powerbook_blog

klein, praktisch, unverdaulich seit 2004

22. Mai 2013
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Robert sagt …

Robert Basic hat mir mal erklärt, dass er am Tag über die social media Kanäle x Anfragen/Trigger bekommt. Wie hoch x war, habe ich vergessen, ich weiss lediglich, dass ich den Wert beeindruckend fand. Er würde es schaffen, auf y Kontakte einzugehen, danach wäre er einfach voll. y war ein Wert bei dem ich damals dachte “Alter Mann, da geht noch was.” Trotzdem bin ich seit dem Tag generell eher geduldig, wenn ich Leute anspreche und werde nicht gleich hektisch, wenn ich nicht postwendend eine Antwort erhalte.

Heuer habe ich selbst um die 50 verschiedenen Kontakt per E-Mail, Facebook-Chat und Telefon. Am Tag. Kommentare auf Blogs, Instagram bzw auf Tweets nicht eingerechnet. Und danach bin ich fertig und es ist mir teilweise schon zu viel auch nur “Hallo” zu tippen. Ich finde es schon krass, was man durch dieses Internet alles macht.

17. Mai 2013
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jog goes PRO

Ein Jahr nachdem ich mit dem Blogger angefangen hatte, machte ein amerikansicher Blogger namens Jason Kottke von sich reden, der seinerzeit überlegte, seinen Job hinzuschmeissen und sich als Blogger selbstständig zu machen.

Die Amis sind ja immer etwas fixer. Eine Kleinigkeit von 8 Jahren später ist es jetzt auch bei mir so weit. Ich habe gestern meine Unterlagen vom Arbeitsamt bekommen, meine Konzept wurde akzeptiert, ich bin jetzt ein Vollzeit-Blogger bzw ein professioneller Blogger.

Cheers!

17. Mai 2013
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McWinkel & Büro am Strand – “Mit Der Welt Zufrieden”

Dem einen oder anderen Leser mag ja bekannt sein, dass ich schon seit 2004 hier des öfteren mal ein paar Zeilen in dieses bescheidene Blog schreibe. Der Kollege Winks aka McWinkel ist auch schon ein lange Zeit dabei und ich darf bekommen, dass ich ihn nie wirklich mochte. Diesen Kieler.

Unser Verhältnis hat sich dann einen Tag nach meinem Geburtstag im letzten Jahr ein ganz wenig geändert. Damals habe ich den Mathias Winks kennengelernt. Und musste feststellen, dass der genauso ist, wie dieser McWinkel in seinen abgedrehten Videos. Aber dabei ungemein liebenswert.

Seitdem verfolge ich das Schaffen unseres erfolgreichsten deutschen Lifestyle-Bloggers mit ganz anderen Augen und freue mich, hier heute das neuste Video der Band “Büro am Strand”, in welcher der MC mitsingt (oder so), vorstellen zu dürfen. Sehr chilliger Song und ein tiefenentspanntes Video dazu – kann man sich schön von berieseln lassen:

Zudem kenne ich da noch ein paar Story vom Making-of, ach, wenn ihr wüsstet…

8. Mai 2013
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Boah.

Ich habe eben einen Maikäfer gesehen. Einen ganz Echten. Krabbelte eben über unsere Terrasse. Als Laie sag ich mal, der war gerade geschlüpft. Ich kann mich auch nicht mehr erinnern, wann ich das letzte Mal einen echten Maikäfer gesehen habe.

8. Mai 2013
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Minus 10 Kilo in 10 Wochen

Nachdem ich bei der #Boff3-Aktion von MCWinkel so grossartig versagt habe, hatte ich jüngst in einer Hotelbar folgendes Gespräch:

Er: Jog, wie läuft alles.
Ich: Ach, ich will nicht immer jammern, eigentlich alles prima. Bis auf …
Er: Ja?
Ich: Ach, diese ollen Hotelspiegel. Kaum betrittst Du das Bad siehst Du Dich in dem fiesesten Licht und in voller Größe. Dann drehst Du Dich weg, weil Du das Elend nicht ertragen kannst und guckst in den nächsten Spiegel. Ich habe mittlerweile kein leichtes Übergewicht mehr, ich bin zu fett!
Er: Dann melde Dich doch in einem Studio an. Gehste schön pumpen.
Ich: Nene, ich bin kein Studio-Typ, ich muss wieder ans Laufen kommen, das würde schon reichen.
Er: Und dafür fehlt Dir die Zeit?
Ich: Nein, Zeit zum Laufen ist eigentlich immer, mir fehlt die Motivation. Ich sass so oft in den letzten Wochen um 5:15 Uhr auf dem Sofa, habe aus dem Fenster geguckt und mir gesagt “Morgen, gehste dann mal laufen”. Mir fehlt eindeutig die Motivation.
Er: Na, da kann ich helfen!

