versorgen:

/usr/local/bin/ffmpeg -i imoviefile.mp4.ff.avi -b 1000 -s 640x352 -padtop 64 -padbottom 64 -vcodec msmpeg4 -acodec mp2 -ab 128 fertig.avi

Einfach ist anders.

2 Kommentare

  1. Der Mac, OSX und allet is doch Sch****e det kann ja noch nichma die üs, ös, äs und ßß richtich uff blogger.de anzeijen … :->>
    Hättste ma besser’n WinBook jekooft.

    ———
    Der Autor dieses Kommentars ist durch eine Kettenmail für M$/AOL zum 7fachen Millionär geworden und kauft seither nur noch Windows-Produkte und hat einen Schrein im Wohnsimmer für Bill Gates aufgestellt, den er 3x täglich anbetet.

  2. das sach ich dir kaum schreibe mal was ansatzweise kritisches über die zickige Diva, rums – kannste den Beitrag kaum lesen. versteh einer diesen Mac-Mist.

    so nachträglich gings jetzt. hab sie im schlaf überrascht

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