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Ich [blog] nicht mehr …

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In den vergangenen Tagen waren meine Beiträge definitiv weder in gewohnter Quantität noch in gewohnter Qualität (wobei kein Inhalt ja eigentlich auch kein schlechter Inhalt ist). Immer wenn ich derzeit meinen heissgeliebten Blog-Client ecto im Dock sehe, dann summe ich innerlich ein Lied von Curse

“ [] Ey Mann, ich rap blog nicht mehr! Keine einzige scheiss Zeile! Ich rap blog nicht mehr! Ich sterb lieber an Langeweile! Ich rap blog nicht mehr! Ich meins ernst, also gebt es weiter! Ich rap blog nicht mehr! Curse Jog hat gesagt so geht’s hier nicht weiter!

Mal ein Schwank aus meinem Powerbook: Wenn ich hier und da lese und etwas interessant finde bzw. mir etwas merken will, dann setze ich mit zunächst erst einmal ein Bookmark. Die wenigstens Sachen bloge ich direkt. Die wandern erstmal in meinem n[eu]-Ordner in der Sarafri-Favoriten-Leiste und werden dann – wann immer ich Zeit finde – in diesem bescheidenen Blog mit einem entsprechenden Kommentar verschriftlicht.

Bei knapp 200 abonnierten Feeds kommen pro Tag zwischen 600 und 1.000 neue Meldungen. Das schöne an einem Feedreader ist doch, dass man erst einmal nur die Überschrift lesen muss und sich dann entscheidet, ob das Ganze einen zweiten Blick wert ist. Ich schätze, dass 10% der Meldungen einen zweiten Blick wert sind, wobei die Qualität des Blickes durchaus variiert. Maximal 10% der 10% lese ich dann wirklich beim ersten Mal intensiv, von den anderen 90% schaffen es vielleicht nochmal 10% in den [n]-Ordner.

Das finde ich trotzdem ziemlich effektiv, da ich die Suche meines Blogs mittlerweile neben Google meine zweitwichtigste Webseite ist. Wenn ich Informationen suche, die ich schon mal gelesen hatte, dann suche ich im Blog und finde die gewünschte Information idR wesentlich schneller als durch eine Suchanfrage bei Google.

Eigentlich alles prima. Bloss wenn die Zeit fehlt, dann klappt der Transfer aus dem [n]-Ordner ins Blog eben nimmer. In eben diesem Ordner befinden sich bei mir derzeit über 100 Bookmarks – mit steigender Tendenz. Da heisst es eigentlich in die Hände spucken und tippen, was das Zeug hält, aber wo keine Zeit ist, ist eben keine Zeit. Aber wenn die Zeit kommt, wird Zeit sein. Oder so ähnlich.

[ Mit diesem Beitrag habe ich zwei persönliche Tabus gebrochen: a) niemals Songtexte bloggen – ich bin doch keine 15… b) niemals rechtfertigen oder auch nur ein wort darüber verlieren, dass mal weniger Inhalt da ist – das sieht der mündige leser ja eh von selbst ]

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