5 Minuten später haben wir einen Schweine-Deal mit Handschlag besiegelt. Schaffe ich es, in 10 Wochen 10 Kilo abzunehmen, bekomme ich etwas cooles, schaffe ich es hingegen nicht, entgeht mir etwas noch viel cooleres. Dieses Gespräch fand vor 2.5 Wochen statt. Und seitdem laufe ich. Das ist bislang der einfache Teil. Im Gegensatz zu meinen letzten Ansätzen habe ich einen anderen Weg gewählt. Bislang hatte ich immer versucht, erstmal 2-3 Wochen nur 4-5 km zu laufen und dies dann wochenweise langsam zu steigern. Was irgendwie nie so richtig funktioniert hat. Dieses Mal habe ich in der ersten Woche mit 4.5 km angefangen und habe mich jeden Tag gesteigert. Am Ende der ersten Woche bin ich 6.8 Kilometer gelaufen, insgesamt 32.7 km. In der zweiten Woche bin ich dann drei Mal gelaufen, davon die letzten beiden Male über 10 km. Und dies habe ich heute in der dritten Woche dann auch getan. Ich bin heute früh wieder 10 Kilometer gelaufen.

Nein, ich möchte dies niemanden empfehlen. Schon gar niemanden, der noch nie gelaufen ist. Für mich scheint es aber im Moment prima zu funktionieren. Vor allem, weil ich langsam laufe. Und ja, die anderen Läufer überholen mich. ALLE! Und ja, das tut dem Ego weh, aber damit kann ich leben.

Der schwierige Teil ist die Umstellung der Ernährung. Die Finanzministerin bekocht uns fantastisch und vor allem fantastisch gesund und fettarm. Das ist toll. Weniger toll ist meine Angewohnheit, mir dann Stunden nach dem Abendessen noch allerlei anderes in den Mund zu stopfen. Und eben das versuche ich jetzt zu unterbinden – und wenn, dann wenigstens Gemüse oder Flachkräcker (Ja! Es gibt sie immer noch und sie haben schon einmal für mich funktioniert!) zu essen. Zudem trinke ich meinen Kaffee nicht mehr mit Zucker. Das macht vielleicht nicht so viel aus, aber ein gehäufter Löffel Zucker weniger pro Tasse bei meinem Konsum ist schon nicht verkehrt.

Am 23. April habe ich angefangen – am 2. Juli müssen die 10 Kilo runter sein. Ich bin auf einem guten Weg, mein Startgewicht am 23. April lag bei 96.2 kg. Heute hat die Waage als Momentaufnahme 93.2 kg angezeigt. So wenig hat sie seit zwei Jahren schon nicht mehr angezeigt. Ich freue mich.

7. Mai 2013
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Comeback …

ebuzzing-blog-charts-052013

Mir ist ja durchaus bewusst, dass man das Ranking der deutschen Top-Blogs bei ebuzzung mit Vorsicht geniessen muss. Andererseits ist es meines Erachtens das einzige Ranking, was überhaupt ein wenig zumindest aber einen Hauch über die Relevanz bzw den Erfolg des eigenen Blogs aussagt. Nach diesem Ranking ist mein Auto-Blog nun unter den Top60 aller deutschen und dort angemeldeten Blogs – und das, obschon ich erst im Dezember 2011 angefangen habe, dort zu schreiben. Mein mittlerweile sehr stiefmütterlich behandeltes powerbook_blog gehörte auch mal zur deutschen Elite, dass ist aber jetzt schon gut 5-6 Jahre her. Drum freue ich mich umso mehr über mein “Comeback” :) Und sei es auch nur für einen Monat.

23. April 2013
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13″ MacBook Pro Retina

So. Für das Protokoll. Ich habe mir letzten Donnerstag noch vor meinem Abflug ein 13″ MacBook Pro Retina mit 8 GB RAM und 128 SSD gekauft. Mir wäre die größere Platte lieber gewesen, aber die hatten sie nicht am Lager und ich musste ja meinen Flieger nach Shanghai erreichen.

Das Ding ist leichter und kleiner als mein altes MacBook Pro und gefühlt sich die Tasten kleiner. Die Auflösung ist wundervoll und ungelogen sehen meine Fotos auf dem Display nochmal besser aus. Eine Wonne mit dem neuen Schmuckstück zu arbeiten. Rumnörgeln werde ich dann in ein paar Wochen. Verstimmt bin ich auf jeden Fall schon mal über das Netzteil mit dem neuen Stecker, weil meine alten Netzteile als Reserve jetzt natürlich nichts mehr taugen.

