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klein, praktisch, unverdaulich seit 2004

MacLife 04.2004

| 2 Kommentare

Nachdem ich Freitag und Samstag unterwegs war [Ich war in Kiel am Samstag – den ganzen Vormittag Sonnenschein, bin erst gegen 21 uhr hier angekommen – Schneeberge! Ich versteh das alles nicht. Ich wohne doch nicht in Bayern … Jetzt muss ich heute stundenlang schneeschippen :(], befand sich im überquellenden Briefkasten die neue MacLife.

Das Cover ziert diesmal eine Airport Extreme Basisstation. Die Topthemen auf der Titelseite: WLAN, Erste Schritte in GarageBand, TV-Total mit Mac: Alchemy TV, Tux veräppelt? Linux on Mac und 88 OS-X-Tools, die auf jeden Mac gehören.

Durchgeblättert: Ich stosse erstmal auf einen – für mich ziemlich langweiligen – Artikel über iPod-Tuning. Ohne das wirklich zu lesen – eine Zwischenüberschrift lautet Teilverspiegeltes Display und 24 Karat Gold – LANGWEILIG! Im nächsten Artikel gehts über Urheberrechtsabgaben für mp3-Player. Auch nicht mein Thema. Dann folgen 3 Seiten über den Umstand, dass Banken doch sooo doof sind, weils Online-Banking mit dem Mac meist nicht klappt. Na prima. Was für eine Erkenntnis …

Auf den weiteren acht Seiten gehts ums WLAN. Davon werden auf 5 Seiten 6 verschiedene WLAN-Access-Points getestet. Oh großes Wunder – die Airport Extreme schneidet am besten ab – aber – oh wirklich großes Wunder: mit der tiptel WLAN DSL Gateway-Analge wird eine mit 145 € recht preiswerte Alternative vorgestellt – auch wenn die nur 11 Mbps mitmacht. Liebe C’T-Leser: Bitte nicht erwarten, dass die Test-Texte ähnlich Qualität haben – und die obligatorische Vergleichstabelle vermisse ich auch schmerzlich.

88 Top-Tools für den Macintosh heisst es auf den nächsten 10 Seiten. Grundsätzlich nett und praktisch – gerade für nicht-DSL-flat-Privilegierte finden sich alle vorgestellten Programme auf der beigelegten CD. Die Vorstellung der Programme ist kategorisiert nach System, Alles rund ums Büro, Internet-Tools, Peripherie im Griff, Wissen, Audio, Foro und Video und Mac-Facelifting. Geschätzte 20 Programme benutze ich selbst. Also können die Empfehlungen nicht so schlecht sein 😉 ME reissen die 10 Seiten die Ausage für einen Mac-Einsteiger raus und machen sie empfehlenswert.

Es folgt: Soft- und Hardware-Vorstellungen: Circusponies Notebook, AXEL Player, TaxUp, iMovie-Plugins, Software für den iPod, Basic-Dialekte [FutureBasic, Metal, TNT Basic, CocoaBasic, Chipmunk Basic, RealBasic] auf 4 Seiten, Net Tool Box, You Control, Alchemy TV DVR (nur mit PCI-Karte, also nix fürs Buch) und der Canon i865. Danach folgen noch jeweils eine Seite zum GarageBand Jam Pack und zur Freeware SideTrack.

Wie füllt man zwei Seiten, für die es keinen Werber gab? Macs in Hollywood – Warum die Guten immer am Apple sitzen dürfen. Die vom Titel her doch recht vielversprechenden drei Seiten Linux auf dem Macintosh lesen sich dann doch recht seicht.

Let’s rock sind die folgenden 4 Seiten überschreiben. Mangels GarageBand kann ich allerdings nichts zum Inhalt sagen.

Abschliessend erhält man noch einen kurzen Blick in die Spiele-Ecke: Legion, Sims Megastar, Total Immersion Racing, Age of Mythology und Halo Combat Evolved.

Mein Fazit? 5,90 € sind fast 12 alte Mark. Kann man sich auch sparen. Nett sind vielleicht die 88 Tools, aber wenn man ein bischen im Netz surft, dann findet man bei verschiedenen Quellen eben solche Empfehlungen. Ich würde mir wünschen, dass die Redaktion Ihre Beitrage eher vertiefen sollte.

2 Kommentare

  1. Oh wie wahr… Hallo.

    Ich kann bestens vieles von dem verstehen, was hier geschrieben wurde, diesen „Luxus“ kann ich mir aber auch nur erlauben, da ich freier Mitarbeiter war. Ja, ganz recht gelesen: „war“. Aufgrund unüberbrückbarer Diskrepanzen, auf die ich nicht näher eingehen will, hat sich die „Zusammenarbeit“ egalisiert, aber es freut mich zu lesen, daß ich mit einigen Kritikpunkten meinerseits offensichtlich nicht ganz allein auf weiter Flur stehe.

    Mit freundlichen Grüßen

    J, Liedtke, Ex-ML-Schreiberling und u. A. Author von „Sphaera 3D“

  2. Jo. Dabei fällt mir ein, dass die neue MacLife noch völlig unbesprochen und auch ziemlich ungelesen auf dem Klo liegt.

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