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Kino: Terminal

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Gerstern war mal wieder einer dieser seltenen Abende, an denen in mich ins Bielefelder Nachtleben gestürzt habe.

Begonnen hat der Abend im Cinemaxx (Recht interessant, vor dem Cinemaxx hat die ver.di auf die Tiefstlöhne der Cinemaxx-Mitarbeiter hingewiesen, die lt. dem Flugblatt für eine Vollzeitstelle weniger als 1.100 Euro brutto bekommen). Da habe ich mir den Film „The Terminal“ [Imdb] mit Tom Hanks und Catherine Zeta-Jones angesehen.

Die Handlung: Ein Fred kommt in NYC auf dem Flughafen an. In seinem fiktiven Heimatland wurde gerade die Regierung abgesetzt und so sind seine Papier ungültig, er darf weder die USA betreten, noch gibt es einen Rückflug in sein Heimatland. Er spricht nur ein paar Brocken Englisch und muss nun erstmal eine unbestimmte Zeit im internationalen Transferbereich des Flughafen als Staatenloser leben. Nach und nach arrangiert er sich mit dem Leben und freundet sich mit ein paar Leuten des Personals an. Die Geschichte basiert wohl auf einer wahren Begebenheit, die sich allerdings seinerzeit in Paris abspielte.

Ich bin kein großer Tom Hanks – Fan, finde aber, dass er die Rolle des Viktor Navorski so gut spielt, dass ich zeitweise vergessen habe, dass es Tom Hanks ist. Der Film selbst kam mir ziemlich lang vor, ohne wirklich Längen zu haben. Er ist auf jeden Fall unterhaltsam. Ich kann nicht sagen, dass der Film ein Knaller ist, den man sich unbedingt ansehen muss – wohl aber dass man sich ihn gut ansehen kann. Einmal hat es während des Films sogar Szenenapplaus gegeben, was ich auch schon lange nicht mehr im Kino erlebt habe. Das Ende ist leider ziemlich amerikanisch, was bei amerikanischen Filmen ja meist nicht ausbleibt.

Mein persönliches Hightlight in dem Film (ohne dass ich damit auch irgendwas verraten würde): Catherine Zeta-Jones, jung und göttlich gut aussehend, sagt: Ich bin 39 Jahre alt.

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