23. April 2013
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Einmal Shanghai und zurück

Mercedes-Benz Concept GLA Presentation in Shanghai 2013

Es ist ziemlich bizarr am Donnerstag mittag in Hannover in einen Flieger zu steigen, um dann am späten Sonntag abend schon wieder dort zu stehen, wenn man in der Zwischenzeit mal eben in China war. In Shanghai um genau zu sein. Dort habe ich auf Einladung von Mercedes-Benz die Auto Shanghai besucht. Einen kleinen Reisebericht zu dem Shanghai-Trip habe ich bereits in meinem Foto-Blog, was irgendwie zu einem Reiseblog verkommen ist, gepostet.

Mercedes-Benz Concept GLA Presentation in Shanghai 2013

Sinn und Zweck dieser Reise war die Präsentation des neuen Mercedes-Benz Concept GLA, einer Studie zum kommenden Kompakt-SUV von Mercedes. Wer sich für Autos interessiert findet alles zum dem Mercedes GLA, wie auch zur China-Mercedes E-Klasse in Langversion und dem smart fortwo edition by jeremy scott in meinem Auto-Blog. Und jede Menge Fotos von den Veranstaltungen habe ich bei Flickr abgelegt.

Als Webjockey fühlt man sich in China ziemlich abgeschnitten. Ich hatte mir vorher keine VPN-Verbindung gelegt, so dass ich weder auf Facebook noch auf Youtube, Twitter oder Blogspot nach dem Rechten sehen konnte. Shanghai zählt zudem zu den westlichsten Städten in China und somit war auch mein Kulturschock nicht besonders gross. Hübsch fand ich, dass Mercedes als Show-Einlage chinesische Sängerinnen gebucht hatte. Wobei Wanting Qu, die für die musikalische Auflockerung der Mercedes-Benz Pressekonferenz verantwortlich war, wohl mittlerweile in Canada lebt.

Auto Shanghai 2013: Mercedes-Benz press conference

Tan Weiwei, die in wildem Adidas-Kleid die smart-PK eingeleitet hatte ist hingegen eine echte Chinesin und hat wohl auch auf chinesisch gesungen. Lustiger Weise kann sich das unsereins durchaus auf Youtube ansehen.

Auto Shanghai 2013: smart press conference

Ziemlich lässig war dann noch die Showeinlage zur Einfahrt des neuen GLA. Da sind ein paar BMXer, genauer gesagt die Jungs von newscoolflatland über zwei Rampen gefahren und hatten sichtlich Spass. Bei all den Schlips-und-Kragen-Freddys waren die drei wirklich eine angenehme Abwechslung.

Auto Shanghai 2013:

Ich möchte auf jeden Fall noch einmal (bzw mehrmals) nach China. Auch wenn mir das Land ein wenig Angst macht, vor allem, weil da doch etliche Einwohner kein Wort Englisch sprechen, ich habe meinen Aufenthalt da durchaus genossen und würde zu gerne noch mehr von Land und Leuten sehen. Ich weiss bloss noch nicht so ganz, wie ich das mit meinem politischen Gewissen in Einklang bringen kann. Das Fiese ist ja, dass man dort vor Ort als “normaler Tourist” nichts Schlimmes mitbekommt – von der Internet-Zensur mal abgesehen. Ich hatte irgendwie so eine Stimmung wie damals an den DDR-Transit-Stationen erwartet, aber Shanghai hat sich sehr fein und freundlich präsentiert. Na mal sehen, was die Zukunft noch so mit sich bringt.

War jemand von Euch schon mal dort? Und/oder hat eine Meinung zu China?

16. April 2013
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Kaffee im MacBook Pro

Ich weiß gar nicht so recht, wie es passiert ist, aber es ist passiert. Ich habe gestern die Hälfte des Inhalts meiner Jumbo-Kaffeetasse über die Tastatur meines MacBooks gegossen. Ich habe das Unglück sofort beseitigt und das MacBook zum Trocknen aufgestellt. Leider hat es die Tasten “f”, “r” und “v” gekillt. Nachdem ich kurz bei ifixit.com nachgelesen habe, wie kompliziert der Austausch der Tastatur ist, habe ich mich dazu entschlossen, das MacBook noch mal einzutunken. Diesmal aber gewollt mit WD-40.

Das ist eine doofe Idee. Eine sehr Doofe. Kann ich nicht ernsthaft empfehlen. Seitdem lässt sich das MacBook nicht mehr ausschalten. Die Tasten funktionieren jetzt auch gar nicht mehr. Um es auf den Punkt zu bringen, ich habe das gute Stück zerstört. Jetzt muss ich sehen, was ich mache. “Abgeschrieben” im wirtschaftlichen Sinne ist es auf jeden Fall. Und wenn ich bedenke, was es auch schon alles mitgemacht hat, dann ist ein Hardware-Upgrade nach 3.5 Jahren auch durchaus vertretbar. Trotzdem alles sehr sehr ärgerlich.